<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064</id><updated>2012-01-14T01:17:56.257+01:00</updated><category term='Dichtung und Wahrheit'/><category term='Urlaub'/><category term='Sturz'/><category term='Buchmesse'/><category term='Roller'/><category term='Maismonster'/><category term='Verdacht auf Lungenentzündung'/><title type='text'>Stephan M. Rother. Autor.</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>86</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1479006360084070505</id><published>2012-01-14T01:07:00.004+01:00</published><updated>2012-01-14T01:17:56.264+01:00</updated><title type='text'>Transparenz</title><content type='html'>So (siehe unten) sieht ein Buch ohne Umschlag aus. Die nackte Angst also in diesem Fall. Ab April wird es das Werk dann - leserfreundlich - auch mit Cover geben. Als eBook ... klar, als eBook natürlich auch, aber ich glaube, da bin ich ein hoffnungslos analoges Geschöpf. So ganz ohne Umschlag würde mir etwas fehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-e_K7PVRTg-I/TxDINtGVsGI/AAAAAAAAAec/xUWL4n1Mklg/s1600/nackte%2BAngst.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 162px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-e_K7PVRTg-I/TxDINtGVsGI/AAAAAAAAAec/xUWL4n1Mklg/s200/nackte%2BAngst.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5697273666393714786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Gedanke, der mir in letzter Zeit immer wieder kommt. Privatsphäre, las ich neulich in einem Spiegel Online-Interview mit einer Netzaktivistin (Name ist mir entfallen) sei "so was von Eighties". Nun fand ich die Eighties eigentlich gar nicht so übel. Sie waren recht kultiviert auf ihre Weise, im Rückblick wohl auch irgendwie düster. Vor allen Dingen aber war die Welt greifbarer, strukturierter und in ihren Strukturen logischer vor den Zeiten der angewandten Chaostheorie. Ich will nicht sagen: besser. Ganz so weit ist's noch nicht, aber was die Welt im Innersten zusammenhält ließ sich - so wähnte man - noch einfacher durchschauen ohne dabei gleich transparent sein zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie transparent muss man eigentlich sein? Ich erinnere mich gerade nicht, ob das ein wörtliches Zitat ist aus diesem denkwürdigen Interview auf dem "Ersten" und "Zweiten" (so heißt das für mich nämlich immer noch - wie in den Eighties ;)) - aber auf jeden Fall ist (oder wäre) es eine berechtigte Frage. &lt;br /&gt;Antwort: &lt;strong&gt;Man&lt;/strong&gt; muss nicht transparent sein. Es gibt Dinge, von denen ich gar nichts wissen will, wie prophetisch schon "Die Ärzte" sangen - ABER es hat eben Folgen, wenn &lt;strong&gt;man&lt;/strong&gt; sich in die Öffentlichkeit stellt, Freundschaften pflegt, die andere vielleicht nicht pflegen würden, sein Privatleben im bunten Blätterwald ausbreitet. Wenn &lt;strong&gt;man&lt;/strong&gt; dann glaubt, sich für ein Amt bewerben zu müssen, in dem man die gesamte Bevölkerung - den Souverän - zu vertreten hat, muss &lt;strong&gt;man&lt;/strong&gt; damit rechnen, dass alte Hypotheken ans Tageslicht kommen. Und beständen sie auch in dem Umstand, dass auf entscheidenden Schriftstücken seltsamerweise keine Hypotheken zu finden sind, wo sie beim Durchschnittssouverän eben zu finden wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was macht die ungebrochene Faszination weiter Bevölkerungsteile für Königshäuser eigentlich aus - auch hierzulande? Ist es nur allein die Lust an schwülstiger Inszenierung? Nein, nicht allein. Es ist eine ferne Erinnerung daran, dass diese Menschen in den bunten Blättern in einer anderen Zeit Symbol und Kulminationspunkt eines ganzen Landes waren, in einer ihrer beiden Naturen zumindest (erhellend hierzu nach wie vor Ernst Kantorowicz: &lt;em&gt;Die zwei Körper des Königs&lt;/em&gt;). Bei allem bunten Feuerwerk, allem Schein, allen Allongeperücken, Puderquasten und schimmernden Rüstungen: Diese Menschen repräsentierten nicht allein, sie waren identisch mit ihrem "Staat", von der Wiege bis zur Bahre. Transparent. Ohne Haut. Sie konnten sich den Herausforderungen stellen und ihnen gerecht werden, sie konnten scheitern oder sie schlicht nicht zur Kenntnis nehmen. Aber eine Wahl hatten sie nicht. Schurken und Helden und viele, viele ganz normale Menschen, die niemand gefragt hat, ob sie das so haben wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anforderungen mögen sich geändert haben. Aber die Erinnerung schwingt mit, bis heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Wulff wurde gefragt.&lt;br /&gt;Und er hat ja gesagt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedanken übrigens, die ich im &lt;strong&gt;zweiten&lt;/strong&gt; Roman um Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs vertiefen möchte.&lt;br /&gt;Dann aber möge man mich nicht wieder fragen, wie ich auf welche Idee gekommen bin. Das nämlich ist nicht immer so einfach zu beantworten.&lt;br /&gt;Und ich fühle mich an sich ganz wohl dabei, nicht transparent sein zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowas von Eighties.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1479006360084070505?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1479006360084070505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1479006360084070505' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1479006360084070505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1479006360084070505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2012/01/transparenz.html' title='Transparenz'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-e_K7PVRTg-I/TxDINtGVsGI/AAAAAAAAAec/xUWL4n1Mklg/s72-c/nackte%2BAngst.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1234294178233950850</id><published>2011-12-01T22:20:00.010+01:00</published><updated>2011-12-14T16:30:01.136+01:00</updated><title type='text'>Ich bin der Herr deiner Angst</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nZxHwuU81lc/TujAS4nfeHI/AAAAAAAAAdw/G4ErOZB7DBY/s1600/Berlin%2B1%2Bkl.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-nZxHwuU81lc/TujAS4nfeHI/AAAAAAAAAdw/G4ErOZB7DBY/s200/Berlin%2B1%2Bkl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5686005960223455346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vorbemerkung: Seit Wochen und Monaten habe ich an dieser Stelle eine neue grandiose Veröffentlichung angekündigt. Mittlerweile ist die Katze aus dem Sack, sogar schon bei Amazon zu besichtigen - doch der Künstler schweigt. Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qY1oqREnpNY/TujAY7LAQcI/AAAAAAAAAd4/JimAFgWIxs0/s1600/Berlin%2B2%2Bkl.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-qY1oqREnpNY/TujAY7LAQcI/AAAAAAAAAd4/JimAFgWIxs0/s200/Berlin%2B2%2Bkl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5686006063988490690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen: Wenn man mitkriegt, wie das &lt;strong&gt;eigentlich&lt;/strong&gt; funktioniert, Bücher zu präsentieren, die Leser darauf aufmerksam zu machen ... diese Wissenschaft mit fünffachem Spiel über Bande, alles in der Hoffnung, dass das literarische Elaborat am Ende den Weg in die Herzen (und Regale) der Leser findet ... Irgendwie kommt man sich dann plötzlich selbst ganz mickrig vor. Und wenn man tausend Mal derjenige ist, der das Buch, um das es die ganze Zeit geht, verzapft hat.&lt;br /&gt;Oder nennen wir es "das Produkt". Ob nun ein vage literarisch ambitionierter Psycho-Thriller oder Meister Proper, das nimmt sich dann nicht mehr so wahnsinnig viel. Mit dem Unterschied vielleicht, dass Meister Proper nicht mit am Tisch sitzt, wenn über das Für und Wider beraten wird. Wobei: Die Frisur stimmt ja schon mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-zYUGlIvNpIo/TujAdxDqFkI/AAAAAAAAAeE/kvx2vk-gjZo/s1600/Berlin%2B3%2Bkl.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-zYUGlIvNpIo/TujAdxDqFkI/AAAAAAAAAeE/kvx2vk-gjZo/s200/Berlin%2B3%2Bkl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5686006147172668994" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber gut, Frisur hin oder her, mickrig oder nicht: Ein herzhaftes &lt;strong&gt;Tööröö!&lt;/strong&gt; (frei nach Benjamin Blümchen, passend zum Outifit in der Bebilderung) für "Ich bin der Herr deiner Angst", einen einigermaßen abgründigen Thriller, der Anfang April im Reinbeker Rowohlt Verlag erscheinen wird. Über den Inhalt will ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten (unter uns: Paralysiert wie ich nach wie vor bin, wage ich es kaum &lt;strong&gt;irgendetwas&lt;/strong&gt; zu verraten). Illustrierend zu diesen Worten auf jeden Fall einige Impressionen vom Dreh des Promo-Videos zum neuen Titel in unserer Bundeshauptstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-TyEEIKBgtds/TujAiL8H-gI/AAAAAAAAAeQ/l4KmMlPYn8Y/s1600/Berlin%2B4%2Bkl.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 147px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-TyEEIKBgtds/TujAiL8H-gI/AAAAAAAAAeQ/l4KmMlPYn8Y/s200/Berlin%2B4%2Bkl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5686006223108307458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Sicherheit wird es an dieser Stelle demnächst noch mehr zu verkünden geben - wobei ich in dieser Hinsicht noch ein wenig mein Gewissen befragen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sollte ich mir einfach die Haare wachsen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch selbst dann: In jedem Falle aber bleibe ich bis bald an dieser Stelle Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1234294178233950850?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1234294178233950850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1234294178233950850' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1234294178233950850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1234294178233950850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/12/ich-bin-der-herr-deiner-angst.html' title='Ich bin der Herr deiner Angst'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-nZxHwuU81lc/TujAS4nfeHI/AAAAAAAAAdw/G4ErOZB7DBY/s72-c/Berlin%2B1%2Bkl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2020090261193255372</id><published>2011-11-07T20:55:00.005+01:00</published><updated>2011-11-08T10:58:03.787+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dichtung und Wahrheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Dichtung und Wahrheit (4): Der Adler der Frühe</title><content type='html'>Hatten Sie geglaubt, verehrte Leserschaft, ich hätte unsere kleine Serie "Dichtung und Wahrheit" vollends aus dem Hirn verbannt? Keineswegs. Nur gab es in den letzten Monaten dermaßen viel zu dichten und ... Hm, doch, gerade die Wahrheit wird bei der demnächst anstehenden Enthüllung eine große Rolle spielen. Doch noch ist es nicht &lt;strong&gt;ganz&lt;/strong&gt; so weit. (Ich bin ja selbst gespannt wie kein Zweiter, gleichzeitig aber entschlossen, erst dann zu berichten, wenn es auch wirklich etwas zu sehen gibt.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin aber: Erinnern Sie sich an die ersten Kapitel des 'Adlers der Frühe', den unheimlichen Ritt Schwester Agnethas und ihres Bruders, des päpstlichen Legaten Wasmod von dem Knesebeck vom Augustinernonnenkloster gen Burg Bodenteich? Nein? Also, sorry, diese Szenen sind dermaßen schweinemäßig eindrucksvoll: Die können Sie nicht vergessen haben. Seien Sie ehrlich: Sie haben das Buch überhaupt nicht gelesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-SLcKOSkPFvc/Trg67h3wncI/AAAAAAAAAdU/2fYO3zIA7cg/s1600/Klosterkirche.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-SLcKOSkPFvc/Trg67h3wncI/AAAAAAAAAdU/2fYO3zIA7cg/s200/Klosterkirche.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672348525052075458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, als Appetithäppchen an dieser Stelle: Ich bin die Strecke heute wieder einmal abgefahren (ohne den Schlenker über die Burganlage des Tempelritters Werner von Langenapel, zugegeben. Allerdings wäre das auch schwierig geworden, müssen wir dieselbe doch in die Gefilde der &lt;strong&gt;Dichtung&lt;/strong&gt; einordnen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas anders sieht es mit dem Augustinernonnenkloster selbst aus. Mit Sicherheit habe ich an dieser Stelle schon einmal erwähnt, aus welchem Grund es im Buch keinen Namen hat.&lt;br /&gt;Das habe ich nicht getan? Nun, das Kloster "Insula Sancta Maria" (zu deutsch wohl: "Marienwerder"), geht auf die Grafen von Lüchow zurück, die die Anlage auch als Familiengrablege auseresehen hatten. Ja, das Kloster war Sitz eines Konvents von Augustinerinnen, aber anders als im Roman berichtet pflegte man in dieser Anlage nicht die "vita communis"; die Nonnen nächtigten nicht in einem gemeinsamen Schlafsaal, sondern besaßen kleine Häuschen auf dem Klostergelände, in denen sie, wenn ich mich richtig erinnere, zu zweit zusammenlebten. (Nein, um das klarzustellen: Ich erinnere mich nicht an die vorreformatorische Zeit. Ich habe in der Literatur recherchiert.) &lt;br /&gt;Heute übrigens ist der Klosterort schlicht unter dem Namen Diesdorf bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-GrCf_laejn4/Trg6_ffaISI/AAAAAAAAAdg/51xF1lhTlXU/s1600/Seewiesen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-GrCf_laejn4/Trg6_ffaISI/AAAAAAAAAdg/51xF1lhTlXU/s200/Seewiesen.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672348593132544290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies Dorf nun habe ich heute wieder einmal aufgesucht und auf dem Rückweg auch an der Stätte Halt gemacht, an der die Sekundärwelt so unvermittelt in unsere Erzählung einbricht - die Bodenteicher Seewiesen. An dieser Stelle hier im Bilde zu bewundern, bis ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau, die große Überraschung ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis demnächst, SEHR demnächst, wie ich hoffe, an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2020090261193255372?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2020090261193255372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2020090261193255372' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2020090261193255372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2020090261193255372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/11/dichtung-und-wahrheit-4-der-adler-der.html' title='Dichtung und Wahrheit (4): Der Adler der Frühe'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-SLcKOSkPFvc/Trg67h3wncI/AAAAAAAAAdU/2fYO3zIA7cg/s72-c/Klosterkirche.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4139147055614963006</id><published>2011-10-31T09:42:00.003+01:00</published><updated>2011-10-31T17:36:08.637+01:00</updated><title type='text'>Renaissance!</title><content type='html'>In der F.A.Z. interessante Gedanken von Peter Richter zur Borgia-'Verfilmung' im ZDF und der Berliner "Gesichter der Renaissance"-Ausstellung: &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/renaissance-der-renaissance-ist-das-mittelalter-endlich-vorbei-11502292.html"&gt;http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/renaissance-der-renaissance-ist-das-mittelalter-endlich-vorbei-11502292.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prägnant stellt Richter dar, dass 'Renaissance' (ähnlich wie das Mittelalter) ein Begriff aus dem _Nachhinein_ ist und in ihren landläufig bekannten typischen Charakteristika mehr über die Epoche aussagt, in welcher der Begriff geprägt wurde (das bürgerliche neunzehnte Jahrhundert) als über den bezeichneten Zeitraum selbst. Allerdings verkennt Richter - gerade im Hinblick auf die 'Mittelaltermarkt'-"Kultur" - den eigentlichen Antrieb von Konsumenten und Akteuren dieser 'Bewegung': Nach allen meinen Erfahrungen mit dieser Szene hat die Mentalität dort stets die geringste Rolle gespielt, und zur Weltflucht taugt das Eine wie das Andere: &lt;br /&gt;Renaissance = Mittelalter mit edleren Klamotten und mehr nackter Haut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ohne Grund firmiert der heimische Mittelaltermarkt andernorts als "Renaissance Fair". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;New Skin for the old ceremony!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4139147055614963006?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4139147055614963006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4139147055614963006' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4139147055614963006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4139147055614963006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/10/renaissance.html' title='Renaissance!'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-60731117498837929</id><published>2011-10-30T19:39:00.007+01:00</published><updated>2011-10-30T20:27:53.619+01:00</updated><title type='text'>Große Literatur</title><content type='html'>Dreiundvierzig Jahre, wie ich kürzlich auf Nachfrage zu Protokoll gab, so alt werde ja nun kein Schwein. Wie eilige Recherchen dann gottlob ergeben haben, war es nicht notwendig, mich rückwirkend zu korrigieren: Selbst Miss Piggy hat erst 1976 das Bühnenlicht erblickt. Wobei Damen (und Diven schon überhaupt) bekanntlich ein Alter von 37 ohnehin nicht überschreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer: Ich trage die Jahre mit Würde und darf mich auch an dieser Stelle noch einmal (bzw. schon einmal, so weit ich mit dem Beantworten noch nicht nachgekommen bin) für die Glückwünsche bedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein besonderes Geschenk - Anlass dieses Eintrags - hat mir meine Frau gemacht: Wie schon ein, zweimal angesprochen, lebte vor gar nicht so schweinemäßig langer Zeit einem anderen hinterletzten KAFF nicht weit von hier schon einmal ein etwas absonderlicher Büchermensch, an dem sich die Geister schieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arno Schmidts "Zettels Traum" darf als opus magnum gelten, in jeder Beziehung. Die Größenverhältnisse werden selbst hier noch nicht recht deutlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Z9Ncqn_agcg/Tq2b5Mw65sI/AAAAAAAAAc8/xmnBKqbMNXo/s1600/Geburtstag.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 160px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Z9Ncqn_agcg/Tq2b5Mw65sI/AAAAAAAAAc8/xmnBKqbMNXo/s200/Geburtstag.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669358912910583490" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls wiegt das gute Stück einen gefühlten (und gefüllten) Zwölferpack Milchkartons. 1.334 DIN A3 Seiten mit der Schreibmaschine. Soweit das quantitative Elemente - wobei Schmidt noch nie die Sorte Literatur zum "eben mal weglesen" war. Multilingual, hermetisch dicht, voller Sprachschöpfungen, multilingualer Anspielungen. Die Lektüre wird eine Herausforderung. Wenn ich jede Woche eine Seite schaffe, bin ich noch vor meinem Siebzigsten durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Und was willst du damit?", erkundigte sich mein Vater gestern. "Willst Du das in einem Vortrag einbauen?" &lt;br /&gt;(Zur Erinnerung: Ich halte nun seit über drei Jahren keine Vorträge mehr.)&lt;br /&gt;Nein, man mag es nicht glauben, aber ich lese tatsächlich (auch) zum Vergnügen, oder sagen wir, zur "Kür". Alles, was über die Bestsellerlisten hinausgeht, betrachte ich nicht mehr als Pflichtprogramm. Das Pflichtprogramm ist nämlich eindeutig definiert als das, was andere freiwillig lesen. Krude, abstrus, schwer verdaulich wird mein Geschreibsel nach aller Erfahrung von alleine. Des "populären Faktors" wegen wegen konsumiere ich populäre Literatur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktuell auf der Agenda: Cody Mafadyen - "Ausgelöscht".&lt;br /&gt;Gerade erst angefangen, noch keine hundert Seiten. Noch sind wir dabei, zu rekapitulieren, wie und wo die Protagonisten sich ihre diversen körperlichen oder seelischen Gebrechen zugezogen haben. Ich erinnere mich, dass der Vorgängerband mir bei fortschreitender Lektüre immer besser gefallen hat. Vielleicht kommt das ja noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unmittelbar vorher hatte ich "Hexenkind" von Sabine Thiesler am Wickel - und war angenehm überrascht. Überzeugende Figuren, eine durchaus 'dichte' Sprache (nicht über jeden Zweifel erhaben, aber wenn ich auf Fehler stoße und mich _nicht_ über sie ärgere, ist das ein gutes Zeichen). Neugierig habe ich mir einmal die Amazon-Besprechungen angeschaut. Keine gute Idee. Auf die Idee, dass mir die Figuren eines Romans "sympathisch" sein sollten, bin ich glaube ich noch nie gekommen. Sie sollten vielmehr überzeugend und echt sein. Dann macht es mir auch Freude, ihren Erlebnissen zu folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bei der "Hexenkind" vorangegangenen Lektüre nicht der Fall war. "Eisige Nähe" (die Titelwahl bleibt ein Rätsel) von Andreas Franz. Figuren ohne jeden erkennbaren Charakterzug (bzw. behauptete Charakterzüge, die aber durch das tatsächliche Verhalten der Figuren ad absurdum geführt werden), das allzeit populäre Thema Kinderhandel dermaßen reißerisch und naiv aufbereitet, dass es dem (scheinbaren) Anliegen Schaden zufügt, dümmlichstes Schubladendenken (die dekadenten Reichen "da oben", die sich mehr und mehr alles erlauben dürfen vs. den kleinn braven Bürger), zigfache seitenlange Redundanzen. 'Eine blickdichte Hecke schützte vor neugierigen Blicken' erfahren wir im Text. Der Name des zwischenzeitlich verstorbenen Autors auf dem Cover wird mich künftig vor der Lektüre schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hm. Und wieder ist es hin, eines der hochheiligen Vorhaben zum neuen Lebensjahr. Ich hatte mir ernsthaft vorgenommen, mich nicht mehr so aufzuregen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-62z7vZQVVe4/Tq2kW39evVI/AAAAAAAAAdI/0TNWk6gc5NE/s1600/sinnspruch.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-62z7vZQVVe4/Tq2kW39evVI/AAAAAAAAAdI/0TNWk6gc5NE/s200/sinnspruch.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669368218815216978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(gesehen im Scriptorium des Kloster Mariental bei Helmstedt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, stattdessen werden wir in an dieser Stelle sehr, sehr bald mit einer wirklich relevanten Neuigkeit aufwarten, versprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für hier und heute allerdings bleibe ich bis dahin Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-60731117498837929?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/60731117498837929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=60731117498837929' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/60731117498837929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/60731117498837929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/10/groe-literatur.html' title='Große Literatur'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Z9Ncqn_agcg/Tq2b5Mw65sI/AAAAAAAAAc8/xmnBKqbMNXo/s72-c/Geburtstag.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1575797079667485761</id><published>2011-08-07T16:57:00.008+02:00</published><updated>2011-08-07T17:30:54.762+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Maismonster'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>The Maismonster Project</title><content type='html'>Ich weiß, ich weiß, verehrte Leserschaft - ich hatte da was versprochen: Dieses Blog sollte zur vornehmsten Aufgabe haben, den Entstehungsprozess neuer unsterblicher Literatur zu begleiten. Nun ist das aber irgendwie ... nun, schwierig eben. Wenn ich nämlich schreibe, schreibe ich richtig, und unmittelbar im Anschluss an meinen letzten Eintrag an dieser Stelle habe ich mich auf das jüngste Projekt gestürzt, das nunmehr (will sagen: seit letzten Donnerstag) vollendet ist - vorläufig exklusive Epilog. Was genau es damit auf sich hat demnächst auf dieser Stelle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;A href="http://3.bp.blogspot.com/-pGS1lxi2R6E/Tj6tR9ObT9I/AAAAAAAAAck/BdmCukb_Dfc/s1600/mais1.jpg"&gt;&lt;IMG style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; DISPLAY: block; HEIGHT: 150px; CURSOR: hand" id=BLOGGER_PHOTO_ID_5638134307518894034 border=0 alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-pGS1lxi2R6E/Tj6tR9ObT9I/AAAAAAAAAck/BdmCukb_Dfc/s200/mais1.jpg"&gt;&lt;/A&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst einmal sind nun ein paar Tage Luftholen angesagt. Der eine oder andere mag sich vielleicht an den Nachwuchsquellenfinder entsinnen, den wir sommers zu Gast haben - so auch seit letzte Freitag wieder. Mir persönlich ist dabei immer besonders wichtig, dass er einen kleinen Eindruck davon bekommt, wie das eigentlich ist, als Schriftsteller zu leben, wo genau die Inspirationen herkommen. Unheimlich, klaustrophobische Situationen etc. So haben wir uns heute einem Selbstexperiment unterzogen (vgl. Prof. Ingolf Helmbrecht im 'Babylon-Virus'). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;A href="http://3.bp.blogspot.com/-u8w4wH5jFpY/Tj6tYL8W_-I/AAAAAAAAAcs/ABGGA0E4r-o/s1600/mais2.jpg"&gt;&lt;IMG style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; DISPLAY: block; HEIGHT: 150px; CURSOR: hand" id=BLOGGER_PHOTO_ID_5638134414548860898 border=0 alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-u8w4wH5jFpY/Tj6tYL8W_-I/AAAAAAAAAcs/ABGGA0E4r-o/s200/mais2.jpg"&gt;&lt;/A&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Ziel war dabei das Bad Bodenteich Maislabyrinth. Und siehe da, klaustrophobisch war es durchaus. Mit zunehmender Sonneneinstrahlung kam eine regelrechte Auenlandatmosphäre auf ... oder, nein, sagen wir besser: wie im "Alten Wald" bei alten Weidenmann um die Ecke. Acht Hinweistafeln gäbe es zu finden, wurde am Eingang verkündet. Insgesamt sind wir - wenn ich richtig gezählt habe - auf sechs gekommen, wobei zwei davon identisch waren (nein, es war nicht DIESELBE, es sei denn, der Betreiber beschäftigt insgeheim Wichtel, die die Tafeln immer mal verrücken, was natürlich clever wäre). Und inspiriert fühlte ich mich dann tatsächlich. Als uns in einem Hohlweg zwei Damen samt Nachwuchs begegneten, hatte ich plötzlich ein "Bei den Skeletten einfach nach links" auf den Lippen. Das gequiekte "SKELETTE???" war noch Minuten später zu hören. Ich drücke die Daumen, dass sie's geschafft haben ohne den Monstren zu begegnen, denn man täusche sich nicht ... in diesem Sommer IST Bad Bodenteich ein VERDAMMT unheimlicher Ort ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;A href="http://1.bp.blogspot.com/-fLodJbF0jkg/Tj6tfYZb0xI/AAAAAAAAAc0/tlUPNQ4GtEU/s1600/mais3.jpg"&gt;&lt;IMG style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; DISPLAY: block; HEIGHT: 150px; CURSOR: hand" id=BLOGGER_PHOTO_ID_5638134538151121682 border=0 alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-fLodJbF0jkg/Tj6tfYZb0xI/AAAAAAAAAc0/tlUPNQ4GtEU/s200/mais3.jpg"&gt;&lt;/A&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis demnächst an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer Stephan M. Rother&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-88861f9a564833ce" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v3.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3D88861f9a564833ce%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329976838%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D10E1BDF75C9EDF4D463D6E8F59170056399485CB.3823141892FBD161BDE0574CAB9F82CD5E36AF34%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D88861f9a564833ce%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Dehn4yXhydBhkXC0ZpY-Izh2CB1k&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v3.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3D88861f9a564833ce%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1329976838%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D10E1BDF75C9EDF4D463D6E8F59170056399485CB.3823141892FBD161BDE0574CAB9F82CD5E36AF34%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D88861f9a564833ce%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Dehn4yXhydBhkXC0ZpY-Izh2CB1k&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1575797079667485761?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1575797079667485761/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1575797079667485761' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1575797079667485761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1575797079667485761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/08/maismonster-project.html' title='The Maismonster Project'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-pGS1lxi2R6E/Tj6tR9ObT9I/AAAAAAAAAck/BdmCukb_Dfc/s72-c/mais1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-3413010626619211797</id><published>2011-05-01T12:16:00.004+02:00</published><updated>2011-05-01T13:17:07.858+02:00</updated><title type='text'>Errata</title><content type='html'>Bekommt ein Buchautor eigentlich &lt;em&gt;Fanpost&lt;/em&gt;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein klares und unmissverständliches &lt;strong&gt;Jein&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich erhalte ich immer mal wieder, heutzutage in der Regel per Mail, ein Schulterklopfen oder ein Dankeschön, Worte des Lobes - aber auch der Kritik. Ich freue mich über beide. Ein Lob, gerne noch mit Begründung, tut wohl jedem gut, und aus Kritik kann man nur lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei denke ich jetzt weniger an Kritik nach dem Muster &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Mich täte interessieren, ob Sie diesen Roman geschrieben haben um die Kirche noch ein wenig tiefer in den Dreck zu tauchen oder nur um ein wenig provozieren zu wollen?"&lt;/blockquote&gt;(Beantwortet und Möglichkeit b gewählt. Ich wollte provozieren - zum Nachdenken.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"(...) schwach und mangelhaft ist leider streckenweise die sprachliche Gestaltung. (...) Schade, kein literarischer Anspruch?"&lt;/blockquote&gt;(Nicht beantwortet, da dem Anschreiben die Mindestanforderungen an einen Brief - Anrede und Grußformel - fehlten. Zur Beruhigung: Seit 'Babylon' habe ich ja meinen niegelnagelneuen Lektor, der meine Begeisterung für sprachliche Finessen teilt.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide Beispiele waren übrigens Reaktionen auf "Die letzte Offenbarung". Interessanter als solche "Rundumschläge" sind allerdings Anmerkungen, die sich an einem konkreten Punkt festmachen und dabei durchaus den Finger in schwärende Wunden legen. Ein Autor kann nämlich noch so gewissenhaft arbeiten - vor Fehlern ist er dennoch nicht gefeit. Deshalb an dieser Stelle meine TOP 3 persönlicher literarischer Peinlichkeiten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das Babylon-Virus", S. 15:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eine Nachricht von Albert Einstein, dem großen Physiker, dem Entdecker der Relativitätstheorie: m mal c, Masse mal Beschleunigung, im Quadrat.&lt;/blockquote&gt;(später noch ein oder zwei Mal sinngemäß wiederholt) &lt;br /&gt;Zur Erklärung: Meine Begeisterung für die Physik hat sich erst relativ spät in meinem Leben entwickelt - dennoch war mir die korrekte Definition von c = Geschwindigkeit an und für sich durchaus präsent. In diesem Fall hat es mich einfach davongetragen. Auf einmal hatte ich den Gedanken im Kopf, dass Einstein hier im Grunde einen Thriller definiert: Masse (es muss etwas Wichtiges auf dem Spiel stehen) mal c ... naja, flott sollte er natürlich auch sein, der Thriller. Da die Flottheit zum Showdown hin aber in der Regel zunimmt, die Dramatik der Ereignisse die Handlung beschleunigt, hat die Sache offenbar eine Eigendynamik entwickelt. &lt;br /&gt;Mea culpa. Peinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die letzte Offenbarung", S. 309:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Johann Hus, ein Prager Professor, wagte es, die Allmacht des Papstes anzuzweifeln. Das war unerhört damals. Kein Wunder, dass die Kirche Zeter und Mordio schrie und ihn vor das Konzil nach Konstanz lud, um sich für seine Thesen zu verantworten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Zur Erklärung: Ich habe keine. Das Ganze ist noch wesentlich unangenehmer als die Einstein-Geschichte - schließlich bin ich von Haus aus Historiker und weiß sehr gut, dass Hus nicht etwa in Konstanz, sondern in Basel angeklagt (und verbrannt) wurde. Beide Konzilien befassten sich zwar mit ähnlicher Thematik (u.a. mit der Lehre Hus'), aber in Konstanz war der godfather des Hussitentums natürlich längst nicht mehr am Leben.&lt;br /&gt;Mea culpa. Peinlich, peinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Adler der Frühe", S. 10:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;anno dominice incarnationis MCCXIIC (...) 11. September 1292&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;(später noch &lt;strong&gt;sehr oft&lt;/strong&gt; wiederholt. Nahezu die gesamte Geschichte trägt sich im Jahr 1292 zu.) Entsprechend besteht die Peinlichkeit nicht allein darin, dass ich offenbar die Subtraktionsregeln der römischen Zahlen anwenden wollte, ohne sie eigentlich zu beherrschen - sondern in der enervierenden Wiederholung des immer selben Fehlers. 1292 in römischen Zahlen müsste selbstverständlich folgendermaßen geschrieben werden: MCCXCII (M + CC + XC + II = tausend + zweihundert + neunzig + zwei).&lt;br /&gt;Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa. Peinlich, peinlich, &lt;strong&gt;peinlich&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-5CpybHsJB30/Tb0_u2gfE5I/AAAAAAAAAa4/c7xaIEViCNg/s1600/brille.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-5CpybHsJB30/Tb0_u2gfE5I/AAAAAAAAAa4/c7xaIEViCNg/s200/brille.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601703585657066386" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit zu unserer kleinen &lt;em&gt;worst of&lt;/em&gt;. Sie ist selbstredend nicht erschöpfend. Und die Klopfer wären noch viel, viel übler, wenn nicht die Betaleser und das Lektorat ständig ein Adlerauge auf den Text gerichtet hielten, während der Autor selbst sein Geschreibsel naturgemäß durch die rosarote Brille betrachtet. Um diese Gefahr zu minimieren hab ich mir jetzt einen kleinen optischen Trick überlegt (siehe Foto oben). Ob's hilft? We'll see.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;postscriptum: Neue Bebrillung soll vor allem die Nachtsichtfähigkeiten und die Tiefenschärfe bei bedecktem Himmel stärken. Das funktioniert tatsächlich!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-3413010626619211797?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/3413010626619211797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=3413010626619211797' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3413010626619211797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3413010626619211797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/05/errata.html' title='Errata'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-5CpybHsJB30/Tb0_u2gfE5I/AAAAAAAAAa4/c7xaIEViCNg/s72-c/brille.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-3731542197622924078</id><published>2011-03-17T23:49:00.009+01:00</published><updated>2011-03-18T00:18:33.869+01:00</updated><title type='text'>What a mess (wieder einmal)</title><content type='html'>Eine der großen deutschen Buchmesse zu besuchen, ohne Terminstress, ohne Rummel um eine eigene aktuelle Veröffentlichungen - irgendwie ist das ein richtig ungewohntes Gefühl geworden. Wenn ich richtig rechne, dürfte es sieben Jahre her sein, dass wir das zum letzten Mal erlebt haben. Wir konnten uns wirklich nicht mehr erinnern, wie sich das anfühlte, dieses traumhaft leichte, schwerelose Gefühl ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-cp0PFvxi50E/TYKWAs6lphI/AAAAAAAAAao/_hn4__D4zfo/s1600/buchmesse3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-cp0PFvxi50E/TYKWAs6lphI/AAAAAAAAAao/_hn4__D4zfo/s200/buchmesse3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5585191426693899794" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Um ehrlich zu sein: Mir tut jeder Knochen im Leibe weh. Ja, es WAR schön, und gerade die überraschenden Dinge und Begegnungen haben diesen Tag in Leipzig zu etwas Besonderem gemacht. Oh, und der Cappuccino der Messegastronomie war wirklich schweinegut. Doch das ändert nichts daran: Am Ende ist man einfach t.o.t.&lt;br /&gt;Gut, das könnte mit den zwei Stunden Schlaf in der vorangegangenen Nacht zusammenhängen - schließlich liege ich in den letzten Zügen mit "Montezumas Rache", einem High Fantasy-Titel, mit dem ich kommende Woche den Baumhaus-Verlag zu beglücken gedenke, und irgendwo muss man sich die Zeit nun abknappsen. Und seitdem es vorbei ist mit der standup historisierenden Tingelei bin ich auch autotechnisch nicht mehr recht im Training. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-JSIsQrgr9j4/TYKU9NQiFyI/AAAAAAAAAaY/34TtlfkbBcI/s1600/buchmesse1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-JSIsQrgr9j4/TYKU9NQiFyI/AAAAAAAAAaY/34TtlfkbBcI/s200/buchmesse1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5585190267144771362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch letztlich kommt es darauf an, was man aus einem solchen Tag macht. Letztendlich bin ich dann zwar mehrfach über meine Tränensäcke gestolpert, aber dennoch: Schee' war's. Auf die Begegnung mit Matthias Mensing, der mit dem Nexus e.V. den heraufdämmernden Berliner &lt;a href="http://nexus-berlin.de/Burg-Con"&gt;Burg-Con&lt;/a&gt; vorstellte, waren wir schon gefasst. Keine Chance, wir wissen, wo er zu finden ist, und so suchen wir ihn jedes Mal heim. Eine - wirklich fast unheimliche - Begegnung der dritten Art habe ich dagegen mit Jo Löffler erlebt, mit dem wir lange Zeit für verschiedene Panini-Projekte (Everquest, Hellgate, Devil may cry, 'Mystic&amp;Entertainment'-Magazin usw.) zusammengearbeitet haben. Nichts Böses ahnend beuge ich mich über das pittoreske Cover von "Sissi die Vampirjägerin", als ich ganz unvermittelt dieses vertraute Timbre vernehme ... Ich glaube, ich hab noch mindestens eine halbe Stunde durchgegrinst. Wir müssen unbedingt mal wieder was zusammen anstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-u61IB1ZmEkQ/TYKV2FPfcGI/AAAAAAAAAag/y5O7BLJ31hg/s1600/buchmesse2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-u61IB1ZmEkQ/TYKV2FPfcGI/AAAAAAAAAag/y5O7BLJ31hg/s200/buchmesse2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5585191244245463138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch schließlich war es ja nun eine Buchmesse - wenn man da aufmerksam durch die Gänge wandelt, trifft man ganz unvermittelt noch auf ganz &lt;em&gt;andere&lt;/em&gt; alte Freunde. Auch diese im Bilde festgehalten.&lt;br /&gt;Nichts Dramatisches also in diesem Jahr, oder, wie Edith Passon sagen würde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tot, aber gut.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-qSo9FoV99xs/TYKWH9orakI/AAAAAAAAAaw/J5RbIQp63ZM/s1600/buchmesse4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-qSo9FoV99xs/TYKWH9orakI/AAAAAAAAAaw/J5RbIQp63ZM/s200/buchmesse4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5585191551441267266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tränensäcke auf sämtlichen Bildern (c) by Montezumas Rache&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal - dann mit weiteren Erstaunlichkeiten aus der Kategorie "Dichtung und Wahrheit" - bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-3731542197622924078?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/3731542197622924078/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=3731542197622924078' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3731542197622924078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3731542197622924078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/03/what-mess-wieder-einmal.html' title='What a mess (wieder einmal)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-cp0PFvxi50E/TYKWAs6lphI/AAAAAAAAAao/_hn4__D4zfo/s72-c/buchmesse3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1303493540005060837</id><published>2011-03-15T17:43:00.005+01:00</published><updated>2011-03-16T12:36:55.436+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dichtung und Wahrheit'/><title type='text'>Dichtung und Wahrheit (3): Die Sache mit Rom</title><content type='html'>Vorweg: Eine sehr hübsche und engagierte Besprechung der Babylon-Geschichte seit letzter Woche im Blog von &lt;a href="http://alfkonas-maerchenwelt.blogspot.com/2011/03/das-babylon-virus-abc-challenge.html"&gt;Àlfkonas Märchenwelt&lt;/a&gt;. Viel Spaß beim Lesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber die Fortsetzung unserer Tour durch das noch nicht ansatzweise enthüllte Geflecht von Dichtung und Wahrheit in Amadeos zweitem Abenteuer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Babylon-Virus&lt;br /&gt;Achtung: Spoiler&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Nachdem wir bereits im vergangenen Posting mit einer vage unappetitlichen Szene eingestiegen sind, machen wir doch gleich mit der nächsten weiter. Da sind Amadeo Fanelli und Rebecca Steinmann auf dem cimitero acattolico in Rom unterwegs, auf der Suche nach dem Grabe des verstorbenen August von Goethe. Nun wird jeder, der das Gräberfeld zu Füßen der Aurelianischen Stadtmauer einmal besucht hat, bestätigen können, dass man sich dort tatsächlich verlaufen kann. Nachts sowieso - jedenfalls gehe ich davon aus; ich war noch nie dort um diese Uhrzeit. &lt;strong&gt;Wahrheit&lt;/strong&gt; ist auf jeden Fall, dass das gesamte Gelände nach Einbruch der Dunkelheit besonders gesichert ist. &lt;strong&gt;Wahrheit&lt;/strong&gt; ist ebenfalls, dass das schon historische Gründe hat in der Hauptstadt der katholischen Christenheit. Selbst Amadeos Bemerkung, im neunzehnten Jahrhundert wären die Begräbniszüge von Nichtkatholiken in Rom noch mit Unrat beworfen worden, entspricht der &lt;strong&gt;Wahrheit&lt;/strong&gt;. Eine Übersichtskarte der Situation auf dem cimitero findet sich auf der &lt;a href="http://www.protestantcemetery.it/graves/map.html"&gt;offiziellen Seite&lt;/a&gt; des Friedhofs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Nicht weniger wirr und irr als der protestantische Gottesacker präsentiert sich in unserer Geschichte allerdings der Moloch Rom selbst. Sei es &lt;em&gt;dottore&lt;/em&gt; Fanellis von allerlei Panikreaktionen begleiteter Spaziergang am ersten Tag, sei es Rebeccas Parkplatzsuche angesichts eines Streiks der römischen Verkehrsbetriebe Tags darauf oder gar der Weg durch den nächtlichen Parco della Resistenza am dritten (mitsamt einer meiner persönlichen Lieblingsszenen, Stichwort: 'Drück mich gegen die Wand!') - jedes Mal entsteht ein labyrinthischer, vielleicht auch vage klaustrophobischer Eindruck, was wohl in einer Millionenstadt, die sich mit einer tödlichen Seuche konfrontiert sieht, nicht weit von der &lt;strong&gt;Wahrheit&lt;/strong&gt; entfernt sein dürfte. &lt;br /&gt;Nun lässt sich zwar per &lt;a href="http://maps.google.de/"&gt;GoogleMaps&lt;/a&gt; ein recht flotter Überblick gewinnen: Bei der Maps-Suche "chiesa di santa sabina" eingeben. Ergebnis A führt uns in die richtige Region - es lohnt sich übrigens, auf "Satellit" umzuschalten. Ziemlich genau südlich (also weiter unten auf der Karte) finden wir dann die "Via Oddone di Cluny", die Adresse der &lt;em&gt;Officina di Tomasi&lt;/em&gt;. Gegenüber der Einmündung in die Viale Manlio Gelsomini ist dann auch der "Parco della Resistenza dell'Otto Settembre" zu erkennen. Da nun aber Amadeo Fanellis Arbeitsstätte selbst in der Bereich der &lt;strong&gt;Dichtung&lt;/strong&gt; zu verweisen ist, habe ich die Ortsbezeichnung jeweils ein wenig verkürzt, nämlich zur &lt;em&gt;Via Oddone&lt;/em&gt; (Oddone di Cluny, zu deutsch "Otto von Cluny", war der spätere Papst Urban II.; derjenige Papst übrigens, der die Kreuzzüge losgetreten hat) bzw. dem &lt;em&gt;Parco della Resistenza&lt;/em&gt; (die Anfügung mit dem Otto Settembre hat nun wiederum nichts mit einem Otto zu tun, sondern schlicht mit dem Datum des achten September; man erinnert sich vielleicht an Kevin Kline, der in "Ein Fisch namens Wanda" darauf besteht, 'Otto' sei ein italienischer Name).&lt;br /&gt;Noch etwas weiter südlich haben wir dann an der großen Kreuzung die Porta di San Pietro und die Cestius-Pyramide; links angrenzend den cimitero acattolico und weiter rechts das Stadtviertel, durch das Amadeo am ersten Abend irrt. Die Caracalla-Thermen sind in der Satelliten-Ansicht sehr eindrucksvoll auszumachen.&lt;br /&gt;So weit der angesprochene Überblick. Nun düst &lt;em&gt;dottore&lt;/em&gt; Fanelli nebst Gefährtin aber nicht im Tiefflug über die Ewige Stadt, sondern ist zu Fuß unterwegs, und da kann dann von Überblick schon viel weniger die Rede sein. Doch auch das lässt sich in der &lt;em&gt;brave new virtual world&lt;/em&gt; nacherleben. Ziehen wir an unserem Ausgangspunkt, der Chiesa di Santa Sabina, einfach das StreetView-Männchen (oranges Männchen oberhalb von dem Schieberegler, mit dem man ein- und auszoomen kann) auf die vorgelagerte Straße, die "Via di Santa Sabina", so können wir uns durch die Gassen rund um Amadeos Arbeitsstätte bewegen. Wenden wir uns dabei auf der Via di Santa Sabina nach Südwesten (also Richtung unten links; im kleinen Karten- bzw. Satellitenansichtsfenster wird angezeigt, in welche Richtung wir gerade schauen. Erfordert ein wenig Übung, aber selbst ich hab's irgendwann hingekriegt). Folgen wir der Straße nun immer weiter geradeaus ... und weiter ... genau, noch weiter. Sieht zwar aus, als ob man gleich gegen eine Mauer stößt, aber der Aufnahmewagen ist hübsch einen Bogen gefahren. So, und jetzt, kurz bevor die Orientierungslinie einen Knick macht, erreichen wir einen schweinegroßen freien Platz, auf dem ein paar hundert Fahrzeuge halten könnten - stände da nicht zu Füßen einer nicht sonderlich vertrauenerweckenden Mauer ein Einsatzwagen der örtlichen Carabinieri. Und die beiden Herren, die daneben warten: Babylon-Virus, Seite 72 f. - die Nasen kennen wir doch! Da es noch keine italienische Übersetzung des Romans gibt, ahnen sie vermutlich noch nichts von ihrer literarischen Berühmtheit.&lt;br /&gt;Mir bleibt jetzt eigentlich nur, Ihnen viel Spaß zu wünschen, wenn Sie Amadeos Revier vielleicht ein wenig erkunden. Bewegen Sie sich rund um den Parco della Resistenza, entdecken Sie die Bushaltestelle an der Einmündung der Via Oddone (ja, genau die, die bestreikt wird), kehren Sie auf der Viale Aventino in Amadeos Stammbistro ein oder schauen Sie mal auf der Via Caio Cestio vorbei, wo Amadeo und Rebecca auf das Friedhofsgelände klettern. Gegenüber auch das Geschäftsgelände, wo finstere Gestalten (diesmal nicht im Bild) von einem Flachdachgebäude aus die Vorgänge auf dem cimitiero verfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein spannendes Erlebnis, Rom auf diese Weise zu erkunden - und lehrreich dazu. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Und sei es, dass Sie einen Roman in der Ewigen Stadt spielen lassen, obwohl Sie seit Jahren nicht dort gewesen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das funktioniert, wetten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei, meine ganz persönliche Empfehlung: Das komplette Bild bekommen Sie am Sichersten, indem sie ganz einfach den &lt;a href="http://www.amazon.de/Das-Babylon-Virus-Thriller-Stephan-Rother/dp/344237443X/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1283408158&amp;sr=1-1"&gt;Roman&lt;/a&gt; lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachbemerkung: Ein Detail sollte ich noch anfügen. Ich habe keinerlei zuverlässige Hinweise darauf, dass der "Parco della Resistenza dell'Otto Settembre" nach Einbruch der Dunkelheit tatsächlich ein irgendwie zwielichtiger Ort wäre. Das ist jetzt keine Empfehlung, ihn zu Nachtzeiten aufzusuchen oder umgekehrt ein Rat, es &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; zu tun, weil's ja doch nichts Spektakuläres zu sehen gäbe. Denn man kann ja nie wissen: Wenn vielleicht doch mal die italienische Übersetzung kommt, könnte das ganz, ganz anders aussehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1303493540005060837?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1303493540005060837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1303493540005060837' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1303493540005060837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1303493540005060837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/03/dichtung-und-wahrheit-3-die-sache-mit.html' title='Dichtung und Wahrheit (3): Die Sache mit Rom'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-5523642947608029104</id><published>2011-03-09T18:09:00.003+01:00</published><updated>2011-03-10T22:40:54.736+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dichtung und Wahrheit'/><title type='text'>Dichtung und Wahrheit (2): Die Sache mit Goethe</title><content type='html'>So, ich hab's versprochen. Nun möchte ich auch zeitnah loslegen mit den angekündigten apokryphen Informationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Babylon-Virus&lt;br /&gt;Achtung: Spoiler&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Wir - die Leser und ich - erinnern uns an die etwas unappetitliche Szene, in der Amadeo Fanelli am Rande des Petzinsees im Trüben fischt und dabei dies und das zum Vorschein bringt (Getränkedose, gebrauchtes Kondom), nur nicht das gesuchte Depot des verblichenen Albert Einstein. Stattdessen erwähnen drei jugendliche Rabauken ganz nebenbei, dass der Bahndamm, zu dessen Füßen &lt;em&gt;dottore&lt;/em&gt; Fanelli gerade im Schlamm wühlt, erst zu DDR-Zeiten gebaut wurde. (Die DDR wäre 'so was wie Krieg' gewesen, lässt einer der Jungs nebenbei fallen. Das Zitat ist natürlich bei Martin Sonneborn geklaut.)&lt;br /&gt;Diese Erklärungen fallen in den Bereich &lt;strong&gt;Wahrheit&lt;/strong&gt;. Der Bahndamm ist tatsächlich erst in DDR-Zeiten entstanden. Hintergrund war der Wunsch der Machthaber, in dieser Region eine Bahnlinie zur Verfügung zu haben, die nicht über West-Berliner Gebiet führte. Einige interessante Informationen dazu sind &lt;a href="http://www.braumanufaktur.de/Bahndammbau.htm"&gt;hier&lt;/a&gt; nachzulesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Schließlich - ich will den Hergang nicht zu ausführlich referieren. Das Buch lässt sich auf zwei Mal lesen. Lohnt sich, ehrlich ... Also, schließlich gelangt Amadeo letztendlich doch an die Hinterlassenschaften des Entdeckers der Relativitätstheorie, und siehe da: Am vermeintlichen Ende der Rätselfährte steht nichts anderes als ein neues Rätsel. Allerdings eines, das es in sich hat.&lt;br /&gt;Nun habe ich lange hin und her überlegt, ob ich den geheimnisvollen Text des Johann Wolfgang von Goethe vollständig wiedergeben sollte oder nicht. Es ist mir nämlich gelungen, diesen Text vollständig zu, äh, rekonstruieren. Nein, um ehrlich zu sein: Selbstverständlich fallen alle im Buch eingestreuten Babylon-Überlieferungen in die Kategorie &lt;strong&gt;Dichtung&lt;/strong&gt;. Das ändert allerdings nichts daran, dass Goethes Babylon-Text vollständig vorliegt, weit über die letztendlich im Roman eingestreuten Ausschnitte hinaus, auf die mehr oder minder zufällig &lt;em&gt;dottore&lt;/em&gt; Fanellis oder Professor Helmbrechts Auge fällt. An dieser Stelle sei nun der Gesamttext erstmals der Öffentlichkeit zuständig gemacht. (Mein Rat: Der Leser stelle sich einen alten Herrn mit Schnapsnase und Nickelbrille vor, der die Worte etwas übertrieben deklamiert. Dann wird's noch eindrucksvoller):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Als der Menschen Schar dereinest&lt;br /&gt;nach dem Osten auf sich machte,&lt;br /&gt;wusst’ der Eine stets aufs Feinest,&lt;br /&gt;was der And’re sprach und dachte.&lt;br /&gt;Fröhlich im Vereine&lt;br /&gt;rief man sich im Nu&lt;br /&gt;hier das Allgemeine&lt;br /&gt;stets im Urwort zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf, ihr Brüder,&lt;br /&gt;brennt die Ziegel!&lt;br /&gt;Brecht das Siegel&lt;br /&gt;sterblich Lebens!&lt;br /&gt;Uns’re Namen künden Lieder:&lt;br /&gt;Krone allen ird’schen Strebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziegel wird aus Lehm gegossen,&lt;br /&gt;Erdharz gründet fest die Mauern,&lt;br /&gt;die zu Sinear entsprossen:&lt;br /&gt;Bauwerk, ewiglich zu dauern.&lt;br /&gt;Auf zum Himmelszelte!&lt;br /&gt;Bunter Menschheit Schar&lt;br /&gt;lockt der unverstellte&lt;br /&gt;Ruhm gen Sinear.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stein auf Steine,&lt;br /&gt;Schicht auf Schichte,&lt;br /&gt;hin zum Lichte,&lt;br /&gt;aufwärts steige,&lt;br /&gt;bis am End’ selbst Gott alleine&lt;br /&gt;uns’rem Werk sein Haupte neige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da fährt Gott voll Zorn hernieder,&lt;br /&gt;sieht der Menschen ruchlos Walten:&lt;br /&gt;Stein auf Steine! Wieder! Wieder!&lt;br /&gt;Nichts zwingt sie zum Innehalten.&lt;br /&gt;Einig Sprach’ und Zungen,&lt;br /&gt;einig Will’ und Wort.&lt;br /&gt;Ist dies Werk gelungen,&lt;br /&gt;dauert’s ewig fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Engel, eilet!&lt;br /&gt;Dies zu enden&lt;br /&gt;will ich senden&lt;br /&gt;Pestilenzen.&lt;br /&gt;Die ihr Krankheits Keim verteilet,&lt;br /&gt;weiset mir dies Volk in Grenzen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen, die gleich Brüdern waren,&lt;br /&gt;sieht man Zung’ und Sprach’ sich wirren.&lt;br /&gt;Matt lässt’s Volk die Steine fahren,&lt;br /&gt;um in fernste Land’ zu irren:&lt;br /&gt;Dumpfer Wälder Hitze,&lt;br /&gt;Nordlands eis’ge Luft.&lt;br /&gt;Gottes Erben Sitze,&lt;br /&gt;Gottes Sohnes kühle Gruft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Süden, Norden,&lt;br /&gt;Osten, Westen,&lt;br /&gt;ziehn die Besten.&lt;br /&gt;Bangheit steiget,&lt;br /&gt;dass der grimme Gott mög’ morden,&lt;br /&gt;was ihm Ehrfurcht nicht bezeiget.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieht voll Zweifel Gott ins Weite:&lt;br /&gt;Die nach seinem Bild erschaffen’&lt;br /&gt;und von seiner Seuch’ entzweite&lt;br /&gt;Menschheit scheint’s dahinzuraffen.&lt;br /&gt;Blickt von hoher Warte&lt;br /&gt;auf sein Volk herab,&lt;br /&gt;wägt mit sich im Rate&lt;br /&gt;Für und Wider ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Engel, eilet&lt;br /&gt;nun auf’s Neue,&lt;br /&gt;die ihr Treue&lt;br /&gt;habt geschworen!&lt;br /&gt;Unter meinem Volk verteilet&lt;br /&gt;Heilung, dass es nicht verloren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erreicht in letzter Stunde&lt;br /&gt;der verstreuten Menschen Wohnung&lt;br /&gt;ihrer Rettung frohe Kunde:&lt;br /&gt;Gottes Gabe der Verschonung.&lt;br /&gt;Doch nach kurzem Fristen&lt;br /&gt;sorgt man sich um Trug&lt;br /&gt;und entführt mit Listen&lt;br /&gt;jener Heilung Krug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Bergen&lt;br /&gt;gegen Morgen&lt;br /&gt;voll der Sorgen&lt;br /&gt;durch die Pforte&lt;br /&gt;zieh’n sie, winzigklein gleich Zwergen,&lt;br /&gt;bergen ihn an diesem Orte.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich sicherlich der Letzte, der das beurteilen könnte, aber für mich persönlich rangiert dieses Poem recht weit oben unter denjenigen Goethe-Gedichten, die Goethe nicht geschrieben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auf welchen Ort nun am Ende verwiesen wird ... Darüber weiß der &lt;a href="http://www.amazon.de/Das-Babylon-Virus-Thriller-Stephan-Rother/dp/344237443X/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1283408158&amp;sr=1-1"&gt;Roman&lt;/a&gt; zu berichten, sowie - wer weiß - demnächst an dieser Stelle auch dieses Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Reihe "Dichtung und Wahrheit" wird in jedem Fall fortgesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin aber bleibe ich wiederum Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-5523642947608029104?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/5523642947608029104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=5523642947608029104' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5523642947608029104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5523642947608029104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/03/dichtung-und-wahrheit-2-die-sache-mit.html' title='Dichtung und Wahrheit (2): Die Sache mit Goethe'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-5133664417025598340</id><published>2011-03-09T12:04:00.009+01:00</published><updated>2011-03-09T13:43:31.534+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dichtung und Wahrheit'/><title type='text'>Dichtung und Wahrheit (1): Ein Wort zuvor</title><content type='html'>Ich hab viel nachgegrübelt in den letzten Tagen. Ein wenig Abstand vom &lt;em&gt;just in time&lt;/em&gt; ist ja nicht das Schlechteste - manchmal, immer oder doch immer wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ca1USsk93mI/TXd1EZJSNkI/AAAAAAAAAaI/eLm2E6KOppU/s1600/dichtung3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ca1USsk93mI/TXd1EZJSNkI/AAAAAAAAAaI/eLm2E6KOppU/s200/dichtung3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582058981478774338" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hätte ich mich z.B. überhaupt zur Affäre um den Verteidigungsminister a.D. äußern sollen? Die schärfsten Kritiker der Elche waren bekanntlich ... Der Leser ahnt es. Wobei ich doch in diesem Fall ganz frei in den Spiegel schauen kann. Ich wäre &lt;strong&gt;nie, nie, nie&lt;/strong&gt; auf die Idee gekommen, irgendwelche Textpassagen abzukupfern, akademisch oder sonstwie. Dazu schwurbel ich selbst zu gerne rum. &lt;br /&gt;Mal ehrlich: Was kann es Schöneres geben, als irgendwas zu Papier zu sudeln und dabei zu wissen, dass eine wissenschaftliche Koryphäe gezwungen sein wird, das aufmerksam zu lesen? Eigene Gedanken, eigene Theorien - etwas Neues, noch nicht Dagewesenes. Ist das nicht das Faszinierende an der Wissenschaft?&lt;br /&gt;Also, mir hat das Spaß gemacht, und ich kann gar nicht verstehen, wie sich jemand diesen Spaß entgehen lässt. Vielleicht hängt das mit dieser mehrfachen Camouflage zusammen: &lt;em&gt;Das Missverständnis besteht nicht darin, dass wir einen Politiker für einen Doktor gehalten haben, sondern darin, dass wir einen Schauspieler für einen Politiker gehalten haben.&lt;/em&gt; Naja, und da darf ich mich nun wirklich äußern. Die Performance gerade am Ende war jedenfalls richtig mies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-EI97_zHPUT4/TXd0-81a5YI/AAAAAAAAAaA/J3lkEQyl6RA/s1600/dichtung2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-EI97_zHPUT4/TXd0-81a5YI/AAAAAAAAAaA/J3lkEQyl6RA/s200/dichtung2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582058887979918722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite: Ich hatte ja diesen Grützbeutel im Bein - und das war durchaus richtig eklig, weil sich das Gewebe, das da nicht hin gehörte, bis in den Muskel gefressen hatte und ich immer noch Probleme mit dem Laufen habe. Kaum zu glauben, aber das hätte tatsächlich äußerst unangenehm werden können - und es wäre ja einfach gewesen, das auch in dieser Weise darzustellen. Denn natürlich ist auch ein Grützbeutel ein Tumor, und es ist wirklich nicht vergnüglich, im Anschluss an so einen Eingriff einfach weiter durchzupowern, wie ich das gemacht habe. Wegen der Verantwortung und so, oder, ganz ernsthaft: Weil ich glaube, dass das, was ich in meinen Büchern schreibe, tatsächlich Relevanz hat. Und bestände sie nur darin, den Leser an der einen oder anderen Stelle für einen Moment ins Grübeln zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-XJcQE9TRu7k/TXd05lxy0wI/AAAAAAAAAZ4/G7e-2fmPIg8/s1600/dichtung1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-XJcQE9TRu7k/TXd05lxy0wI/AAAAAAAAAZ4/G7e-2fmPIg8/s200/dichtung1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582058795891348226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und ich glaube, dass ich an dieser Stelle etwas verstanden habe. Zwar wiederhole ich gebetsmühlenartig, ein Roman müsse für sich allein stehen können. Was zum Verständnis notwendig ist, müsse zwischen den beiden Buchdeckeln gesagt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das ändert eben nichts daran, dass da noch mehr ist. Dichtung - und Wahrheit eben. Auf eine Weise ist der gedruckte Text dann eben doch nur die Spitze des Eisbergs. Hat Albert Einstein tatsächlich Segeltouren auf dem Schwielowsee unternommen? Existiert das Paläographische Institut in Weimar realiter? Lässt sich "Händels" absonderliches Babylon-Oratorium wirklich auf die von Stevie Styx entdeckten Versatzstücke intonieren? Ist es tatsächlich möglich, von Castel del Monte aus den Monte Vulture anzuvisieren - an eben jenem Punkt, an dem am 13. Dezember 1250 Sonne und Venus hinter den Horizont sanken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dIPi6utkAGM/TXd1JwlidgI/AAAAAAAAAaQ/bVVMYcp1PMg/s1600/dichtung4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-dIPi6utkAGM/TXd1JwlidgI/AAAAAAAAAaQ/bVVMYcp1PMg/s200/dichtung4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5582059073670641154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Diesen und ähnlichen Fragen möchte ich unter dem Label "Dichtung und Wahrheit" nachgehen. Im Grunde sind es typische "faqs", wie sie einen Autor erreichen. Warum soll ich das immer nur konkret auf den Punkt beantworten? Dann doch lieber im Zusammenhang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Abstand. Für das ganze Bild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem nächsten Posting geht's los. Bis dahin bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-5133664417025598340?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/5133664417025598340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=5133664417025598340' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5133664417025598340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5133664417025598340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/03/dichtung-und-wahrheit-1-ein-wort-zuvor.html' title='Dichtung und Wahrheit (1): Ein Wort zuvor'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-ca1USsk93mI/TXd1EZJSNkI/AAAAAAAAAaI/eLm2E6KOppU/s72-c/dichtung3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-5579842026790878696</id><published>2011-03-02T13:09:00.003+01:00</published><updated>2011-03-02T13:47:32.076+01:00</updated><title type='text'>Schmerzliche Trennung</title><content type='html'>&lt;em&gt;"et si scandalizaverit te manus tua abscide illam"&lt;/em&gt;, rät lt. Aussage des Evangelisten Markus der Heiland raunend (Markus 9,43. Text der Vulgata). "Und wenn deine Hand dich ärgert, so haue sie ab." Es sei besser, als Versehrter ins Paradies einzugehen denn in aller wünschenswerten körperlichen Integrität in die Hölle. Und das will einiges heißen. Die körperliche Integrität ist nicht unwichtig in alter christlicher Tradition. In jenem frühmittelalterlichen Moment, in dem sich das Christentum hierzulande ausbreitet, dass es eine Freude ist, ist es auch vorbei mit der Urnenbeisetzung, und plötzlich sind Körpergräber der letzte Schrei. Wenn man sich also trennt vom ärgerlichen Körperteil, muss es da schon schwerwiegende Gründe geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, am Ende führte wohl kein Weg mehr dran vorbei. Hinfort mit dem räudigen, infizierten Gewebe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Atherom (vulgariter - &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; Vulgata - "Grützbeutel") ist eine unappetitliche Ansammlung von Haut- und Talggewebe, die sich unter einer verstopften Talgdrüse bildet. Tritt nicht allein bei unserer Spezies aus, sondern auch bei Artverwandten, und offenbar spielt eine gewisse erbliche Disposition eine Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, der Chirurg wusste mich zu trösten: Es sei kein Zufall, dass mein Vater nach seinem Vierzigsten quasi keine Probleme mehr gehabt hätte mit den Grützbeuteln. Das könne auch bei mir der Fall sein (gut, ich hoffe mal, dass es auf zwei, drei Jahre nicht ankommt). Jedenfalls bin ich's gestern nun los geworden, das ärgerliche Gewebe - und interessante Gespräche mit dem Chirurgen gab's sogar noch gratis. Ja, ich recherchiere selbst auf dem OP-Tisch. Ich bin fest davon überzeugt, dass z.B. in Sachen Krampfadern noch längst nicht alle literarischen Register gezogen sind. Aber davon wird noch zu berichten sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Augenblicklich habe ich Anweisung, mich zwei, drei Tage unter Tramadol-Dröhnung aufs Sofa zu legen, habe aber festgestellt, dass ich die Dröhnung überhaupt nicht nötig habe. Gut, natürlich hat man Schmerzen, wenn man plötzlich eine tennisballgroße Einheit weniger Autor ist als vorher, aber das liegt nun in der Natur der Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-cSI-qUWfTb8/TW47_r6AcMI/AAAAAAAAAZw/unQbr4Bsv-k/s1600/schaf.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-cSI-qUWfTb8/TW47_r6AcMI/AAAAAAAAAZw/unQbr4Bsv-k/s200/schaf.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5579462953662443714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Also arbeite ich am Epilog zum Rungholt-Roman, nachdem ich in den letzten Tagen gemeinsam mit den Betalesern den Haupttext noch einmal durchgesehen habe. So weit sich das aus meiner doch recht subjektiven Perspektive sagen lässt: Ich find's spannend. Nur immer schade, dass ich das Ende schon kenne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das werde ich nun nicht unbedingt vorab berichten, doch das eine oder andere Detail gibt's vielleicht doch noch vor Erscheinen (Herbst 2011, Penhaligon) des Romans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zwar wie immer an dieser Stelle von Eurem und Ihrem&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-5579842026790878696?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/5579842026790878696/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=5579842026790878696' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5579842026790878696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5579842026790878696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/03/schmerzliche-trennung.html' title='Schmerzliche Trennung'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-cSI-qUWfTb8/TW47_r6AcMI/AAAAAAAAAZw/unQbr4Bsv-k/s72-c/schaf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-6798123485485429972</id><published>2011-03-01T13:08:00.003+01:00</published><updated>2011-03-01T13:11:33.791+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>+++ breaking news +++ Guttenberg erklärt Rücktritt +++ Rother steht wg. &lt;a href="http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/02/kleinkriminalitat.html"&gt;Kaffeeschalen-Affäre&lt;/a&gt; (1997) für Nachfolge nicht zur Verfügung +++&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-6798123485485429972?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/6798123485485429972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=6798123485485429972' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6798123485485429972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6798123485485429972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/03/breaking-news-guttenberg-erklart.html' title=''/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2617863592224932798</id><published>2011-02-28T12:44:00.004+01:00</published><updated>2011-03-01T14:45:47.766+01:00</updated><title type='text'>Kleinkriminalität</title><content type='html'>Och nö, nicht schon wieder der Guttenberg ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I'm truly sorry, aber wem das beim Titel des aktuellen Beitrags durch den Kopf schießt, der hat den letzten nicht verstanden. Nein, diesmal geht's nicht um die gestohlene Lebensleistungen, obwohl ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Mittelalter wusste man durchaus einen Unterschied zu machen zwischen offen-ehrlichem, herzerfrischendem Straßenraub und heimlichem Diebstahl. Wenn so ein Freiherr im vollen Schmuck von Wehr und Waffen dem Nachbarbaron eine Schweineherde abknöpfte, war das eine Sache - irgendwo einen Apfel mitgehen zu lassen, war eine andere, tendenziell &lt;em&gt;schlimmere&lt;/em&gt;. Heimlichkeit war strafverschärfend - im noch gebräuchlichen Begriff der "Heimtücke" lebt das fort. Es hängt mir unserer modernen Wertschätzung des &lt;em&gt;Privaten&lt;/em&gt; zusammen, dass wir das heute zum Teil anders sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und darum ... es ist schmerzlich, aber es scheint an der Zeit, eigene Verfehlungen zu beichten. Auch das übrigens ein genuin mittelalterlicher Gedanke: Mittelalterliche Hinrichtungen fanden in der &lt;em&gt;Öffentlichkeit&lt;/em&gt; statt. Damit konnte die schuldige Seele demonstrieren, dass sie ihre Schuld gebüßt hat. Auch hierzu vgl. den Auftritt des (bedingt reuigen) Sünders T. zu G. vor dem Deutschen Bundestag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da meine persönliche Redezeit vor diesem hohen Hause nun aber gegen Null geht, wähle ich &lt;em&gt;diesen&lt;/em&gt; Weg:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZzJIgh0OG_Q/TWuPvmJrCJI/AAAAAAAAAZo/I9LzMysAaEE/s1600/diebesgut.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 152px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZzJIgh0OG_Q/TWuPvmJrCJI/AAAAAAAAAZo/I9LzMysAaEE/s200/diebesgut.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578710611286231186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Links im Bild meine allerliebste Kaffeeschale, im Mai 1997 mitgeschmuggelt aus einem Etablissement namens &lt;em&gt;"Pierre et Vacances"&lt;/em&gt; an der Côte d'Azur. &lt;br /&gt;Rechts im Bild ein &lt;em&gt;sehr&lt;/em&gt; stylischer Kaffeelöffel, den meine jetzige Frau etwa zur selben Zeit in einer Bielefelder Mensa entwendet hat (ich hab nachgerechnet; sie war bereits strafmündig).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit aller schmerzlichen Zerknirschtheit rufen wir hinaus in die Welt:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;mea culpa! mea culpa! mea maxima culpa!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sei's dann aber auch gewesen. Die Öffentlichkeit ist hergestellt. Das Diebesgut behalten wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Weiß zufällig jemand, wo's diese schicken Löffel heute noch gibt? Bitte um Nachricht. Dann gehen wir da mal essen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2617863592224932798?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2617863592224932798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2617863592224932798' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2617863592224932798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2617863592224932798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/02/kleinkriminalitat.html' title='Kleinkriminalität'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-ZzJIgh0OG_Q/TWuPvmJrCJI/AAAAAAAAAZo/I9LzMysAaEE/s72-c/diebesgut.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-3947358884363023255</id><published>2011-02-24T18:10:00.005+01:00</published><updated>2011-02-24T18:54:47.574+01:00</updated><title type='text'>Steige herab! Steige herab!</title><content type='html'>Um es vorauszuschicken: Weder bin ich ein besonderer Fan von Jürgen Trittin (ich hab ihm mal ein Futon geliefert, und er hat kein Trinkgeld gegeben), noch kann ich mich als großen Anhänger der Französischen Revolution bezeichnen. Doch das ändert nichts daran, dass wir in den letzten Tagen Entwicklungen erleben, die ich mit brennender Sorge 1) verfolge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"There'll be the breaking of the ancient western code"&lt;/em&gt; 2) hörten wir Leonard Cohen vor bald zwanzig Jahren verkünden, und Mancher wird sich gefragt haben, was der Meister mit diesen Worten gemeint haben könnte. Cohens Texte sind selten rein assoziativ, und mit ziemlicher Sicherheit hatte er was anderes im Kopf als ich. Dennoch kamen mir diese Worte angesichts der Vorgänge, deren Zeugen wir werden, jetzt wieder in den Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorgänge sind bekannt: Dem gegenwärtigen Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland, Theodor zu Guttenberg, ist von der zuständigen Promotionsstelle bescheinigt worden, ein Plagiat begangen zu haben. Sein Titel - Dr. iur. - ist ihm entzogen worden. Grund zu einem Rücktritt von seinem Ministeramt kann zu Guttenberg daraus nicht erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blicken wir nun zurück, blicken wir auf die vergangenen gut zweihundert Jahre seit der - eben - Französischen Revolution von 1789 und der vorangegangenen Epoche der Aufklärung, so können wir in dieser Zeit doch ein bestimmtes Muster erkennen: Es ist die Epoche des Bürgertums. Die Epoche, in der sich der einzelne Mensch das Recht auf seinen persönlichen "pursuit of happyness" 3) erkämpft hat. Das Streben nach Glück, Erfolg, Aufstieg des Einzelnen ist damit ausdrücklich sanktioniert worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erfolgreiche Leistung des Einzelnen, die - das ist mitgedacht - natürlich über das eigene individuelle Wohlergehen hinausgehen an das Morgen und die Allgemeinheit denken sollte, kann nun auf unterschiedliche Weise verdeutlicht werden. Ein "Klassiker" ist dabei natürlich der akademische Titel. Nicht ohne Grund sprechen wir vom "Bildungsbürgertum". Die Verleihung eines solchen Titels stellt eine Auszeichnung für individuelle Verdienste dar. Im Sinne des Bildungsbürgertums ist damit gerade ein Unterschied gemacht zu den nicht-individuellen, überkommenen Privilegien des Adels, die sich - zumindest theoretisch - aus der kollektiven Leistung der Vorfahren ergeben. Die Leistungen des Adels müssen dabei nichts Negatives sein! Der "dritte Stand" von 1789 hatte mit Sicherheit jeden Grund zur Kritik an den ersten beiden (Kirche und Adel), doch sind es gerade diese beiden ersten Stände gewesen, die in der Vergangenheit vor allem über den Tag hinaus gedacht haben: An das Morgen. An das, was wir heute als "Nachhaltigkeit" bezeichnen würden. In archaischen Zeiten konnte seitens des Volkes erwartet werden, dass sich der König für die Allgemeinheit aufopferte. 4) Es war, kurzum, eine Frage der Ehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das war noch einmal eine andere Epoche. Unser "ancient western code" beginnt mit 1776 und 1789 und den Kräften, die damals am Werk waren. Mit der individuellen Leistung und der Verantwortung für die individuelle Leistung - und Fehlleistung. Theodor zu Guttenberg lehnt nun die Konsequenzen aus seiner Fehlleistung ab (das bloße Angebot, seinen Titel zurückzugeben kann kaum als angemessene Konsequenz betrachtet werden). Es ist erschreckend zu beobachten, dass sich aus dem sogenannten "bürgerlichen Lager" kaum eine Stimme erhebt, die seine Verantwortung anmahnt. Das bleibt - was natürlich wohlfeil ist - der Opposition vorbehalten. Gut, nun war es ausgerechnet der Mann mit dem Futon, der dazu einen Heroen des bürgerlichen Zeitalters bemühte, Thomas Mann, und mit Blick auf Guttenberg eine Passage aus den 'Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull' 5) zitierte. Ein ehrabschneidender Vorgang. Die Frage ist, ob sich der Gescholtene dagegen wehren kann. Er kann es nicht. Die Promotionsstelle hat ihm ausdrücklich bescheinigt, dass seine mit der Dissertation eingereichte ehrenwörtliche Erklärung falsch war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ein Minister unter diesen Voraussetzungen in einem bürgerlichen Zeitalter im Amt bleibt, ist unvorstellbar. Und doch scheint genau das der Fall zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;This&lt;/em&gt; is the breaking of the ancient western code. Wir leben an einer Zeitenwende, und das, was hier heraufdämmert, ist nicht etwa die Renaissance eines vorbürgerlichen Zeitalters. Der Adel dieser vorbürgerlichen Zeit war nämlich sehr wohl fähig zu persönlichen Konsequenzen, zur persönlichen Demütigung - auch im Namen der Ehre. Ehre nämlich, wie mein Mentor einmal formulierte, Ehre hat man - oder man hat sie nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konsequenzen aus nicht hinnehmbaren Taten jedenfalls wusste man auch seinerzeit schon einzufordern. Heinrich IV. aus der Familie der Salier, deutscher König und nachmals Kaiser, der sich beim berühmten Gang nach Canossa zur eigenen Demütigung in höchstem Maße fähig zeigte, in seinem Absageschreiben an Papst Gregor VII.: "Tu ergo hoc anathemate et omnium episcoporum nostrorum iudicio et nostro dampnatus descende, vendicatam sedem apostolicam relinque. Alius in solium beati Petri ascendat, qui nulla violentiam religione palliet, sed beati Petri sanam doctrinam doceat. Ego, H. Dei gratia rex cum omnibus episcopis nostris tibi dicimus: descende, descende!" 6)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Steige herab, Verdammter! Steige herab! Steige herab!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Fußnoten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) http://www.vatican.va/holy_father/pius_xi/encyclicals/documents/hf_p-xi_enc_14031937_mit-brennender-sorge_ge.html &lt;br /&gt;2) http://www.leonardcohenfiles.com/future.html&lt;br /&gt;3) http://www.archives.gov/exhibits/charters/declaration_transcript.html&lt;br /&gt;4) http://de.wikipedia.org/wiki/Leonidas_I.&lt;br /&gt;5) http://www.literaturlexikon-online.de/02_TM-Figurenlexikon/index.html&lt;br /&gt;6) http://www.histosem.uni-kiel.de/legitimation/quellentext/1076absageschreiben.html&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-3947358884363023255?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/3947358884363023255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=3947358884363023255' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3947358884363023255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3947358884363023255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/02/steige-herab-steige-herab.html' title='Steige herab! Steige herab!'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-8931118233180784082</id><published>2011-02-21T14:13:00.007+01:00</published><updated>2011-02-21T14:52:00.288+01:00</updated><title type='text'>Hell freezes over?</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-gI2FNZGXSdw/TWJr5lDuBTI/AAAAAAAAAZI/qjvaur0-PT4/s1600/hell1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-gI2FNZGXSdw/TWJr5lDuBTI/AAAAAAAAAZI/qjvaur0-PT4/s200/hell1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5576137925582521650" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir erinnern uns: Irgendwann an einem subtropischen Novembertag des vergangenen Herbstes hatte ich von einer Exkursion &lt;a href="http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/11/and-though-i-often-passed-them-by.html"&gt;berichtet&lt;/a&gt;, die meine Frau und ins Durchbruchstal der Aue zu Füßen des "Höllbergs" unternommen hatten, wo wir unvermittelt auf ein - mögliches - Quellgebiet gestoßen waren. Genausogut könnte es sich um Überreste eines abgeschnittenen Mäanders des Flüsschens handeln, der auf dem Urmesstischblatt noch als wasserführend zu erkennen ist. Seinerzeit hatte ich hoch und heilig versprochen, die Örtlichkeit während der Permafrostperiode noch einmal aufzusuchen, um die Schüttung der - möglichen - Quellen zu überprüfen. Das funktioniert denkbar einfach: Ein stehendes Gewässer friert zu, wenn die Temperatur dauerhaft unter Null liegt. Quellwasser, das frisch aus dem Boden tritt, hat hingegen Sommers wie Winters annähernd dieselbe Temperatur. Die Wasserfläche müsste demnach offen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nyBHckLxu9Y/TWJsPLfwW0I/AAAAAAAAAZg/FtekzVx_QLo/s1600/hell4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-nyBHckLxu9Y/TWJsPLfwW0I/AAAAAAAAAZg/FtekzVx_QLo/s200/hell4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5576138296677915458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da ich ein hohes und heiliges Versprechen ernster nehme als ... sagen wir, manchereiner seine Ehrenerklärung eingangs einer juristischen Promotionsarbeit an der Uni Bayreuth, haben wir uns nun auf den Weg gemacht. Die wichtigsten Erkenntnisse seien hier im Bilde festgehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-tUWYbx0sHNg/TWJr_lmH7UI/AAAAAAAAAZQ/13IqnIInxEw/s1600/hell2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-tUWYbx0sHNg/TWJr_lmH7UI/AAAAAAAAAZQ/13IqnIInxEw/s200/hell2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5576138028806040898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie deutlich zu erkennen ist, sieht das Wasser zwar nicht eigentlich appetitlicher aus als vor einem Vierteljahr, aber von Zufrieren kann ganz eindeutig nicht die Rede sein. Da die Senke zudem fast den ganzen Tag im Schatten liegt, können wir auch mögliche Effekte der Sonneneinstrahlung außer Acht lassen. (Wir erinnern uns: Dass der namengebende Steilhang des Höll- oder Hellbergs in Wahrheit ein eher dunkler Ort ist, stellt nur vermeintlich einen Widerspruch dar. Der höllenhaft steile Talkessel ist vielmehr ein Ort zwischen den Welten, an dem das Wasser aus dem Reich des Unsichtbaren in das Reich des Sichtbaren tritt). Mit einem Wort: Heureka! Oder, vulgariter: &lt;strong&gt;Hell doesn't freeze over&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;Quod erat demonstrandum: Am Höllberg zwischen Overstedt und Wieren treten tatsächlich eine Reihe relativ stark schüttender Hangdruckquellen aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-LJd2l6IxsnQ/TWJsHjHE-8I/AAAAAAAAAZY/f3ThXkxgihI/s1600/hell3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-LJd2l6IxsnQ/TWJsHjHE-8I/AAAAAAAAAZY/f3ThXkxgihI/s200/hell3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5576138165577907138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachzutragen ist noch eine Nachricht, die mich aus einer hier nicht genannten Alpenrepublik erreicht: Bei den im vorletzten Posting vermeintlich gesichteten Spuren der Kreuzotter &lt;em&gt;(Vipera berus)&lt;/em&gt; handelt es sich vielmehr um eine unter der - nun abgetauten - Schneeauflage deutlich sichtbare Fährte einer Wühlmaus-&lt;em&gt;(Arvicolinae)&lt;/em&gt;Art. Obigen Fund hingegen können wir in Eigenregie eindeutig dem gemeinen Eichhörnchen &lt;em&gt;(Sciurus vulgaris)&lt;/em&gt; zuordnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-8931118233180784082?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/8931118233180784082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=8931118233180784082' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8931118233180784082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8931118233180784082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/02/hell-freezes-over.html' title='Hell freezes over?'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-gI2FNZGXSdw/TWJr5lDuBTI/AAAAAAAAAZI/qjvaur0-PT4/s72-c/hell1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1323600243539167614</id><published>2011-02-18T11:57:00.002+01:00</published><updated>2011-02-18T12:15:59.070+01:00</updated><title type='text'>Verdammich!</title><content type='html'>Wollte Theo zu Guttenbergs Stellungnahme zu den Plagiatvorwürfen verfolgen - im ZDF. Sie hatten versprochen, das Programm zu unterbrechen, lief gerade "Reich und Schön". Haben sie wohl auch gemacht, aber ich hab nur mit einem Auge hingesehen, und jetzt hab ich's verpasst. Dachte, der Typ gehört dazu :/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ay63tiY9vjM/TV5UxxNhwiI/AAAAAAAAAZA/BypmC6FokcA/s1600/erosion.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ay63tiY9vjM/TV5UxxNhwiI/AAAAAAAAAZA/BypmC6FokcA/s200/erosion.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574986602731651618" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Bildtitel: Erosion. Aufgenommen gestern unweit des Höllbergs bei Overstedt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Eben nachgeschaut. Meine Magisterarbeit hat 120 Seiten Text und 1.287 Fußnoten, also ca. elf pro Seite. Ist eben ein wissenschaftliches Werk, da ist das eher unterer Schnitt. Wissenschaft ist bekanntlich Detailarbeit eng an den Quellen und der wissenschaftlichen Literatur, die sich bereits mit diesen Quellen beschäftigt (die in meinem Fall zum großen Teil selbst hundert, hundertfünfzig Jahre alt waren). Das Interesse an der Geschichte der Herren von dem Knesebeck mag nun nicht so schweinemäßig groß sein. Sie sind auch kein Thema in Tageszeitungen - so dass ich kaum in Versuchung kam, da irgendwas zu klauen.&lt;br /&gt;Ich frag mich nur, wo der - mit summa cum laude ausgezeichnete - wissenschaftliche Gewinn ist, wenn die Erkenntnisse aus einer Promotionsarbeit dieselben sind, die zehn Jahre vorher schon in der Tagespresse nachzulesen waren.&lt;br /&gt;So ein Ergebnis kann man sich doch ... naja ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In die Haare schmieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1323600243539167614?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1323600243539167614/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1323600243539167614' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1323600243539167614'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1323600243539167614'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/02/verdammich.html' title='Verdammich!'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-ay63tiY9vjM/TV5UxxNhwiI/AAAAAAAAAZA/BypmC6FokcA/s72-c/erosion.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2323696272845549106</id><published>2011-02-16T11:44:00.007+01:00</published><updated>2011-02-16T12:30:12.556+01:00</updated><title type='text'>Das Licht! Das Licht! (2)</title><content type='html'>Hm, wie's aussieht, hat mich das Universum mal wieder beschissen. Zu Imbolc standen die Zeichen auf alsbaldige Demission des Winters. Naja, kommt vor, ist nicht schön, aber was hilft's? Da muss man durch. Jedenfalls wurden uns in den vergangenen achtundvierzig Stunden gut zehn Zentimeter Neuschneeauflage verehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZrTPQ6N73P0/TVuzL3MpcoI/AAAAAAAAAYg/ghvZfPPTH1Q/s1600/lichtb3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZrTPQ6N73P0/TVuzL3MpcoI/AAAAAAAAAYg/ghvZfPPTH1Q/s200/lichtb3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574245980178051714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Letztlich ist's mal wieder eine Frage der Perspektive. Ich beschäftige mich ja seit einigen Jahren - mit wechselndem Erfolg - mit einem Prinzip, das ich für mich selbst als &lt;em&gt;Energiewandlung&lt;/em&gt; bezeichne. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass so etwas wie 'Stress' nicht im eigentlichen Sinne existiert. Wenn der Schädel summt und brummt angesichts der allfälligen Reizüberflutung und der tausend-Dinge-auf-einmal, ist im Grunde nichts anderes zu leisten, als den richtigen Schalter an der richtigen Stelle umzulegen und schon: Tschaka! Nun, manchmal klappt's, manchmal nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-H42RBxKaCmQ/TVuzTw6m6zI/AAAAAAAAAYo/nxxwULek4O4/s1600/lichtb4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-H42RBxKaCmQ/TVuzTw6m6zI/AAAAAAAAAYo/nxxwULek4O4/s200/lichtb4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574246115930729266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Foto oben noch vor dem Wintereinbruch aufgenommen. Von links nach rechts: Alte Wierener Kirche, Lucy, neue Wierener Kirche).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unerfreuliche meteorologische Erscheinungen können jedenfalls auch sehr inspirierend sein, wenn mans einmal schafft, dem Ganzen eine positive Seite abzugewinnen. Da ich momentan - nach Fertigstellung des hauptsächlichen Rungholt-Konvoluts - einen Erzählstrang um "die Meteorologen" einziehe, die das erschröckliche Geschehen im nordfriesischen Archipel von außen beleuchten, ist der Weg natürlich nicht so schweinemäßig weit. Anfangs wollte ich einfach ein paar sachliche Seewetterberichte einschalten, aber das kam dann doch ein wenig dröge daher. Und warum sollte ich weniger einfallsreich sein als das Universum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--wo3VCOQCNM/TVuzeupXXLI/AAAAAAAAAYw/Qg5qh13QPhw/s1600/Lichtb1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/--wo3VCOQCNM/TVuzeupXXLI/AAAAAAAAAYw/Qg5qh13QPhw/s200/Lichtb1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574246304300096690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wobei auch - und selbst - ich manchmal mit meiner Weisheit am Ende bin. Ich bitte um einen kleinen Blick auf das obige Foto, aufgenommen unweit des einstigen "Breiten Pohls" in der Feldmark zwischen Häcklingen, Overstedt und Schostorf - Käffer (wie Arno Schmidt gesagt hätte), die keine Sau kennt (was er möglich nicht gesagt hätte). Die Frage ist: Was ist das? Von diesen Spuren gab es eine ganze Reihe, die sich wirr wuselnd hin und her wanden. Wühlmäuse? Sind die nicht eher unter Tage tätig? Wasserablaufrinnen? Das Gelände fällt im Kleinstprofil zu dem einstigen Wasserlauf ab, der den breiten Pohl wohl mal entwässert hat (funktioniert nicht mehr, siehe folgendes Foto. Lt. Eingeborenenaussage steht das Wasser da jedes Jahr). Hm, womöglich Kreuzottern? Die sind durchaus noch unterwegs hier in der Gegend. Vielleicht hat ja jemand eine Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-HCEsq4_DBQU/TVuzqYbOrgI/AAAAAAAAAY4/0G258oWzIv4/s1600/lichtb2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-HCEsq4_DBQU/TVuzqYbOrgI/AAAAAAAAAY4/0G258oWzIv4/s200/lichtb2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574246504493657602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten ... Gestern habe ich die neuen Verkaufszahlen von Amadeo Fanellis Abenteuern bekommen. Liest sich wirklich schon sehr stattlich. Bei &lt;a href="http://www.rezensenten.de/content/view/5774/27/lang,de/"&gt;rezensenten.de&lt;/a&gt; habe ich gerade wieder eine sehr freundliche Besprechung gefunden. Ja, unser Professor macht Spaß - mir auch :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, und &lt;a href="http://ysabetha.blogspot.com/2011/02/musik-ii.html"&gt;Ysabetha&lt;/a&gt; hat ein paar interessante Videos aus der alten Zeit eingestellt. Amanda Lear ... Doch, wenn man sich das so anschaut, hatte ich doch schon einen recht elaborierten Geschmack mit zehn Jahren: Er ist immer noch eine wunderschöne Frau. Und wer braucht eigentlich Lady Gaga?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2323696272845549106?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2323696272845549106/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2323696272845549106' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2323696272845549106'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2323696272845549106'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/02/das-licht-das-licht-2.html' title='Das Licht! Das Licht! (2)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-ZrTPQ6N73P0/TVuzL3MpcoI/AAAAAAAAAYg/ghvZfPPTH1Q/s72-c/lichtb3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2419954185505958086</id><published>2011-02-05T11:48:00.018+01:00</published><updated>2011-02-05T12:52:23.427+01:00</updated><title type='text'>Das Licht! Das Licht!</title><content type='html'>Ich bin ja bekanntermaßen ein vorsichtiger Mensch. Inzwischen zumindest, im vorgerückten Alter. Ich liebe Hintertürchen, Rückversicherungen - nicht mal zwingend monetär. Vielleicht färbt da ja wirklich ein bisschen die elterliche "Wer weiß, ob man das nicht noch mal brauchen kann"-Haltung durch. Meine Frau und ich hatten vor ein paar Jahren mal eine interessante Unterhaltung über ihre schlesische Großmutter und das Potential, das in einer faktisch leeren Margarinedose liegt.&lt;br /&gt;"Na?", fragte sie. "Was hätte Oma Ellie wohl mit dieser Dose gemacht?"&lt;br /&gt;Ich: "Hm, sie hätte die Reste mit einem Zewatuch gesammelt, um eine beschichtete Pfanne damit einzufetten. Dann hätte sie das Zewatuch in der Dose gelagert - fürs nächste Mal - bis das Fett ranzig geworden ist &lt;em&gt;(beyond reasonable doubt)&lt;/em&gt;. Und schließlich hätte sie die leere Dose zu den zweihundert anderen leeren Dosen in der Speisekammer gestapelt, weil sich bestimmt noch mal eine Möglichkeit zur Verwendung finden wird."&lt;br /&gt;Hundert Punkte für diese elaborierte Antwort. Wenn ich heute so recht drüber nachdenke, ist das irgendwie bedenklich. Nicht, dass ich das machen würde wie meine Adoptivschwiegeroma, aber die schlesischen Gene sind ja nun auch bei mir angelegt (meine eigene schlesische Oma - väterlicherseits - war Jahrgang 1897). Vermutlich wirft es bereits ein deutliches Licht, dass ich den potentiellen Margarinedoseneinsatz auch nur im Gedankenexperiment nachvollziehen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU02m4vTNvI/AAAAAAAAAXI/vfUsJHsKexk/s1600/licht3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU02m4vTNvI/AAAAAAAAAXI/vfUsJHsKexk/s200/licht3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570168355820877554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU02goGmdTI/AAAAAAAAAXA/AvoJOhTzdRo/s1600/licht2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU02goGmdTI/AAAAAAAAAXA/AvoJOhTzdRo/s200/licht2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570168248275989810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU02Z6uXlwI/AAAAAAAAAW4/z5z7EZ1eROk/s1600/licht1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU02Z6uXlwI/AAAAAAAAAW4/z5z7EZ1eROk/s200/licht1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570168133015541506" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, man kann nie wissen, wozu man Gegenstand xy noch brauchen kann. Da war mein pommerscher Großvater (mütterlicherseits, Jahrgang 1908; der wiederholt beschworene Meister Emil) ganz ähnlich. Ein Meister im Improvisieren, der Zweitverwendung. Und es ist nicht zu leugnen, dass das irgendwie auch bei mir durchschlägt: Hey, diese Passage ist an sich ziemlich gut gelungen. Passt leider nicht zum Buch, an dem du gerade schreibst oder zumindest nicht in diese Passage, aber gut ist sie ... Also heben wir sie doch auf. Die Festplatte ist geduldig, und wenn dieser Abschnitt sich nicht in die Rungholt-Erzählung fügen möchte, die ich gegenwärtig mit einem illustren Kreis von &lt;a href="http://ysabetha.blogspot.com/2011/01/blog-post.html"&gt;Betalesern&lt;/a&gt; vorbereite. Wer weiß ...  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU0207izqmI/AAAAAAAAAXY/nBnnZnE5ztk/s1600/Licht5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU0207izqmI/AAAAAAAAAXY/nBnnZnE5ztk/s200/Licht5.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570168597091953250" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU02thkz0OI/AAAAAAAAAXQ/Qe2zmV6N00U/s1600/Licht4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU02thkz0OI/AAAAAAAAAXQ/Qe2zmV6N00U/s200/Licht4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570168469861945570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer weiß, wenn ich mich in ein paar Jahren noch erinnern sollte, was "Nordenstjern-Erinnerung aufheben" eigentlich war, gibt's das auch noch mal gedruckt: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Unvermittelt trat Henning eine Szene auf dem Präsidium in Kopenhagen vor Augen, im Büro des alten Nordenstjern, der eigentlich noch gar nicht so alt war, nur eben … bitter. Das war es. Henning wusste nicht, warum. Doch es gab keinen Zweifel, dass Kriminalinspektor Hendrik Nordenstjern eine Legende war als Ermittler. Dass er in die Dunkelheiten der Menschen und Dinge geblickt hatte wie kaum ein anderer Beamter auf der gesamten Behörde. &lt;br /&gt;Kriminalinspektor Nordenstjern hatte den jungen Beamten, die er auf ihren ersten Einsatz bei einem Kapitalverbrechen vorbereitete, den Rücken zugedreht, aus dem Fenster geschaut.&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;The course of true love never did run smooth.&lt;/em&gt; – Notzucht, häusliche Misshandlung, was Sie wollen: Wir sprechen von Verbrechen aus Leidenschaft, selbst hier in diesen Räumen. Warum tun wir das? Kann es sein, dass wir die Dinge in einer bestimmten Weise sehen wollen, weil wir sie nur so begreifen können? Leidenschaft, hat das nicht mit Romantik zu tun, mit etwas, das wir kennen? Mit Liebe, die vielleicht einmal erwidert wurde – oder auch nicht? Verschmähte Zuneigung, die einen Menschen dazu treibt, seine Wünsche mit Gewalt durchzusetzen? Aber das ist falsch, wie es nur sein kann. Liebe hat damit überhaupt nichts zu tun.“&lt;br /&gt;Der Alte hatte sich umgedreht, seine Blicke über Henning und seine Kollegen schweifen lassen, damals alle noch auf dem zweiten oder dritten Grad in der Hierarchie der Kriminalassistenten.&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;This thing of darkness.&lt;/em&gt; – Hass. Nur darum geht es. Was immer es war, das die Seelen dieser Menschen in einem Maße zerrüttet hat, dass sie zu solchen Taten fähig werden. Denken Sie immer daran. Das ist die einzige Wurzel: Hass.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03M64h69I/AAAAAAAAAXw/XXRAAaDA9II/s1600/Licht8.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03M64h69I/AAAAAAAAAXw/XXRAAaDA9II/s200/Licht8.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570169009231490002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03CAMqfwI/AAAAAAAAAXo/F8Pu2hEMqD8/s1600/Licht7.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03CAMqfwI/AAAAAAAAAXo/F8Pu2hEMqD8/s200/Licht7.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570168821679554306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU028JHdnpI/AAAAAAAAAXg/cojfKvOWTHw/s1600/Licht6.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU028JHdnpI/AAAAAAAAAXg/cojfKvOWTHw/s200/Licht6.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570168720994442898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich die berühmten letzten Worte. In der Zeit der berüchtigten Apparatemedizin weiß man nie, ob man dazu kommt, sie im entscheidenden Moment noch auszusprechen. Da hilft nur eins: Im Voraus notieren, dokumentieren. Wär doch schade für die Nachwelt; schließlich wird sowas gern kolportiert. (Ich hab schon ein paar Favoriten, schwanke aber noch; alles verknüpfen geht nicht, weil's nicht passt. Vielleicht werd ich notgedrungen einiges davon aufheben müssen fürs nächste Leben.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03Zt2_h4I/AAAAAAAAAYA/Viecdd8Oh7U/s1600/Licht10.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03Zt2_h4I/AAAAAAAAAYA/Viecdd8Oh7U/s200/Licht10.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570169229073680258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03TNEA49I/AAAAAAAAAX4/DVsvjJNPI_A/s1600/Licht9.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03TNEA49I/AAAAAAAAAX4/DVsvjJNPI_A/s200/Licht9.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570169117190710226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich aber drauf komme: Vor einigen Tagen konnten wir wieder das Fest von Imbolc/Mariä Reinigung/Groundhog Day begehen, je nach weltanschaulicher Facon am 31. Januar, 1. oder 2. Februar. An diesem Tag - welchem nun auch immer - soll sich der Fama nach bekanntlich abzeichnen, ob der Winter nun bald zu Ende ist. Strahlender Sonnenschein: Es bleibt noch eine Weile schweinekalt. Graues Sauwetter: Die Zikaden stehen schon in den Startlöchern. Grundsätzlich ist rund um Imbolc bereits zu spüren, dass die Tage länger werden. Die Sonne verzieht sich in mitteleuropäischen Breiten nicht mehr um vier, sondern erst gegen fünf, Viertel nach fünf hinter den Horizont. Und das Licht ... Ja, das Licht dieser Tage ist einzigartig - es sei denn, wir haben eben die Sauwetter-Variante. Genau die hatten hellsichtige Meteorologen nun allerdings angekündigt. Was also tun, wenn ein &lt;em&gt;Das Licht! Das Licht!&lt;/em&gt;-Eintrag doch schon vorgemerkt ist? Logisch: Unsere Imbolc-Fotos, die das einzigartige Licht an diesem Tag dokumentieren sollen, sind ein paar Tage früher aufgenommen worden, rund um Bad Bodenteich und an einem meiner liebsten Quellläufe, dem Räberspring.&lt;br /&gt;Die Witterung war einfach schöner in der letzten Januar-Dekade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03s5MCQHI/AAAAAAAAAYY/R_osBpjT0Dc/s1600/Licht14.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03s5MCQHI/AAAAAAAAAYY/R_osBpjT0Dc/s200/Licht14.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570169558532243570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03m7Z8I0I/AAAAAAAAAYQ/zBFgpysgOT8/s1600/Licht13.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03m7Z8I0I/AAAAAAAAAYQ/zBFgpysgOT8/s200/Licht13.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570169456048218946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03gLuhEgI/AAAAAAAAAYI/oPO7KkYrFrc/s1600/Licht11.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU03gLuhEgI/AAAAAAAAAYI/oPO7KkYrFrc/s200/Licht11.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570169340170408450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, dass ich sie aufgehoben habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2419954185505958086?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2419954185505958086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2419954185505958086' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2419954185505958086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2419954185505958086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/02/das-licht-das-licht.html' title='Das Licht! Das Licht!'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TU02m4vTNvI/AAAAAAAAAXI/vfUsJHsKexk/s72-c/licht3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-140775083132026369</id><published>2011-01-24T19:22:00.004+01:00</published><updated>2011-01-24T19:40:39.646+01:00</updated><title type='text'>Null Bock?</title><content type='html'>Manchmal ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TT3HZl4ncxI/AAAAAAAAAWk/dOxdQoQ_uCQ/s1600/monty.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 128px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TT3HZl4ncxI/AAAAAAAAAWk/dOxdQoQ_uCQ/s200/monty.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5565823956980036370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal kriegt man's einfach nicht hin, sich aufzuraffen. Der junge Mann im Bild oben hat eigentlich einen fest definierten Job, den wir mit "Inspiration" umschreiben dürfen. Nach dem Motto: Wenn er nicht fließen will, der &lt;em&gt;stream of consciousness&lt;/em&gt;, schau ich mal eben die Katze an, und schon fließen sie, die Ideen. Soweit die Theorie. Die Frage ist: Wer motiviert die Katze?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erfahrungsgemäß gibt es dann nur eine Chance, aus dieser Null Bock-Haltung rauszukommen. Eine kleine Wanderung, Sauerstoff, atmen. Schlechtes Wetter gibt es bekanntlich nicht - und schließlich habe ich den Rungholt-Showdown zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TT3Hh5YYXdI/AAAAAAAAAWs/7KEL63oE__E/s1600/keinbock.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TT3Hh5YYXdI/AAAAAAAAAWs/7KEL63oE__E/s200/keinbock.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5565824099652492754" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und siehe da - plötzlich kamen die Jungs um die Ecke. Ich bin mir nicht ganz sicher, wer von uns sich mehr erschrocken hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ich hab eine Vermutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-140775083132026369?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/140775083132026369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=140775083132026369' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/140775083132026369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/140775083132026369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2011/01/null-bock.html' title='Null Bock?'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TT3HZl4ncxI/AAAAAAAAAWk/dOxdQoQ_uCQ/s72-c/monty.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-8479091629229607677</id><published>2010-12-31T16:31:00.006+01:00</published><updated>2010-12-31T17:25:34.415+01:00</updated><title type='text'>Magischer Realismus</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Joseph Ratzinger&lt;/strong&gt; a.k.a. Benedikt XVI. bekannte vor einigen (wenigen) Jahren, keine Sekundärliteratur mehr zu lesen. Chuzpe?, habe ich mich stirnrunzelnd gefragt. Für seine Chuzpe ist er eigentlich nicht so mörderisch bekannt, der Ratzinger. &lt;br /&gt;Das Seltsame ist, dass ich ihn zunehmend besser verstehe. In der Vorbereitung auf meine aktuelle Arbeit - die Halliggeschichte - habe ich etliche hundert Seiten Sekundärliteratur studiert. Und jetzt, da ich am Schreiben bin, stelle ich fest, dass sich das Wenigste davon mit meiner Geschichte verträgt. Nicht ganz einfach, alles auf einen Schlag wieder zu vergessen. Und sicherlich auch eine Vermessenheit: Vergessen als aktiver Vorgang ist uns (als Spezies) nun mal nicht gegeben. Das kriegt nicht mal Ratzinger hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TR4CoK8HrMI/AAAAAAAAAWU/ox0JAuZPXRE/s1600/eutzen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TR4CoK8HrMI/AAAAAAAAAWU/ox0JAuZPXRE/s200/eutzen.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556881879376309442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich glaube, dass die entscheidenden Impulse zu einer Geschichte aus vollständig anderen Quellen stammen. Das angelesene Wissen spielt kaum eine Rolle. Nicht für einen belletristischen Autor jedenfalls. Und an dieser Stelle gehe ich vollkommen konform mit &lt;strong&gt;Reich-Ranitzki&lt;/strong&gt; und seiner Überzeugung, dass derjenige, der sich Sachinformationen über einen bestimmten Gegenstand, eine Zeitepoche usw. erhofft, doch bitte zum Sachbuch greifen möge. Das sollte ja tendenziell objektiver geschrieben sein - das Fachbuch schon sowieso. Ich bin Romanautor und schreibe per definitionem subjektiv. Der vorgebliche Gegenstand muss keineswegs der eigentliche Gegenstand sein. Angenommen, man gäbe Hohlbein, Fitzek, diesem Mann, der über die Himmelsscheibe von Nebra geschrieben hat, und mir dasselbe Konvolut an Sekundärliteratur in die Hand, sperrte uns in eine finstere Kammer und zwänge uns, z.B. einen Atlantis-Roman zu schreiben: Würde bei allen dasselbe rauskommen? Mit Sicherheit nicht. Wir hätten was falsch gemacht, wenn es so wäre, alle vier. Ein Leser, der zu einem Roman greift, kann etwas anderes erwarten. Ich behaupte: Er kann &lt;strong&gt;mehr&lt;/strong&gt; erwarten. Die eigentliche Geschichte muss immer aus dem Autor selbst kommen. Es sind die Quellen in seinem Innern, Quellen, die von ganz individuellen Zuflüssen gespeist werden (und die er in vielen Fällen selbst nicht kennt, weil sich diese Zuflüsse dem menschlichen Auge entziehen), die eine Erzählung einzigartig machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TR4Ct6nm6OI/AAAAAAAAAWc/TIjXKtyRixE/s1600/veltenhof.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TR4Ct6nm6OI/AAAAAAAAAWc/TIjXKtyRixE/s200/veltenhof.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556881978074523874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn der Leser also unter dem Weihnachtsbaum möglicherweise "Das Babylon-Virus" gefunden hat, gebe er sich nicht dem Glauben hin, er könne aus diesem Buch etwas über Einstein, Goethe, Händel, Friedrich II. von Hohenstaufen, über Alexander den Großen, Aristoteles - oder Gianna Nannini erfahren. Über den Turmbau zu Babel oder den ISAF-Einsatz in Afghanistan. All das spielt eine Rolle in diesem Roman - aber all das ist neu gruppiert, ist gespiegelt und gefärbt. All das ist eine neue, gemeinsame Geschichte. Sie wird nicht lügen über die angesprochenen Personen und Tatbestände - aber die eigentliche Wahrheit sagt sie  nur über den Autor und die Dinge, die ihm wirklich am Herzen liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktuelle Musik: Leonard Cohen - Live in London&lt;br /&gt;Aktuelle Lektüre: Mark Helprin - Wintermärchen&lt;br /&gt;Aktuelles Projekt: &lt;strong&gt;Rungholt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit haben wir im alten Jahr doch noch etwas verraten :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TR4ChRCDB_I/AAAAAAAAAWM/fPaKOdyITlc/s1600/mariental.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TR4ChRCDB_I/AAAAAAAAAWM/fPaKOdyITlc/s200/mariental.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556881760752699378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Illustrationen zeigen winterliche Ziele der vergangenen Wochen. Von oben nach unten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) St. Georg in Eutzen, ein kleines gotisches Kirchlein in einem Dörfchen nahe Wittingen. Das Gotteshaus hat kaum Kapellengröße - die Reformation hat es nur überlebt, weil es zu diesem Zeitpunkt nicht als Kapelle geführt wurde, sondern als &lt;em&gt;mater combinata&lt;/em&gt; gemeinsam mit St. Katharinen in Knesebeck. Yep, da war Magister Wasmods Familie am Werk.&lt;br /&gt;2) Die Mühlenkirche in Veltenhof (zu Braunschweig). Ich habe mir schon vorgenommen, dort noch einmal intensiver zu verweilen. Die Kälte hat mich weniger geschreckt, aber meine Frau, meine Eltern und mein Bruder saßen mit im Wagen.&lt;br /&gt;3) und 4) Die ehemalige Klosterkirche Mariental bei Helmstedt - von Altenberg aus gegründet, das selbst direkt auf Morimond zurückgeht. Dort habe ich verweilt ... zum Runterkommen. Ich hatte Zweifel, ob die Rückfahrt angesichts der Straßenverhältnisse überhaupt durchzuhalten sein würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TR4CZXv8S5I/AAAAAAAAAWE/RMRuGZJIC-I/s1600/mariental%2Binnen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TR4CZXv8S5I/AAAAAAAAAWE/RMRuGZJIC-I/s200/mariental%2Binnen.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556881625116855186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wappnen wir uns gegen die Wahnsinnigen mit ihren Böllern und bringen wir die Silvesternacht mit Anstand hinter uns. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Jahr bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-8479091629229607677?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/8479091629229607677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=8479091629229607677' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8479091629229607677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8479091629229607677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/12/magischer-realismus.html' title='Magischer Realismus'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TR4CoK8HrMI/AAAAAAAAAWU/ox0JAuZPXRE/s72-c/eutzen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4738577348622184457</id><published>2010-12-17T16:59:00.008+01:00</published><updated>2010-12-17T17:21:05.172+01:00</updated><title type='text'>Sense of wonder</title><content type='html'>„Was lesen Sie denn eigentlich selbst?“ – Das dürfte wohl eine der häufigsten Fragen sein, mit denen sich ein Schriftsteller konfrontiert sieht. Die kann der Autor jetzt beantworten, frei nach dem Motto, dass es keine dummen Fragen gibt, sondern eben nur dumme Antworten. Und diese konkrete Frage ist ja nicht einmal dumm. Sie greift allerdings zu kurz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort kann nur dann wirklich erhellend sein, wenn die Frage folgendermaßen gestellt wird: „Was lesen Sie denn eigentlich selbst – und warum zur Hölle tun Sie sich das an?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuMkWHBhGI/AAAAAAAAAVQ/OkFrhzBeQrM/s1600/sense1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuMkWHBhGI/AAAAAAAAAVQ/OkFrhzBeQrM/s200/sense1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5551685521702487138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer dieses Blog regelmäßig verfolgt, wird sich vielleicht erinnern, dass ich mir zum Ziel gesetzt habe, jedes Jahr eine Reihe von Erfolgstiteln aus den Bestsellerlisten zu konsumieren. Ich habe ja ein gewisses Interesse daran, nicht nur gute Bücher, sondern auch erfolgreiche Bücher zu schreiben, und da kann es nicht schaden, abzuprüfen, was viel und gerne gelesen wird. (Bemerkung: Schwachpunkt dieses Verfahrens ist, dass es mit einer Unterstellung arbeitet. Es geht nämlich davon aus, dass das Gros der Probanden seine Lektüre freiwillig konsumiert – anders als der Versuchsleiter. Nach dem Gesetz der großen Zahl sollte das allerdings gewährleistet sein.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuMqE0F_aI/AAAAAAAAAVY/OHkOiTyQIcI/s1600/sense2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuMqE0F_aI/AAAAAAAAAVY/OHkOiTyQIcI/s200/sense2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5551685620138900898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Teil der Frage ist damit beantwortet: Warum tu ich mir das an? Der erste Teil, trotz allem vielleicht nicht ganz uninteressant: Was hab ich mir nun in den letzten Monaten angetan?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel eins: &lt;strong&gt;Karen Slaughter&lt;/strong&gt;. Ich gestehe, dass mir bei der Lektüre von „Gottlos“ zuweilen übel geworden ist angesichts des Ausmaßes von Südstaaten-Borniertheit. Allerdings musste ich dann einsehen, dass ich exakt jenen Fehler gemacht habe, für den ich manche Leser am Liebsten kielholen würde: Nein, die Sichtweise der Protagonistin ist nicht automatisch die Sichtweise der Autorin. „Zerstört“ habe ich mit Spannung und Vergnügen konsumieren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel zwei: &lt;strong&gt;Val McDermid&lt;/strong&gt;. „Die Erfinder des Todes“. Vielleicht hab ich’s einfach nicht begriffen. Sollten da drei Geschichten parallel zueinander erzählt werden? Mindestens eine davon ist schlicht versickert. Und die Figuren waren mir von Herzen unsympathisch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel drei: &lt;strong&gt;Kate Morton&lt;/strong&gt;. „Der Geheime Garten“. Ein hübsches Buch. Riesenkompliment für Frau Mortons Erzähltechnik. Fünf oder sechs Zeitebenen im Wechsel, und nie reißt der Erzählfaden ab, nie fühlt sich der Leser verwirrt. Ein großer Unterhaltungsroman, gar keine Frage. Hier hatte ich wirklich das Gefühl, etwas zu lernen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Beispiel vier: &lt;strong&gt;Iny Lorentz&lt;/strong&gt;. Das war der Tiefpunkt. Davon war ich ziemlich lange überzeugt. Noch vor wenigen Jahren wären solche Texte maximal in Form von Lore-Romanen erschienen. Schlecht geschrieben, schlecht recherchiert, Figuren platt wie Abziehbilder. A pain in the ass, wie die angelsächische Welt formulieren würde. Die in aller voyeuristischen Detailverliebtheit geschilderten Gräuel (angeblich diejenigen des Dreißigjährigen Krieges in diesem Fall) werden nur noch übertroffen durch die Gräuel der selbstauferlegten Verpflichtung, einen Text wie „Die Feuerbraut“ lesen zu müssen. Die Spannung, mit der eine solche Geschichte zu verfolgen ist, ist dieselbe Sorte „Spannung“, mit der Verkehrsteilnehmer vor einer Unfallstelle abbremsen: Ja, wo sind sie denn nun, die blutigen Leichenteile?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel fünf: &lt;strong&gt;Nora Roberts&lt;/strong&gt;. From bad to worse. Superlative wage ich mittlerweile nicht mehr aufzustellen. Lorentz war immerhin noch ein fortlaufender Text. Satz zwei ließ sich gedanklich einigermaßen logisch mit Satz eins verknüpfen. Bei Frau Roberts „Grün“ ist das entschieden nicht der Fall. Position, Gedanken, Zustand der Protagonisten sind schlicht nicht nachvollziehbar. Die Perspektive springt von Satz zu Satz munter von einem Kopf in den nächsten. Figurenzeichnung: unterirdisch. Ambiente: ebenfalls Lore-Roman-Niveau. Spannung: Hey, es geht um das Schicksal der Welt – aber wie soll Spannung aufkommen, wenn die Autorin (die Übersetzerin? das namenlose Lektorat?) keinen vollständigen Satz bilden kann? Wenigstens war’s nicht so widerlich wie bei der Lorentz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Einmal hervorragend, einmal durchmischt, einmal (McDermid) rätselhaft und zwei Mal … wo ist mein Spucktüchlein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuMvR7ctEI/AAAAAAAAAVg/7H4tCapkxG0/s1600/sense3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuMvR7ctEI/AAAAAAAAAVg/7H4tCapkxG0/s200/sense3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5551685709558756418" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit an dieser Stelle … It’s a dirty job, I know, but somebody’s got to do it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktuelle Besprechung der „Letzten Offenbarung“ bei &lt;a href="http://www.ciao.de/Die_letzte_Offenbarung_Rother_Stephan_M__8879832"&gt;ciao.de&lt;/a&gt; – Was soll ich sagen? Ich kann keinen Leser mit der Nase ins Buch drücken: Hey, hast du die zweite Ebene nicht gesehen? Die Parallelität des Erzählten? Amadeo MUSS leiden, damit er aus dem Grabe auferstehen kann! Aber ich freue mich, dass das Buch eben doch als Spannungs-/Unterhaltungsroman funktioniert. Schließlich – back to the start: Ich bin schon ganz gern erfolgreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuM0FWoa0I/AAAAAAAAAVo/7gy9oS7-MFs/s1600/sense4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuM0FWoa0I/AAAAAAAAAVo/7gy9oS7-MFs/s200/sense4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5551685792082455362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein eigenes aktuelles Manuskript aktuell bei 242 Seiten. Erste zarte Andeutungen: Handlungsort: eine Hallig im nordfriesischen Wattenmeer. Genre: Mystery/Coming of age. Personeninventar: eine recht toughe junge Dame von achtzehn Jahren, ein vage verpeilter dänischer Ermittler, ein aus der Zeit gefallener friesischer Inseltyrann und – in ihrer ersten Gastrolle – eine dem ein oder anderen Leser möglicherweise vertraute Forensikerin mit Kurzhaarfrisur. Soundtrack beim Schreiben: &lt;strong&gt;Depeche Mode – „Ultra“&lt;/strong&gt;. Das eigentliche Thema findet sich dort eins zu eins wieder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Illustrationen zu diesem Beitrag aufgenommen in den vergangenen Wochen in und um Bad Bodenteich – größtenteils mit meiner neuen Medion 12.0 Megapixel vom &lt;strong&gt;Aldi&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuM6WQxj3I/AAAAAAAAAVw/j0uY3F5fyo0/s1600/sense5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuM6WQxj3I/AAAAAAAAAVw/j0uY3F5fyo0/s200/sense5.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5551685899700506482" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Notwendige Nachschrift: Kollegenschelte ist was ziemlich Unschönes, und ich gestehe, dass auch ich ein gewisses Magengrimmen habe, mich negativ über Romanveröffentlichungen zu äußern. Auf der anderen Seite: In Zeiten von Books on Demand kann im Grunde jeder Mensch, der des Schreibens kundig ist, Schriftsteller sein (und, siehe oben, offenbar auch etliche Zeitgenossen, auf die das ganz offenbar nicht zutrifft mit der Schreibekundigkeit). Mithin bestände die gesamte Welt aus meinen „Kollegen“ und ich müsste schon mal pauschal den Mund halten. Aber das, bei aller Liebe, seh’ ich nun doch nicht ein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4738577348622184457?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4738577348622184457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4738577348622184457' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4738577348622184457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4738577348622184457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/12/sense-of-wonder.html' title='Sense of wonder'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TQuMkWHBhGI/AAAAAAAAAVQ/OkFrhzBeQrM/s72-c/sense1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-7555637099561312448</id><published>2010-11-30T08:58:00.010+01:00</published><updated>2010-11-30T10:14:08.746+01:00</updated><title type='text'>Ich Hase Dich Arschloch!</title><content type='html'>Ein frostklarer Wintermorgen im idyllischen Minden-Rodenbeck. Gut, das eine oder andere Detail im vorangegangenen Satz mag nicht völlig exakt sein (wir rekurrieren auf das &lt;strong&gt;'idyllisch'&lt;/strong&gt;), doch im Großen und Ganzen stimmt's. However ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS341WM0GI/AAAAAAAAAUg/qM2aqluYc_c/s1600/bentheim1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS341WM0GI/AAAAAAAAAUg/qM2aqluYc_c/s200/bentheim1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5545259228220674146" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich komme aus dem Grübeln nicht raus, was der Autor mir eigentlich mitteilen wollte. Ob vielleicht eine clevere Mehrdeutigkeit angestrebt war (&lt;em&gt;"Ich Tarzan, Du Jane"; "Ich Hase, Du Arschloch"&lt;/em&gt;)? Andererseits ist das "Dich" eindeutig ein Akkusativ. Da beißt die Maus keinen Faden ab. &lt;br /&gt;Die Identität des Autors hat sich leider nicht klären lassen - nicht einmal die Spezies; frostklar war's aber kein nennenswerter Schnee und damit auch keine Hasenfährte. Die Großschreibung in der Anrede spricht möglicherweise für eine gewisse konservative geistige Grundhaltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie geschaffen also für das Ausflugsziel des Tages: &lt;strong&gt;Burg Bentheim&lt;/strong&gt;. Hatte ich mir schon im Vorfeld auskuckt, als der Wochenendbesuch bei Schwiegermutter in Minden-Rodenbeck, dem idyllischen, anstand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS4Pw9YLmI/AAAAAAAAAUw/o3yysrC24k4/s1600/bentheim3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS4Pw9YLmI/AAAAAAAAAUw/o3yysrC24k4/s200/bentheim3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5545259622179810914" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist die Borniertheit des Menschen potentiell grenzenlos (wie wir seit &lt;em&gt;'Buddenbrooks'&lt;/em&gt; wissen *g*). Wir tragen unsere Vorurteile mit uns rum und sehen sie beim ersten fassbaren Indiz in vollem Umfang bestätigt - ob sie nun potentiell gewalttätige Hasen in Minden-&lt;em&gt;Siewissenschon&lt;/em&gt; anbetreffen, hinterwäldlerische Abkömmlinge der Konföderierten (mir wurde ganz übel angesichts der Bagage in der bei Schwiegermuttern aufgefundenen Karin Slaughter-Lektüre - und das waren noch die Sympathieträger) oder den Erbprinzen von Bentheim, der mich aus dem &lt;em&gt;offiziellen Burgführer&lt;/em&gt; heraus in einem Jackett anlächelte, bei dem mich die Erinnerung an die Sesselbezüge meiner Großmutter beschlich. Wie mein Onkel gesagt hätte: "Seltsames Völkchen da in der Grafschaft Bentheim, aber &lt;strong&gt;Burgen&lt;/strong&gt; bauen die ..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS4GhELUnI/AAAAAAAAAUo/riRjpy5T4sE/s1600/bentheim2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS4GhELUnI/AAAAAAAAAUo/riRjpy5T4sE/s200/bentheim2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5545259463294538354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Burg Bentheim ist aus etlichen Gründen spannend: Am Anfang steht die Geologie (was ja ganz passend ist). Auf dem Bentheimer Sandstein erhebt sich nicht allein die Burganlage, sondern er war jahrhundertelang - und ist bis heute - auch ein international begehrter Baustoff, aus dem der Fama nach sogar der Sockel der New Yorker &lt;em&gt;Statue of Liberty&lt;/em&gt; besteht. Eindrucksvoll ist er auf jeden Fall, dieser Sandsteindurchbruch in einem Gebiet, das ja recht eindeutig der norddeutschen Tiefebene zuzurechnen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS8GimL6eI/AAAAAAAAAVI/kIlwLLr6veo/s1600/bentheim6.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS8GimL6eI/AAAAAAAAAVI/kIlwLLr6veo/s200/bentheim6.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5545263861752130018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da er aber nun mal da war seit ein paar Millionen Jahren, lag es für die Altvorderen nahe, ihn auch zu nutzen. Die Spuren militärischer Anlagen lassen sich an diesem Ort offenbar über ein Jahrtausend hinweg zurückverfolgen. Kaum verwunderlich ist Burg Bentheim eine der ganz wenigen Höhenburgen der Tiefebene.&lt;br /&gt;Die heutige Anlage ist allerdings vor Allem in der frühen Neuzeit entstanden, bevor größere Auseinandersetzungen - namentlich der Dreißigjährige Krieg, der hier, nahe der Grenze zu den holländischen Generalstaaten, ein &lt;em&gt;achtzigjähriger&lt;/em&gt; war - an ehrgeizige Bauprojekte nicht mehr denken ließen. Den Burgherrn zum Leid, dem Besucher des einundzwanzigsten Jahrhunderts zur Freude; so blieb das Ensemble im Wesentlichen intakt, von den historistischen Ausschmückungen des Kaiserreichs (Neuschwanstein im Emsland) mal abgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS75FhjPtI/AAAAAAAAAVA/HxcQQxxpbr8/s1600/bentheim4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS75FhjPtI/AAAAAAAAAVA/HxcQQxxpbr8/s200/bentheim4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5545263630609759954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall müssen wir zur wärmeren Jahreszeit noch mal hin. Nicht auszuschließen, dass die Barockgärten dann noch inspirativer daherkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS7V4tyTlI/AAAAAAAAAU4/rpIGWaq6Iu8/s1600/bentheim5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS7V4tyTlI/AAAAAAAAAU4/rpIGWaq6Iu8/s200/bentheim5.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5545263025875996242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin aber - wenn nicht gar früher - bleibe ich für heute Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Aus irgendeinem Grunde scheint man in der Schweiz an der eBook-Version des Babylon-Virus einen Narren gefressen zu haben - bei bol.ch war's mehrere Tage in den Verkaufs-TopTen. Ich werde weiter berichten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-7555637099561312448?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/7555637099561312448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=7555637099561312448' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7555637099561312448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7555637099561312448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/11/ich-hase-dich-arschloch.html' title='Ich Hase Dich Arschloch!'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TPS341WM0GI/AAAAAAAAAUg/qM2aqluYc_c/s72-c/bentheim1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-8981030177813837840</id><published>2010-11-21T14:43:00.009+01:00</published><updated>2010-11-21T19:03:52.434+01:00</updated><title type='text'>And though I often passed them by</title><content type='html'>Ein bisschen hab ich schon Sorge, dass mir in nächster Zeit die Zitatzeilen aus Professor Tolkiens so unerhört inspirativem Wandergedicht ausgehen. Einige Kandidaten sind wohl sowieso nicht zu verwenden – &lt;em&gt;East of the Sun, west of the moon&lt;/em&gt; z.B. wurde weiland von A-ha als Albumtitel adaptiert und könnte zu Missverständnissen führen. We’ll see. Ggf. muss ich ins Quenya wechseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für dieses Mal jedenfalls dürfte der Betreff noch, nun, trefflich passen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer kennt das nicht? Da fährt oder läuft man ein Dutzend Mal achtlos an irgendwas vorbei, kriegt es vielleicht gerade noch aus dem Augenwinkel mit und denkt sich: Hey, nächstes Mal schaust Du Dir das aber richtig an. Naja, und irgendwann geht’s dann wirklich ab &lt;em&gt;East of the sun&lt;/em&gt; usw., und man ärgert sich eine halbe … okay, eine ganze … Ewigkeit, dass man das nie gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOki_Rt0caI/AAAAAAAAAT4/NmwlaGQXfEg/s1600/blogwanderung.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOki_Rt0caI/AAAAAAAAAT4/NmwlaGQXfEg/s200/blogwanderung.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5541999286938792354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entsprechend hatte ich in den letzten Tagen das Bedürfnis nach Nägeln mit Köpfen. Hängt sicherlich auch mal wieder mit der Jahreszeit zusammen. Wenn wir die Wetterprognosen verfolgen (und ich verfolge sie intensiv), dürfte es mittelfristig deutlich ungemütlicher werden (was dann vielleicht keine dermaßen gewagte Prognose ist Ende November).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOkjV5ZUCjI/AAAAAAAAAUQ/eDI5hqai5ZY/s1600/bardowick1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOkjV5ZUCjI/AAAAAAAAAUQ/eDI5hqai5ZY/s200/bardowick1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5541999675547322930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ganz seltsame Sache ist es mit Bardowick. Der „Dom“ in dem sympathischen Flecken nördlich von Lüneburg kann ja stellvertretend für ein eindrucksvolles Kapitel der Geschichte stehen: Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen und Bayern i.R., kehrt nach jahrelanger Verbannung in die Heimat zurück und beschließt, dort weiterzumachen, wo er aufgehört hat. Nachbarn und Standesgenossen drangsalieren usw., Machtpolitik im mittelalterlichen Maßstab. Und nicht allein wegen der hübschen Alliteration, sondern auch, weil es ihm ein Dorn im Auge ist, dass die Stadt seinen vom Kaiser eingesetzten Nachfolger, den Askanier Bernhard, unterstützt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOle5-QI-kI/AAAAAAAAAUY/Wuf8FITqQBw/s1600/bardowick3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOle5-QI-kI/AAAAAAAAAUY/Wuf8FITqQBw/s200/bardowick3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5542065166512355906" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Details der Einnahme Bardowicks – ein Ochse, der den Mannen des Herzogs eine Furt durch die Ilmenau gezeigt haben soll – mag man in den Bereich der Fama verweisen. Anderes ist immerhin gesichert: &lt;em&gt;vestigia leonis&lt;/em&gt; lässt Heinrich am Bardowicker Dom verkünden: die Spur des Löwen. Und er hat gewaltig zugetappst, der Löwe. Die Siedlung erholt sich nie wieder vollständig. Gewinner ist das von Heinrich und seinen Nachkommen protegierte Lüneburg. Einzig bleibendes Zeichen einstiger Größe ist der Dom, obwohl auch der erst zweihundert Jahre später in seiner jetzigen Form entstanden ist. Vermutlich wollten die Bardowicker noch mal ein Zeichen setzen. Ist gelungen. Auch wenn’s schon recht finster war, als ich dort eintraf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOkjQs6fS0I/AAAAAAAAAUI/mMPeevxeHqA/s1600/bardowick2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOkjQs6fS0I/AAAAAAAAAUI/mMPeevxeHqA/s200/bardowick2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5541999586297465666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Entscheidende ist, dass ich's diesmal wirklich geschafft habe. Von Ferne betrachtet habe ich das gute Stück nämlich bereits mehrfach (von der A 250 aus ist es recht gut auszumachen) - aber eben nur wie Moses das Gelobte Land. Wobei es so ganz noch immer nicht geklappt hat, Kanaan-technisch. Ab 16 Uhr ist die Kirche verschlossen. Die oben dokumentierte Lichtverhältnisse geben vielleicht eine ungefähre Ahnung, wie spät es war. Genau. Sechzehn Uhr sieben. Sie sind verdammt pünktlich, die Bardowicker. Vielleicht war's das ja, was dem Löwen so auf den Senkel ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOkiuE6V9YI/AAAAAAAAATg/kkK1r1mFIvI/s1600/hellkuhle1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOkiuE6V9YI/AAAAAAAAATg/kkK1r1mFIvI/s200/hellkuhle1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5541998991443883394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas heller sah es dagegen vergangenes Wochenende aus, im wahrsten Sinne des Wortes. Meine Frau und ich hatten uns trotz subtropischer Luftmassen entschlossen, eine Exkursion zum „Höllberg“ zu unternehmen. Zu dieser Anhöhe habe ich eine besondere Beziehung, als Mensch und Autor gleichermaßen (wobei streng genommen nicht wenige Autoren nebenher auch Menschen sind). Geologisch gesehen ist der Höllberg Teil des Endmoränenriegels, der das Uelzener Becken nach Süden hin abschließt. Gleichzeitig stellt er beinahe die Verbindung zwischen den eindrucksvollen eiszeitlichen Fomationen der Hohen Heide und dem Drawehn im Hannoverschen Wendland her. Und dieses Beinahe ist entscheidend, denn ihm verdankt der Höllberg schon seinen Namen: Die Wurzel Hell- kann in älteren Schichten des Niederdeutschen nämlich für einen steilen Abgrund, eine tiefe Kuhle stehen, nicht selten also für einen Quellort. Einen Ort, an dem etwas verborgen ist (im &lt;em&gt;‚Adler der Frühe’&lt;/em&gt; zum Beispiel Magister Wasmod von dem Knesebeck). Ein Ort von jener Sorte ganz besonderer Magie, die es mir bekanntlich angetan hat. Den Altvorderen sowieso – wie sich der Begriff der christlichen Hölle entwickelt hat via Zugang zum Totenreich, ist nachvollziehbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOkiz1b_xKI/AAAAAAAAATo/fEHNqoIVX90/s1600/hellkuhle2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOkiz1b_xKI/AAAAAAAAATo/fEHNqoIVX90/s200/hellkuhle2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5541999090369283234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinzu kommt aber bei diesem besonderen Höllberg die biographische Verknüpfung. Am Südhang des Höllbergs hat schon meine Mutter &lt;em&gt;„nach dem Krieg“&lt;/em&gt; das Fahrradfahren gelernt (ist wirklich eine recht steile Strecke, schwer einsehbar; wie manche Leute da fahren, hat man den Eindruck, es könnt’ ihnen gar nicht schnell genug gehen mit der Hölle). Am eindrucksvollsten ist allerdings der Westhang der Anhöhe, der Punkt nämlich, an dem die Ilmenau von Süden her die Endmoränenstaffel durchbricht und ins Uelzener Becken eintritt. Eindrucksvoll natürlich nach Maßstäben der norddeutschen Tiefebene! In Nordostniedersachsen darf man keine Loreley erwarten.&lt;br /&gt;Ich selbst wollte mir den Ort jedenfalls unbedingt mal wieder ansehen, nachdem ich – zumindest am Ostufer des Flusses – zuletzt vor fünfundzwanzig oder dreißig Jahren mit meinem Großvater dort war, dem Meister Emil aus dem &lt;em&gt;‚Adler der Frühe’&lt;/em&gt;. Heute wüsste ich zu gerne, ob er auch „diesen Blick“ hatte. Leider hat er das nie verraten, mir jedenfalls nicht. Er schätzte mich nicht sonderlich. Damals waren wir zum Schwimmen hier, was uns als Kindern sehr, sehr abenteuerlich vorkam – und vermutlich auch ziemlich abenteuerlich war, wenn auch vor allem auf Grund der Wasserqualität zu diesem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOki5g3lUPI/AAAAAAAAATw/SOmHLyL_bD0/s1600/hellkuhle3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOki5g3lUPI/AAAAAAAAATw/SOmHLyL_bD0/s200/hellkuhle3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5541999187927060722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal jedenfalls war alles anders. Auch hier möchte ich über den Besuch selbst nicht zu sehr ins Detail gehen. Die Bilder, denke ich, sprechen für sich. Copyright der Höllberg-Fotos by meine Frau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss da unbedingt in den nächsten Monaten noch einmal hin. Die Frage ist eigentlich nur, wie stark die Schüttung der Druckhangquellen nun wirklich ist. Auf den ersten Blick sieht’s nicht so gewaltig aus, aber wir haben im Wasser Stichlinge gesichtet, und die sind eigentlich recht empfindlich. Doch wir werden sehen. Wenn das Gewässer leidlich still ist, bekommen wir dann zumindest ein wenig Variation im Betreff … &lt;em&gt;„Hell freezes over“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin, wenn nicht vorher, bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: &lt;strong&gt;Mein aktuelles opus&lt;/strong&gt;, due out im Herbst 2011, bin ich jetzt auf Romanlänge. Doch davon mehr – demnächst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-8981030177813837840?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/8981030177813837840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=8981030177813837840' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8981030177813837840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8981030177813837840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/11/and-though-i-often-passed-them-by.html' title='And though I often passed them by'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TOki_Rt0caI/AAAAAAAAAT4/NmwlaGQXfEg/s72-c/blogwanderung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-6724047604756316702</id><published>2010-11-11T20:39:00.004+01:00</published><updated>2010-11-11T21:14:03.788+01:00</updated><title type='text'>Von Liebe und Bettkanten</title><content type='html'>Einen interessanten Service bietet neuerdings das Forum &lt;a href="http://www.lovelybooks.de"&gt;Lovelybooks&lt;/a&gt; - Bestenlisten der besonderen Art nämlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe zu, ein kleines bisschen wird mir schon warm ums Herz, wenn ich feststelle, dass ich dort in der Kategorie &lt;a href="http://www.lovelybooks.de/autoren/Sonstiges/Diese-Autoren-m%C3%B6gen-ihre-Leser-464864470/"&gt;"Diese Autoren mögen ihre Leser"&lt;/a&gt; auch ein kleines Plätzlein gefunden habe (gegen Ende, auf Platz 29, den ich mir mit sechs anderen Autoren teile. Also noch mehr herzerwärmende Nähe). Gut, ich habe &lt;strong&gt;drei&lt;/strong&gt; Punkte bekommen, &lt;strong&gt;Sebastian Fitzek&lt;/strong&gt; hat schlappe hundertfünfzig, aber trotz alledem ... Der hat schließlich auch Haare. Unfairer Vorteil. Kein Wunder, wenn ihn dann ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entschuldigung. Jetzt kam gerade das böse Erwachen.  Für einige Sekunden war ich dann doch ein wenig verschnupft, als ich diese andere Kategorie entdeckte: &lt;a href="http://www.lovelybooks.de/autoren/Sonstiges/Autoren-die-wir-nicht-von-der-Bettkante-stossen-w%C3%BCrden--464864473/"&gt;"Autoren, die wir nicht von der Bettkante stoßen würden"&lt;/a&gt;. Und wer ist &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; dabei? Moi! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TNxLyBHRp0I/AAAAAAAAATY/ylRZ7O_MDCs/s1600/BloederHut.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TNxLyBHRp0I/AAAAAAAAATY/ylRZ7O_MDCs/s200/BloederHut.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5538384964423362370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aber dann hab ich gesehen, dass dort sowohl xx. xxxxxxxx xxx xxxxxxxxxxxx* als auch Professor Tolkien seligen Gedächtnisses auftauchen - und überlege seitdem, was ich eigentlich gruseliger finde. Vielleicht geht's in diesem Fall dann doch um sehr individuelle Befindlichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum erscheint da eigentlich Diana Gabaldon nicht? Die ist doch wirklich niedlich. Und meine Frau??? Banausen! Wisst Ihr nicht, dass meine Frau auch schreibt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davoneilend, um die Sorgen in heißem Kakao zu ertränken bleibe ich an dieser Stelle Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Name getilgt. Meine Frau hat mir untersagt, lebende Kollegen zu beleidigen. Muss ich durch. Hey, Welt. Dann glaub' eben weiter, dass ich mit dem Kerl ins Bett will.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-6724047604756316702?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/6724047604756316702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=6724047604756316702' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6724047604756316702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6724047604756316702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/11/von-liebe-und-bettkanten.html' title='Von Liebe und Bettkanten'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TNxLyBHRp0I/AAAAAAAAATY/ylRZ7O_MDCs/s72-c/BloederHut.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2199996247939838824</id><published>2010-11-08T16:29:00.004+01:00</published><updated>2010-11-08T16:58:43.766+01:00</updated><title type='text'>Street-View</title><content type='html'>Unheimliche Begegnungen Teil II? Ein Titel, der für diese kurze Zwischenmeldung vielleicht ebenso geeignet gewesen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jüngst berichtet, sind Lucy und ich ja viel unterwegs in letzter Zeit - wobei das bei den aktuell vorherrschenden Temperaturen heuer nicht immer und unter allen Umständen ein &lt;strong&gt;reines&lt;/strong&gt; Vergnügen ist. Auf der anderen Seiten begegnen uns - dem Roller und mir - dann aber doch immer mal überraschende Ein- und Ansichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Leser des ersten Dorian Grave-Bandes werden sich vielleicht an die Szene erinnern, in der Hauptkommissar Rabeck und sein Assistent Yawuz "Parzival" Cornelius Waldlingens Starautor Rainer Hartheim aus einer Art Hochsicherheitsgefängnis des Staatsschutzes loseisen. Wobei dieses Gefängnis kein echtes Gefängnis ist, sondern dieser Tage ein Stück weit im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht - als Einsatzzentrale im Rahmen des Castor-Transportes ins Endlager Gorleben. Entsprechend viel ist gegenwärtig auch hier im Ort los.&lt;br /&gt;Aufgenommen heute Nachmittag - ein wenig verwackelt wegen Helm und Visier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TNgcRxfXQ9I/AAAAAAAAATQ/5Xjf1GslIpM/s1600/Castor.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TNgcRxfXQ9I/AAAAAAAAATQ/5Xjf1GslIpM/s200/Castor.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5537206833520264146" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Castor-Angelegenheit schlagen ein Stück weit - aber auch nur &lt;em&gt;ein Stück weit&lt;/em&gt; - zwei Herzen in meiner Brust. Zum Einen bin ich wie jeder denkende Mensch der Meinung, dass Atomenergie eine gefährliche und kaum zu verantwortende Angelegenheit ist. Wer auch immer das zum Ausdruck bringt, hat meine Unterstützung. Auf der anderen Seite legitimiert der Ausdruck einer Meinung in meinen Augen &lt;strong&gt;keine&lt;/strong&gt; Gewalttätigkeiten. Wenn irgendwelche Menschen anfangen, das Gleisbett zu unterhöhlen, auf dem in allernächster ein Gefahrguttransport stattfindet, wenn versucht wird, bemannte Einsatzfahrzeuge der Hoheitsgewalt anzuzünden - dann gibt es für mich keine Grauzone mehr. Dann fehlt mir jedes Verständnis. In solchen Momenten überkommt mich ein gewisses Unwohlsein, dass die Vertreter der Staatsgewalt oft etwas schlecht wegkommen in meinen Romanen. &lt;br /&gt;In diesem Moment jedenfalls stehe ich vollständig auf ihrer Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste das einfach mal loswerden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2199996247939838824?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2199996247939838824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2199996247939838824' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2199996247939838824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2199996247939838824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/11/street-view.html' title='Street-View'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TNgcRxfXQ9I/AAAAAAAAATQ/5Xjf1GslIpM/s72-c/Castor.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4889726709217905090</id><published>2010-10-31T23:05:00.007+01:00</published><updated>2010-10-31T23:33:29.361+01:00</updated><title type='text'>Ab geht die Lucy ...</title><content type='html'>... zwar nur mit maximal 45 Sachen (nominell), aber wenn man sich, verehrte Leserschaft, sein Leben lang immer nur auf vier Rädern bewegt hat (zumindest in der motorisierten Variante), ist auch das schon ein ganz beachtliches Erlebnis. Für die Mitmenschheit sowieso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte vorstellen: Lucy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TM3s5MJU1lI/AAAAAAAAASw/h7_HOjAcC4k/s1600/Lucy.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 152px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TM3s5MJU1lI/AAAAAAAAASw/h7_HOjAcC4k/s200/Lucy.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534339984365246034" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, nicht das Wesen im Sattel. Das bin ich. Lucy ist technisch gesehen eine &lt;em&gt;Generic Ideo 50&lt;/em&gt;, theoretisch ein exorbitant großes Geschenk zu meinem zweiundvierzigsten Wiegenfest und praktisch ein Beitrag zur Erhaltung meiner körperlichen wie geistigen Gesundheit. Wir hatten uns ja - wie, zugegeben, an dieser Stelle &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; berichtet - Anfang des Jahres entschlossen, den Zweitwagen, den fossile Rohstoffe verschlingenden, abzuschaffen. Und das Gegenstück braucht meine Frau für den Weg zur Arbeit. Aus der Not eine Tugend machend waren dann diverse Wanderungen meinerseits die Folge und eine damit einhergehende intimere Kenntnis des Gebiets in fünf Kilometer Umkreis um meinen Schreibtischstuhl. Nicht, dass ich das nicht genossen hätte, doch liegen die Dinge nun einmal so, dass sich der eine oder andere Ort, der mir eine Menge bedeutet (wir erinnern: Mönche, Nebelmonster, feuerspeiende Drachen), doch eher in fünfzehn oder zwanzig Kilometer Entfernung befindet. Sprich: Ein bisschen weit, um pünktlich zum Christstollen wieder zurück zu sein. Es sei denn, wir ahnen es, mit Lucy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entsprechend ist es mir in den letzten Wochen dann auch gelungen, den einen oder anderen jener Orte aufzusuchen, die mir in der jüngeren Vergangenheit versperrt waren. Oder es vielleicht immer noch sind. Naja, theoretisch ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TM3txUXeLnI/AAAAAAAAATI/3AUGYyzkZRk/s1600/vorsicht.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 177px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TM3txUXeLnI/AAAAAAAAATI/3AUGYyzkZRk/s200/vorsicht.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534340948644736626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TM3s9y7NvnI/AAAAAAAAAS4/dIwFxV68tm8/s1600/baum1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TM3s9y7NvnI/AAAAAAAAAS4/dIwFxV68tm8/s200/baum1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534340063494520434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TM3tBwnNPjI/AAAAAAAAATA/bT95Ysu5P9s/s1600/baum2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TM3tBwnNPjI/AAAAAAAAATA/bT95Ysu5P9s/s200/baum2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534340131593207346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen: Diese Orte sind eine Inspiration für mich. Für das, was ich schreibe.&lt;br /&gt;Keine Orte, keine Bücher. --&gt; Keine Bücher, keine Einnahmen (für mich; nichts zu Lesen für Sie). --&gt; Keine Einnahmen, keine Lucy. --&gt; Keine Lucy, keine Orte.&lt;br /&gt;So schließt sich der Kreis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ergo: Freuen Sie sich mit mir über unsere allerliebste Höllenmaschine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie haben sie schließlich bezahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4889726709217905090?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4889726709217905090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4889726709217905090' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4889726709217905090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4889726709217905090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/10/ab-geht-die-lucy.html' title='Ab geht die Lucy ...'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TM3s5MJU1lI/AAAAAAAAASw/h7_HOjAcC4k/s72-c/Lucy.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-6209739209193954534</id><published>2010-09-25T10:08:00.011+02:00</published><updated>2010-09-25T11:24:34.540+02:00</updated><title type='text'>But round the corner there may wait</title><content type='html'>Wie unschwer zu erkennen, haben Professor Tolkiens Gedichte es mir im Moment mal wieder besonders angetan. Vielleicht liegt's an der Jahreszeit. Ich bin ja ein Zugvogel, und gerade wenn der Herbst mit Nebel und grauem Morgentau seine Fühler ausstreckt, hält es mich oft schwer auf den Hinterbacken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ29MVQRB4I/AAAAAAAAASg/vu30LjNIPls/s1600/roundthecorner.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ29MVQRB4I/AAAAAAAAASg/vu30LjNIPls/s200/roundthecorner.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520776737787545474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch schwerer aber fällt das Umkehren. Wer die Karte der näheren Umgebung einigermaßen genau im Kopf hat, weiß zwar sehr genau, wohin dieser oder jener Weg führt, was dahinterliegt, wenn man jetzt rechts abbiegt, und dann, hinter der nächsten Wegbiegung ... Auch die größte Reise beginnt mit dem ersten Schritt, wie sich Mr Baggins/Beutlin äußerste. Zugvogel der ich bin habe ich meine Wanderungen jedenfalls fortgesetzt und bin dabei - Koinzidenz? - den Spuren der einen oder anderen Geschichte gefolgt, die der Leser möglicherweise kennt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe die wichtigsten Schauplätze für den 'Adler', das 'Geheimnis' bzw. den 'Fluch des Dorian Grave' hier einmal zusammengestellt. &lt;br /&gt;Eine größere Darstellung, auf der die Landmarken dann auch zu erkennen sind, findet sich &lt;a href="http://www.magister-rother.de/bilder/magister/danlo.bmp"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ28w-zJJ5I/AAAAAAAAAR4/JvxGkKueI8o/s1600/danlo.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 89px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ28w-zJJ5I/AAAAAAAAAR4/JvxGkKueI8o/s200/danlo.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520776267903346578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Linien schwarz: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Asphaltierte Straßen (dick)&lt;br /&gt;Fuß-/Reit-/Radwege (dünn)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Linien blau:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Elbe-Seiten-Kanal (dick)&lt;br /&gt;Bachläufe (dünn)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Linien violett:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bahnlinien&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Symbole rot:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Siedlungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Örtlichkeiten mit Bezug zum „Adler der Frühe“ (grün)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;1) *Kloster Hartheim&lt;br /&gt;2) Burg Bodenteich&lt;br /&gt;3) Angriff auf Schwester Agnetha und Bruder Bjørn (Topogr. Landesaufnahme 1771)&lt;br /&gt;4) Meister Emils Schweinemast&lt;br /&gt;5) Versteck des Magisters (Höllberg; Dt. Grundkarte 1:5.000 et al.)&lt;br /&gt;6) Hügelland, Herrschaftsgebiet des Roten Drachen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Örtlichkeiten mit Bezug zum „Geheimnis des Dorian Grave“ (blau)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;1) *Waldlingen / Klosterruine Hartheim&lt;br /&gt;2) *Kerkendorf&lt;br /&gt;3) Flowing Blackness – (Erdölförderanlagen beiderseits der Straße Dreilingen-Unterlüß; Dt. Grundkarte 1:5.000 et al.)&lt;br /&gt;4) Sometimes right is really wrong – (Abzweigung Waldweg Richtung Süden)&lt;br /&gt;5) Interlude – (Waldweg)&lt;br /&gt;6) Train – (Bahnstrecke Hannover-Celle-Uelzen-Hamburg)&lt;br /&gt;7) Forstort Schoten bei Hösseringen – (Versammlungsort der Lüneburgischen Ritterschaft; Schweinemast; Topogr. Landesaufnahme 1770)&lt;br /&gt;8) Erhaltene Reste des Engelsweges mit Pflaster aus der frühen Neuzeit&lt;br /&gt;9) Breitenhees (Fernstraßen aus Celle, Lüneburg und Braunschweig, der Hauptorte der Söhne Heinrichs des Löwen, treffen aufeinander)&lt;br /&gt;10) Ort von Dorian Graves Unfall (nahe Suderburger Kreisel)&lt;br /&gt;11) Ursprung des Daller Bachs bei Dalle und Lohe (Dt. Grundkarte 1:5.000 et al.)&lt;br /&gt;12) Heutiges Aufeinandertreffen der Kreise Gifhorn, Uelzen und Celle&lt;br /&gt;13) Mordahlsgrund&lt;br /&gt;14) Ketzloh&lt;br /&gt;15) Wolfswinkel&lt;br /&gt;16) Albeloh&lt;br /&gt;17) Eidesloh&lt;br /&gt;18) Espenloh&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Örtlichkeiten mit Bezug zum „Fluch des Dorian Grave“ (orange)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;1) *Waldlingen / Klosterruine Hartheim&lt;br /&gt;2) *Kerkendorf&lt;br /&gt;3) Seishorn (Topogr. Landesaufnahme 1771); Saison (Dt. Grundkarte 1:5.000)&lt;br /&gt;4) Steinschütte auf der linken Seite des Asphaltweges (Dt. Grundkarte 1:5.000; Urmesstischblatt von 1899 verzeichnet Hügelgräber) &lt;br /&gt;5) Bannhorst (Dt. Grundkarte 1:5.000 et al.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkung: Liebe potentielle Kirchenkiller. Natürlich bietet sich u.U. die Chance, mich an einer der dargestellten Örtlichkeiten ohne Zeugen um die Ecke zu bringen, wenn ich da mal wieder rumlaufe. Ich bitte aber zu bedenken, dass die Chance, dort auf mich gestoßen, bedeutend geringer ist als die Aussicht auf eine Begegnung mit a) Wildschweinen, b) untoten Mönchskreaturen aus dem Nebel oder c) dem Hartheimschen Familiendrachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich jedenfalls hatte in letzter Zeit einige höchst sonderbare Begegnungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ29HrQ-1vI/AAAAAAAAASY/9w6r-yYqaGM/s1600/pilzkopf.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ29HrQ-1vI/AAAAAAAAASY/9w6r-yYqaGM/s200/pilzkopf.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520776657796781810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Wochen hatte ich ja von unserer Aktion zum Adler der Frühe berichtet: Wir haben achthundert Exemplare des Romans an die Kurverwaltung in Bad Bodenteich übergeben, und sechs Euro von jedem verkauften Exemplar sollen den örtlichen Naturschutzprojekten zu Gute kommen. Zugegeben: Eine Prise Egoismus ist natürlich auch dabei; schließlich laufe ich da ständig rum und freue mich dran. Doch in den letzten Wochen wollte ich ganz bewusst Örtlichkeiten aufsuchen, die im Adler-Roman eine besondere Rolle spielen: Das Hügelland, über das der Rote Drache herrscht, Magister Wasmods Zufluchtsstätte oberhalb der Ilmenau, wo es zu jener unerwarteten Begegnung mit dem *hüstel* Schwertkämpfer kommt, aber als Fernziel auch jenen Ort, der damals "Hartheim", in späterer Zeit aber "Waldlingen" genannt wird - in "dem Kosmos", versteht sich. Eine liebe Freundin bezeichnet das Grave-Universum als "Kosmos", und ich finde immer mehr Gefallen an dieser Bezeichnung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ2810X9KEI/AAAAAAAAASA/mZrqyiTBj9A/s1600/fahrbach.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ2810X9KEI/AAAAAAAAASA/mZrqyiTBj9A/s200/fahrbach.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520776351004305474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls war ich vergangene Woche in einem besonderen Winkel dieses Universums unterwegs, an der Magister-Schwertkämpfer-Begegnungsstätte nämlich, die sich bei genauer Lektüre als der &lt;em&gt;Höllberg&lt;/em&gt; identifizieren lässt, der sich am am Ostufer der Ilmenau unweit des Dorfes Overstedt erhebt. Zu Fuß ist das ein Spaziergang von vielleicht anderthalb Stunden hin und zurück; und das Schöne ist, dass ich auf diese Weise ein Gefühl dafür bekomme, wie das für Schwester Agnetha und den, yep, Schwertkämpfer ausgesehen haben mag. Nun billigt der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz dem Ilmenaulauf zwischen den Dörfern Overstedt und Kuckstorf lediglich die Strukturgüte IV zu ("deutlich veränderter Gewässerabschnitt"), aber für mich sieht's einigermaßen urig aus (lediglich die Betonbrücke stört, die vermutlich ein älteres hölzernes Bauwerk ersetzt, das auf dem Urmesstischblatt von 1877 zu erkennen ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ28qdgvakI/AAAAAAAAARw/HgZ836SbWb0/s1600/auebeikuckstorf.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ28qdgvakI/AAAAAAAAARw/HgZ836SbWb0/s200/auebeikuckstorf.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520776155888577090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich diesen Pfaden folgte, befand ich mich auf eine seltsame Weise &lt;em&gt;inside the story&lt;/em&gt;, sah vor mir, wie Schwester Agnetha und ihr Begleiter ihre Pferde den steilen Hügel hinabtreiben, erst unten im Dorf am Schöpfbrunnen wieder Halt machen ... Den Schöpfbrunnen habe ich mir dabei einen Ort weiter geliehen, in Häcklingen, aber wir dürfen wohl davon ausgehen, dass zu Schwester Agnethas Zeit in Kuckstorf ein Gegenstück vorhanden war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonst jedenfalls war alles da: die steile Anhöhe, der Platz unter den alten Eichen, die beiden Reiter ... &lt;em&gt;Die beiden Reiter?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ28_ERgO3I/AAAAAAAAASQ/aLuLXUa1new/s1600/familiefuhrmann.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ28_ERgO3I/AAAAAAAAASQ/aLuLXUa1new/s200/familiefuhrmann.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520776509891033970" /&gt;&lt;/a&gt; (Herzlichen Dank an die zwei- und vierbeinigen Angehörigen der Familie Fuhrmann für die Fotoerlaubnis).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yep. Ich war dermaßen perplex, doch ich musste sie einfach im Bild festhalten, obwohl ich ins Stottern kam, als ich meine Beweggründe erklären wollte - bis eine der Damen plötzlich blinzelte: "Sie sind doch Herr Rother?" Die Antwort, ein korrigierendes &lt;em&gt;"Ich bin der Geist, der stets verneint"&lt;/em&gt;, blieb mir im Halse stecken. An und für sich war ich der Meinung, ich hätte mich wie üblich bis zur Unkenntlichkeit getarnt (weniger wegen der Passanten; aber beim Drachen weiß man nie, ob er nicht noch ein Hühnchen mit mir zu rupfen hat. Und dieser Kerl im dunklen Mantel - auch da lässt sich schwer sagen, wo und vor allem &lt;em&gt;wann&lt;/em&gt; er ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ286FyexBI/AAAAAAAAASI/mSVIdK36ORI/s1600/fahrberg.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ286FyexBI/AAAAAAAAASI/mSVIdK36ORI/s200/fahrberg.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520776424398439442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer ... Die Dame wandte sich an ihre Begleiterin (Tochter): "&lt;strong&gt;Das&lt;/strong&gt; ist dein Schriftsteller!" und es entspann sich ein kleiner Dialog über die Dorian Grave-Bände. Ein seltsames Erlebnis. Ich musste wieder an Rilkes Charakterisierung der 'Buddenbrooks' denken, über das Leben, das gut und gerecht ist, indem es geschieht. In Wahrheit sind wir tatsächlich &lt;em&gt;inside the story&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Tage später. Der 22. September, Bilbos und Frodos Geburtstag. Das war mir gar nicht bewusst, &lt;em&gt;but round the corner&lt;/em&gt; ... Diesmal in Richtung Waldlingen und Danlo, wo Nebelkreaturen hausen und eine spezielle Form der Elektrizität. Gut, das Wetter war klar und sonnig, aber der Turm war mir schon aus anderthalb Kilometer Entfernung ins Auge gefallen, aber als ich dann davor stand, war ich doch wieder sprachlos (was den Turm weniger irritiert haben dürfte als die Reiterinnen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ29QvZgJGI/AAAAAAAAASo/VwavV3exUXA/s1600/turm.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 134px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ29QvZgJGI/AAAAAAAAASo/VwavV3exUXA/s200/turm.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520776813525083234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erscheint es verwunderlich, dass ich dieser Tage einigermaßen inspiriert bin in Sachen Schreiben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-6209739209193954534?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/6209739209193954534/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=6209739209193954534' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6209739209193954534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6209739209193954534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/09/but-round-corner-there-may-wait.html' title='But round the corner there may wait'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TJ29MVQRB4I/AAAAAAAAASg/vu30LjNIPls/s72-c/roundthecorner.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4165631674950095840</id><published>2010-09-07T22:00:00.008+02:00</published><updated>2010-09-07T23:36:11.586+02:00</updated><title type='text'>The road goes ever on and on</title><content type='html'>EINS. Verdammich, verehrte Leserschaft, da hab ich doch was großspurig angekündigt, und dann ist’s doch irgendwie untergegangen … Wir erinnern uns: Hier in meinem Büro gibt es eine Reihe von Schubladen (die beiden unteresten klemmen ein wenig), in denen ich Manuskripte und Entwürfe sammle, die im Laufe der &lt;em&gt;*schauder*&lt;/em&gt; bald drei Jahrzehnte angefallen sind, in denen ich jetzt schreibe. Neben Romananfängen und drei oder vier vollständigen Romanmanuskripten, die (maybe for the best) bis heute nicht erschienen sind, verstecken sich dort auch eine Reihe von Geschichten aus dem „Waldlingen-Universum“, an dem ich ja seit unter dem Strich schon seit zwei Jahrzehnten zu Gange bin. Da es in diesem Jahr nun keinen neuen Dorian Grave-Band gibt und ich gleichzeitig von den Kettenlesern angesprochen wurde, ob ich nicht Lust hätte, etwas zu ihrer Sommeraktion beizutragen, habe ich das Konvolut einmal ein wenig entstaubt und eine Story ausgewählt, die mir zum Thema Sommer und Urlaub recht gut zu passen scheint – oder gerade nicht? Die Leserschaft möge selbst entscheiden.&lt;br /&gt;„An der Grenze“ ist siebzehn Jahre vor „Das Geheimnis des Dorian Grave“ angesiedelt und damit vor Leonies Geburt. Vertraute Gesichter kann ich trotzdem versprechen. &lt;em&gt;And here it is&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kettenleser.net/forum/index.php?page=Thread&amp;threadID=569"&gt;http://www.kettenleser.net/forum/index.php?page=Thread&amp;threadID=569&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIaud50f0nI/AAAAAAAAAQ4/8J6SyEiNCk4/s1600/kettenleser.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIaud50f0nI/AAAAAAAAAQ4/8J6SyEiNCk4/s200/kettenleser.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514286622522200690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sarah und Katja von den Kettenlesern haben uns übrigens vergangenen Monat hier in unserem Domizil ihre Aufwartung gemacht und mich mit neugierigen Fragen rund um Leonie, Dorian, aber auch um Amadeo Fanelli und Professor Helmbrecht gelöchert. Sobald das Interview online nachzulesen ist, werde ich … Hm, vielleicht sollte ich den Mund nicht zu voll nehmen diesmal. Aber ich geb mir Mühe; zumindest das ist versprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind ereignisreiche Wochen im Moment. Vielleicht wäre es sinnvoller, häufiger einmal kleinere Bloghäppchen einzustellen, wenn es Neues mitzuteilen gibt (vermutlich ist das ja gar der grauenhafte Sinn der Bloggerei). Jedenfalls, Punkt zwei des heutigen Sermons betrifft eine Aktion, die mir sehr, sehr am Herzen liegt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIauziNxE0I/AAAAAAAAARA/MzUdm70LnYo/s1600/glineitz.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIauziNxE0I/AAAAAAAAARA/MzUdm70LnYo/s200/glineitz.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514286994142860098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZWEI. Vor ziemlich genau zehn Jahren (ein Monat fehlt noch) ist mein Debütroman „Der Adler der Frühe“ in einem kleinen Mittelalter-Verlag erschienen. Nun war dieses Buch – wohl aus Vertriebsgründen – niemals in größerem Ausmaß im Buchhandel erhältlich; in den letzten Jahren faktisch gar nicht mehr. Ich habe das immer sehr bedauert, der Verlag sicher noch viel mehr (er hat’s schließlich finanziert). Schließlich trägt sich die Handlung der mysteriöse Geschichte an keinem geringeren Orte zu als hier. Ja, genau hier, im Marktflecken Bodenteich. Allerdings nicht jetzt, sondern im Jahre des Herrn 1292. Dabei ist die Geschichte aktueller denn je.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIavD7vRgKI/AAAAAAAAARI/kpQKqvzT_lk/s1600/seewiesen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIavD7vRgKI/AAAAAAAAARI/kpQKqvzT_lk/s200/seewiesen.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514287275872190626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer den „Fluch des Dorian Grave“ konsumiert hat, wird dort einem geheimnisvollen, wechselweise Latein, Arabisch und Hebräisch sprechenden Schwertkämpfer begegnet sein, und genau dieser Schwertkämpfer … Aber ich will nicht zu viel verraten. Gut informierte Kreise behaupten jedenfalls, dass die unheimlichen Erlebnisse der Augustinernonne Agnetha, der Amme Annafrid, des Undercover-Franziskaners Bruder Björn und des Schmiedes Benno die Lektüre lohnen. Seltsame Namen? Hey, das Pferd heißt „Fernando“. Noch Fragen? Aber ich glaube, das hab ich alles schon einmal erzählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIavU6xvqlI/AAAAAAAAARQ/9xXd44YRCco/s1600/fahrbach.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIavU6xvqlI/AAAAAAAAARQ/9xXd44YRCco/s200/fahrbach.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514287567671896658" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worüber ich nun noch nicht berichtet habe, ist Folgendes: Nachdem es mir gelungen ist, die Restauflage des „Adlers“ komplett vom Verlag aufzukaufen, war die Frage, was ich damit anfange. Wie gesagt, das Buch ist gut, aber ich brauche keine achthundert Stück davon. So entstand der Plan zu einer außergewöhnlichen Aktion:&lt;br /&gt;Die Handlung des Romans trägt sich wie gesagt in Bodenteich zu, und der … nennen wir ihn weiter den Schwertkämpfer; ich will nicht zu viel verraten … Der Schwertkämpfer ist sehr viel in eben jenen Wäldern unterwegs, durch die auch mich meine Expeditionen führen. Ein wenig menschenscheu ist er auch (wobei ich immer höflich grüße; große Teile der Population erwidern das auch, Einzelfälle, Rehe, Nacktschnecken ausgenommen) … Er ist ein Kräuterkundiger, dieser Schwertkämpfer, steht mit dem Tanacetum und dem Febrefugiam auf Du und Du, versteht sich auf den Flug der Greifvögel. Das Gebiet unseres freundlichen Kurorts muss in jener Zeit tatsächlich auf weite Strecken einem gigantischen Erlenbruchwald geglichen haben mit Heide (hierzulande faktisch eine Kulturlandschaft; durch Rodung entstanden) und Wald in den höher gelegenen Regionen. Eine Landschaft von ganz eigener, urtümlicher Faszination, die heute bis auf kleine Reste verschwunden ist. Diese Reste (einige Aufnahmen der letzten Wochen illustrieren diesen Beitrag) zu erhalten, ja, mitzuhelfen, begradigte Bachläufe in ihren natürlichen Zustand zurückzuführen, den Eisvögeln eine Heimat, Fledermäusen ein Quartier für den Winter zu geben … tausend Dinge, die mir am Herzen liegen. Daher die angesprochene Aktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIavlGKtEgI/AAAAAAAAARY/fTAFt-lEQOA/s1600/wierenerberge.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIavlGKtEgI/AAAAAAAAARY/fTAFt-lEQOA/s200/wierenerberge.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514287845607281154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von jetzt an ist der Adler der Frühe wieder erhältlich. Nicht mehr für den ursprünglichen Preis von 8,59 Euro, sondern für glatte sieben Euro. Allerdings nur bei der Kurverwaltung auf der Burg zu Bad Bodenteich, die sechs Euro vom Verkaufspreis den Naturschutzprojekten rund um das Gelände zuleiten wird. Ein großer, gewaltiger Kreis, wie ich ihn liebe: Eine siebenhundert Jahre alte Geschichte leistet ihren Beitrag, ihr eigenes Erbe zu bewahren. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wo ich sehen kann, wie viele Leser auf mein Blog zugreifen, aber die Profilseite wurde wohl etwa sechshundert Mal angeklickt. Man stelle sich vor, die würden alle das Buch kaufen! Das wären dreineinhalbtausend Euro!!! … Da muss 'ne Fledermausoma lange für stricken. Deshalb meine Bitte: Wer schon immer mal ein Buch von diesem seltsamen Menschen lesen wollte, der sich da alle paar Wochen im Blog zu Wort meldet: Der Adler der Frühe ist jetzt zwar zehn Jahre alt, aber wirklich noch lesenswert. Bestellungen nimmt die Kurverwaltung Bad Bodenteich entgegen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurverwaltung Bad Bodenteich&lt;br /&gt;Burgstraße 8&lt;br /&gt;29389 Bad Bodenteich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Telefon 05824 / 3539 &lt;br /&gt;Mail t.nowotny@bad-bodenteich.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIavxg2LAKI/AAAAAAAAARg/mK7ed6Oh6NM/s1600/seishorn.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIavxg2LAKI/AAAAAAAAARg/mK7ed6Oh6NM/s200/seishorn.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514288058927349922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DREI. Noch gut ein Monat bis zur Buchmesse – und zum Erscheinen des „Babylon-Virus“. Ein neues Abenteuer mit Amadeo, Rebecca und dem Professor. Selbstverständlich werden wir in Frankfurt sein – nähere Details folgen. Ich freue mich wieder auf tolle Gespräche mit Euch und Ihnen, bleibe aber jetzt erst einmal in bewährter Weise Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4165631674950095840?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4165631674950095840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4165631674950095840' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4165631674950095840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4165631674950095840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/09/road-goes-ever-on-and-on.html' title='The road goes ever on and on'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TIaud50f0nI/AAAAAAAAAQ4/8J6SyEiNCk4/s72-c/kettenleser.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-160015384817359206</id><published>2010-07-26T21:21:00.005+02:00</published><updated>2010-07-26T21:53:20.973+02:00</updated><title type='text'>Wichtig ist, was hinten rauskommt</title><content type='html'>Ein Diktum des Kanzlers der deutschen Einheit, verehrte Leserschaft, muss diesmal als Titel unseres Blogeintrags herhalten. Vielleicht ist dieser Titel nicht ganz unpassend gewählt; nach wochenlangem Schweigen soll an dieser Stelle von einer Melange von Ereignissen berichtet werden. &lt;br /&gt;(Gerade kommt mir in den Sinn, dass auch beim Sommerrätsel der ZEIT nach einer ‚Melange’ gefragt war … irgendwas mit Baumrinde. Kein Schimmer mehr, was das war. Gelöst haben wir’s natürlich – da geht’s um die Ehre – aber irgendwie sollte die Lösung dann auch noch eingeschickt werden im Tausch gegen ein Wochenende auf einer mittelalterlichen Burg … Vielleicht verständlich, dass ich mir das nicht antun wollte. Das war einfach zu nahe am ehemaligen Berufsfeld.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zurück zur Titelfrage. Dieses Problem geht ja über knackig-kurze Blogeinträge hinaus. Genauer gesagt stellt es sich bei jeder Buchveröffentlichung, und mit Sicherheit werden auch Musiker und bildende Künstler mit dieser Schwierigkeit konfrontiert. Ich erinnere mich, dass Phil Oakey von &lt;strong&gt;The Human League&lt;/strong&gt; einmal im Interview äußerte, natürlich könne man ein popeliges Instrumentalstück „Italian Disco No. 19“ nennen, aber „John Cleese – Is he funny?“ klänge doch wesentlich interessanter.&lt;br /&gt;Wobei, interessant ohne Ende muss es ja nun auch nicht sein, das Leben. Ich befand mich ja bis vor wenigen Wochen in dem Glauben, an einem harmlosen, ruhigen Ort in der Lüneburger Heide zu leben. Keine erwähnenswerten Gefahren, abgesehen vielleicht von untoten Mönchskreaturen aus dem Nebel. - Aber nicht so! Keine fünfhundert Meter Luftlinie von unserem Domizil verläuft der Elbe-Seiten-Kanal; und was erblicke ich dort bei einem gemütlichen Abendspaziergang? MÖRDERISCHE GEFAHR!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TE3lZ0mrhyI/AAAAAAAAAQw/84r5g9UIFDo/s1600/m%C3%B6rderische+Gefahr.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TE3lZ0mrhyI/AAAAAAAAAQw/84r5g9UIFDo/s200/m%C3%B6rderische+Gefahr.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5498302951869613858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber kommen wir zum Anfang zurück. Die Titelfrage also … Auf „Die letzte Offenbarung“ bin ich noch immer ein bisschen stolz – (also auf den Romantitel), der kommt auch von mir. Dass ein anderer Verlag wenige Monate später mit exakt demselben Titel nachzog – was soll ich das kommentieren? Glauben wir an das Gute im Menschen. Glauben wir an eine etwas plumpe Form des Kompliments.&lt;br /&gt;In ihrem neuen Abenteuer werden sich Amadeo Fanelli, Rebecca Steinmann und Professor Ingolf Helmbrecht (und ein an dieser Stelle noch nicht genannter, aber hochkarätiger musikalischer Gaststar) nun mit dem ‚Babylon-Virus’ konfrontiert sehen. Ein, wie ich finde, ziemlich prägnanter Titel.&lt;br /&gt;Die Lektoratsarbeit mit dem niegelnagelneuen &lt;strong&gt;Rainer Schöttle &lt;/strong&gt;liegt inzwischen natürlich hinter uns, und ich behaupte, dass sie beiden Seiten einen Riesenspaß gemacht hat. Im Grunde unerklärlich: An sich wollten wir nur rasch ein paar grundsätzliche Gedanken zum Manuskript erörtern, aber auf einmal fanden wir uns mit der Frage konfrontiert, worin eigentlich der bedeutendere Beitrag &lt;strong&gt;Richie Blackmore&lt;/strong&gt;s zur Musikgeschichte besteht: Deep Purple oder Blackmore’s Night. Und, nein: Der Ritschie ist es nicht, unser musikalischer Gaststar. Jedenfalls haben alle diese Anregungen – von Rainer Schöttle, aber auch von &lt;strong&gt;Urban Hofstetter &lt;/strong&gt;oder meinem Agenten &lt;strong&gt;Thomas Montasser&lt;/strong&gt;, nicht zu vergessen die himmlischen Heerscharen der Betaleser – die wahre Essenz aus der babylonischen Geschichte herausgekitzelt. Zweieinhalb Monate noch, dann wird die geneigte Leserschaft die neuen Abenteuer verfolgen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erfreulich und … Nein, der geneigte Leser wird an dieser Stelle nicht das Wort &lt;em&gt;erstaunlich&lt;/em&gt; lesen. Jedenfalls hält sich die ‚Letzte Offenbarung’ nun die dritte Woche in den TOP 3 der &lt;a href="http://www.derclub.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/BC-DECM-Site/de_DE/-/EUR/ViewStandardCatalog-Browse;pgid=SylcS008oGk000EpqqIiDEzs00003XiGKy-b;sid=L2FPVb2qzT1NVfGNXusbMFmgsA70Xs1l9kjh0hw8bkaM4UMS9apeTQVDd66eKgrFnDzh0hw8mA78CA==?CategoryName=special%2Fclubaktuell%2Ftopten%2Ftaschenbuch"&gt;Online-Bestseller beim Club Bertelsmann&lt;/a&gt;. Nun sind wir natürlich auch mit der Reaktion auf die reguläre Buchhandelsausgabe sehr zufrieden, aber das sind dann doch noch einmal etwas andere Dimensionen. Honi soit qui mal y pense, aber könnte es womöglich sein, dass das eher genretypische, düster-dräuende Cover eben doch sehr viel passender ist für diesen Titel? Einiges spricht dann doch dafür. Die Fakten zum Beispiel. Aber gut: Das Babylon-Virus kommt jedenfalls von Anfang an finster rüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TE3i5jfbI8I/AAAAAAAAAQo/xgG_SZHmj2k/s1600/Das+Babylon+Virus.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 126px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TE3i5jfbI8I/AAAAAAAAAQo/xgG_SZHmj2k/s200/Das+Babylon+Virus.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5498300198496707522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos finster: Vielfach spricht man mich darauf an, ob es in diesem Jahr keinen dritten Dorian Grave-Band geben wird. Darauf eine konkrete Antwort: Leider nein, nicht in diesem Jahr. Das war schon zeitlich nicht zu schaffen. Doch ich habe mir etwas anderes überlegt: Die Figuren aus dem Waldlingen-Kosmos treiben mich ja schon eine lange Zeit um, beinahe seit meiner eigenen Schulzeit. Ich musste schmunzeln, als ich in einer Amazon-Besprechung sehr schmeichelhafte Worte über die Authenzität der Teenager-Figuren las: Man könne glatt den Eindruck haben, meine eigene Teenagerzeit sei noch gar nicht so lange her. Nun, Vieles in, um und an Waldlingen reicht tatsächlich beinahe in meine Teenagerzeit zurück – allerdings auch auf eine vergleichbare zeitliche Ebene innerhalb des Waldlingen-Kosmos. Will sagen: Die Teenager in den frühen Waldlingen-Stories waren Rainer Hartheim, sein Kumpel Marco van Berg (die Dorian Grave-Bände erwähnen ihn als Tobis Onkel) und Nathalie Krade, die wir in Rückblicken als Leonies verstorbene Mutter kennenlernen.&lt;br /&gt;Nun habe ich überlegt, ob und, wenn ja, in welcher Form man das ganze Konvolut der Leserschaft zugänglich machen sollte. Komplett überarbeiten? Mehr oder minder fragmentarisch belassen, im Stile des Tolkienschen Nachlasses? Wäre irgendwie verfrüht. Noch leb’ ich ja.&lt;br /&gt;Da passte es irgendwie ganz gut, dass vor einigen Wochen eine Anfrage der Kettenleser – &lt;a href="http://www.kettenleser.net"&gt;www.kettenleser.net&lt;/a&gt; – ins Haus schneite, ob ich nicht Lust hätte, einen kleinen Beitrag zum Sommerlesevergnügen (oder ähnlich) zu leisten. Einen Buchtipp oder ein Küchenrezept. Nun beschränken sich meine Rezepterfahrungen in der Regel auf die Kurztexte, welche auf Tütenrückseiten zu finden sind, und was die Buchtipps anbetrifft … ich habe in den letzten Monaten ein gewisses Faible für die Skandinavier entwickelt; vielleicht ergibt sich in vierzehn Tagen auch die Gelegenheit, die Hakan Nesser vs. Henning Mankell-Diskussion mit meiner Zahnärztin fortzusetzen. Wenn sie mich nicht vorher betäubt. Doch das gehört nicht ins geschriebene Wort.&lt;br /&gt;Also habe ich mir kurzerhand eine der frühen Waldlingen-Erzählungen herausgepickt und sanft redigiert. „An der Grenze“ sollte stärker als viele andere dieser Texte für sich allein stehen können – vielleicht hat der eine oder andere Leser ein wenig Freude daran. Ich werde an dieser Stelle informieren, sobald der Text online verfügbar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten: Auf der &lt;a href="http://www.jugendbuch-couch.de/stephan-m-rother-der-stein-des-raben.html"&gt;Jugendbuch-Couch&lt;/a&gt; , bei &lt;a href="http://www.foltom.de/rattuslibri/RL91.pdf"&gt;Rattus Libri&lt;/a&gt; (Seite 10) und bei &lt;a href="http://www.booksection.de/buch/2024-Der_Stein_des_Raben"&gt;Booksection&lt;/a&gt; gibt es neue, sehr sympathische Besprechungen zum ‚Stein des Raben’ zu lesen.&lt;br /&gt;Demnächst steht weiterhin ein Interview im &lt;a href="http://literaturkosmos.blogspot.com/"&gt;Literaturkosmos-Blog&lt;/a&gt; zu erwarten. Ich kenne die Fragen noch nicht, vermute aber, dass hauptsächlich die Amadeo Fanelli-Abenteuer Gegenstand sein werden. Auch von einer Verlosungsaktion wird gemunkelt, aber hey: WER WEISS, wann das soweit ist! Der kluge Leser geht auf Nummer sicher und erwirbt die Bücher ganz brav ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TE3icrEG9vI/AAAAAAAAAQg/U2ozKeCc6Js/s1600/quellenforscher.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TE3icrEG9vI/AAAAAAAAAQg/U2ozKeCc6Js/s200/quellenforscher.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5498299702313416434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, und vergangene Woche hatten wir wieder einmal die große Hoffnung der quellenforschenden Zunft zu Gast. Deutlich erkennbar sind wir auf dem besten Wege, und ein gewisses Faible für das Element Wasser hat er auch, wenn es auch aktuell noch auf einen kleinen blinkenden Kasten gerichtet ist, auf dem er zwei Klempner hin und her jagt, die „Copa-Panzer“ und „Power-Blumen“ erbeuten sollen. Meiner Frau ist es ja noch gegeben, diese Dinge zu begreifen, aber als ich selbst sieben Jahre alt war … Ich behaupte, meine Eltern hatten noch einen Schwarzweiß-Fernseher. Aber er konnte sämtliche Programme empfangen: ARD, ZDF, NORD III, DDR I – und mit ganz viel Schnee – DDR II. Wobei, Schnee – will sagen: Kokainhydrochlorid – gibt es auch ganz aktuell, den Prolog nämlich meines neuesten Vorhabens, das … Nein. Spontane Entscheidung. Eins nach dem anderen. Drei Monate lang gar nichts und jetzt eine virtuelle Bleiwüste? Das muss nun doch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, dann bleibe dich dann doch lieber bis bald an dieser Stelle Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-160015384817359206?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/160015384817359206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=160015384817359206' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/160015384817359206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/160015384817359206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/07/wichtig-ist-was-hinten-rauskommt.html' title='Wichtig ist, was hinten rauskommt'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/TE3lZ0mrhyI/AAAAAAAAAQw/84r5g9UIFDo/s72-c/m%C3%B6rderische+Gefahr.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-129347446920701812</id><published>2010-04-28T21:42:00.006+02:00</published><updated>2010-04-28T22:51:22.438+02:00</updated><title type='text'>Lektoren-Bündel</title><content type='html'>Gestern Abend habe ich nun die erste Rückmeldung meines im vorangegangenen postscriptum erwähnten neuen Lektors erhalten. Ganz passend angesichts der Abenteuer des dottore Fanelli, die den jungen Restaurator regelmäßig in unterschiedlichste Winkel unseres Kontinents verschlagen, sind auch diese Neuigkeiten von London (&lt;em&gt;London Book Fair&lt;/em&gt;) über München (Sitz des Blanvalet-Verlags) gereist, bevor sie mich erreichten. Und wieder einmal war der Weg über die messerscharfen Sinnesorgane von Programmleiter Urban Hofstetter mindestens ebenso wichtig wie das Ziel. U.M.F. Hofstetter können Sie, verehrte Leserschaft, sich durchaus als &lt;strong&gt;Ihren&lt;/strong&gt; Anwalt vorstellen, der dafür Sorge tragen soll, dass das fertige Buch nicht allein &lt;strong&gt;mir&lt;/strong&gt;, sondern auch &lt;strong&gt;Ihnen&lt;/strong&gt; gefällt. Er gibt eine Leitlinie vor, während der Lektor Rainer Schöttle und ich uns sodann in den Kampf bis aufs Messere um einzelne Kommata, Formulierungen und zweifelhafte humoristische Passagen begeben. &lt;em&gt;Does humour belong in Mystery Thriller?&lt;/em&gt; Ich denke ja immer: Yep. Doch ich gehe davon, dass wir noch ein wenig an der Dosierung feilen werden. Auf jeden Fall klang die via München übermittelte Botschaft begeistert, Kritik wurde nur in Detailfragen laut - mir fiel dann doch ein Stein vom Herzen, denn so überzeugt der Autor auch selbst von seinem Elaborat sein mag, tritt doch irgendwann eine gewisse Betriebsblindheit ein. Anfang nächster Woche erhalte ich dann das Lektoren-Bündel des Textes, und wir werden uns an die Feinarbeit begeben. Damit endet dann auch mein Urlaub, als den ich im Stillen die vergangenen beiden Wochen definiert habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9ieHt-uOrI/AAAAAAAAAQA/f4ZGn6kxghI/s1600/blauer+berg.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9ieHt-uOrI/AAAAAAAAAQA/f4ZGn6kxghI/s200/blauer+berg.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465292003253041842" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;23.04. Der 'Blaue Berg' bei Suderburg - einer der aufregendsten Schutthaufen der Erdgeschichte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine gute Zeit, die ich tatsächlich einmal zum Lesen genutzt habe. Das ist ja eine Frage, die mir häufig gestellt wird: Was lesen Sie eigentlich privat? Diesmal hatte ich beschlossen, mich einmal im Genre ein wenig auf den aktuellen Stand zu bringen und habe mir einige Bände vorgenommen, die vom Ansatz her meiner eigenen Arbeit verwandt sein könnten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;James TWINING: Der letzte Coup&lt;br /&gt;James TWINING: Das geheime Siegel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Beide Twining-Bände sind hübsch gemacht (nicht ohne Grund habe ich beide gelesen; ja, ich weiß, dazwischen fehlt einer, aber den kannte ich schon). Twining schreibt flott und actionreich, verwirrt aber zeitweise durch ein zu großes Personeninventar und ist nicht immer sorgfältig in der Recherche: Nicht das Goldene Horn sondern der Bosporus trennt Europa von Asien.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jussi ADLER OLSEN: Erbarmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Einer, der den Erfolg verdient hat. Sehr schön, wenn auch ein paar Umdrehungen der Schraube zu viel. Für mich stand nach knapp der Hälfte des Buches fest, wie sich die Dinge verhalten. Doch bei einem wirklich guten Buch ist das fast schon nebensächlich - da fesselt die Atmosphäre und die Zeichnung der Figuren. Das ist hier der Fall.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;John Ajvide LINDKVIST: So ruhet in Frieden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Lindkvist lese ich immer mit einem gewissen Schmunzeln - wir haben einiges gemeinsam: Die Standup-Vergangenheit, das Geburtsjahr und diese gewisse Spur &lt;strong&gt;over the top&lt;/strong&gt;. Ich vermute, das hängt mit dem Kabarett zusammen; das lässt einen nicht los.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Henri LOEVENBRUCK: Das Kopernikus-Syndrom&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Spannend und streng genommen nicht einmal Mainstream. In der zweiten Hälfte lässt es leider nach. Vermutlich ist das Buch im französischen Original sogar literarisch, liest sich in der Übersetzung aber eher prätentiös und sperrig. Ich gehe davon aus, dass die Übersetzerin keine Deutsche ist. Bis heute habe ich nicht begriffen, warum Verlage Übersetzer engagieren, deren &lt;strong&gt;Muttersprache&lt;/strong&gt; diejenige des Originals ist. Ich hatte selbst schon das zweifelhafte Vergnügen, Bücher zu lektorieren, die ein Japaner aus dem Japanischen übersetzt hatte. Eine Strafarbeit.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9ieVJibFGI/AAAAAAAAAQQ/mkbJeoEnQV8/s1600/und+%C3%BCber+uns+der+Himmel.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9ieVJibFGI/AAAAAAAAAQQ/mkbJeoEnQV8/s200/und+%C3%BCber+uns+der+Himmel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465292233988838498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;24.04. Der Himmel über einem meiner Lieblingsorte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das nun dasselbe Genre, das ich selbst schreibe? Ich bin mir noch immer nicht sicher. Es gibt Gemeinsamkeiten - bei Twining sind die Plots ähnlich angelegt, und Loevenbruck stößt den Leser penetrant auf die zweite Ebene, die er verpackt hat. Letztendlich mache ich mir wenig aus Genres, denke ich. Das ist wie mit der Musik: Es gibt welche, die man mag und welche, die man nicht mag. Ob dann Klassik, Blues, Chanson oder Discogebamsel dransteht, ist nicht eigentlich interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9ieP7c8sUI/AAAAAAAAAQI/FbVsPxUTlNM/s1600/weg+zur%C3%BCck.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9ieP7c8sUI/AAAAAAAAAQI/FbVsPxUTlNM/s200/weg+zur%C3%BCck.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465292144308433218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;28.04. Unser Hauswald, durchsetzt mit Rehen und Walkern (beide nicht im Bild)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, zur Illustration einige Aufnahmen der letzten Tage. Auch das eine Inspiration.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9ieatuhGtI/AAAAAAAAAQY/p_wFJ8xZ-7U/s1600/im+Wald.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9ieatuhGtI/AAAAAAAAAQY/p_wFJ8xZ-7U/s200/im+Wald.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465292329602587346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;28.04. Dafür andere seltsame Wesen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-129347446920701812?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/129347446920701812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=129347446920701812' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/129347446920701812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/129347446920701812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/04/lektoren-bundel.html' title='Lektoren-Bündel'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9ieHt-uOrI/AAAAAAAAAQA/f4ZGn6kxghI/s72-c/blauer+berg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2551910520574803718</id><published>2010-04-22T23:23:00.005+02:00</published><updated>2010-04-22T23:45:11.033+02:00</updated><title type='text'>Das Babylon-Virus</title><content type='html'>Besonders stolz, verehrte Leserschaft, bin ich ja regelmäßig, wenn ich Euch und Ihnen etwas vorstellen darf, bei dem ich einfach sagen kann: &lt;em&gt;Wow, das ist richtig toll geworden!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun entspricht es in unserem Kulturkreis bekanntlich nicht der Übung, das &lt;strong&gt;eigene&lt;/strong&gt; Elaborat mit solcherlei Kommentaren zu bedenken. Stattdessen aber - und aus innigster Überzeugung - präsentiere ich an dieser Stelle das &lt;strong&gt;Cover&lt;/strong&gt; des zweiten Abenteuers rund um Amadeo Fanelli, Rebecca Steinmann, Professor Ingolf Helmbrecht (und einen noch geheimen musikalischen Gaststar, von dem ich einfach nicht lassen konnte.) Um den Greifreflex im Buchhandel (ab Mitte Oktober) schon einmal einzuüben (wie beim Hund, dem Pavlovschen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Proud to present:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9DCc7gS0YI/AAAAAAAAAPw/eBGggqLyfE8/s1600/Das+Babylon+Virus.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 126px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9DCc7gS0YI/AAAAAAAAAPw/eBGggqLyfE8/s200/Das+Babylon+Virus.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463080150265680258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DAS BABYLON-VIRUS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nichts, was sich jemals entwickelt hat, existiert für sich allein.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ervin Laszlo&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine tödliche Seuche.&lt;br /&gt;Ein uraltes Geheimnis.&lt;br /&gt;Seit Jahrhunderten sind die größten Gelehrten der Geschichte Wächter eines unvorstellbar komplizierten Rätsels. Getrieben von wissenschaftlicher Neugier und der Sorge um seinen Mentor Professor Helmbrecht verfängt sich der junge Restaurator Amadeo Fanelli in einem unentwirrbaren Netz geheimdienstlicher Ermittlungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel zu spät geht ihm auf, dass in Wahrheit nicht weniger auf dem Spiel steht als das Schicksal der gesamten Menschheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das was, frage ich? Echte Nachrichten, die mit dem kommenden Oeuvre zusammenhängen - und keine seltsamen Aufnahmen von Nachmittagsspaziergängen an obskuren Bächen in Bad Beelzebub?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9DCtxbkt3I/AAAAAAAAAP4/j3g1YO0pC0c/s1600/aue.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9DCtxbkt3I/AAAAAAAAAP4/j3g1YO0pC0c/s200/aue.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5463080439619303282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na, fast keine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Was ich vergaß zu erwähnen - der Text ist vollendet und ich harre nun mit gesträubtem Haupthaar ... na gut, was sich potentiell noch sträuben kann ... der Reaktion meines niegelnagelneuen Lektors.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2551910520574803718?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2551910520574803718/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2551910520574803718' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2551910520574803718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2551910520574803718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/04/das-babylon-virus.html' title='Das Babylon-Virus'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S9DCc7gS0YI/AAAAAAAAAPw/eBGggqLyfE8/s72-c/Das+Babylon+Virus.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2662434323717894940</id><published>2010-03-19T18:24:00.007+01:00</published><updated>2010-03-19T19:02:14.398+01:00</updated><title type='text'>Wenn der Frühling kommt ...</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Wenn der Frühling kommt, fern herbeigereist,&lt;br /&gt;wenn das Sonnenlicht auf dem Wasser gleißt.&lt;br /&gt;Wenn das Mädchen schmückt sich im Festtagskleid,&lt;br /&gt;Sommersonne sticht auf die Felder weit.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7de5-M3I/AAAAAAAAAPQ/rsQVMptED8A/s1600-h/fahrbach2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7de5-M3I/AAAAAAAAAPQ/rsQVMptED8A/s200/fahrbach2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5450406089235247986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ganz zufällig, verehrte Leserschaft, klingen diese Zeilen ein wenig nach Jacques Brel, diesem größten Belgier aller Zeiten. Für "Le plat-pays", das Lied vom flachen Land seiner flandrischen Heimat, steht ein ausdrücklicher Dank am Beginn meiner aktuellen Veröffentlichung "Der Stein des Raben". In meinem Kopf ist dieser All Age-Titel allen gewidmet, die begreifen, was Träume wirklich sind - keine Verantwortungslosigkeit nämlich, sondern das Gegenteil. Sobald wir uns nämlich daran begeben, unsere Träume tatsächlich zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7iDGAMBI/AAAAAAAAAPY/DnhDhNDfa9c/s1600-h/fahrbach3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7iDGAMBI/AAAAAAAAAPY/DnhDhNDfa9c/s200/fahrbach3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5450406167668862994" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Nachmittag habe ich mir einen eigenen kleinen Traum erfüllt, indem ich an den Mittellauf des Fahrbach gewandert bin. Gut, der größte Teil der Wanderstrecke führte zugegeben durch das Ortsgebiet von Bad Bodenteich, doch der Erlenbruchwald am Fahrbach selbst findet sogar beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Küstenschutz &lt;a href="http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C14677238_L20.pdf"&gt;Erwähnung&lt;/a&gt;. Gut, auch von Faulschlamm ist da die Rede, aber das betrifft wohl stärker das landwirtschaftliche Gebiet bachaufwärts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7XCop8vI/AAAAAAAAAPI/G23pCGOyejc/s1600-h/fahrbach1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7XCop8vI/AAAAAAAAAPI/G23pCGOyejc/s200/fahrbach1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5450405978567209714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mag sein, dass der Frühling noch nicht großflächig zu &lt;em&gt;sehen&lt;/em&gt; ist - doch zum Sehen braucht es eben das offene Auge. Und heute Nachmittag, als ich zwischen Laub und Dornengestrüpp stand und überlegte, wie ich es wohl am Besten anstellen sollte, dass dieser magische Winkel unter besonderen Schutz gestellt wird, da ging mir das Auge auf einmal auf, und ich dachte bei mir: Schau an, du bist wieder da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7q6QeTJI/AAAAAAAAAPo/2vUCul5RRm8/s1600-h/mit+Papa.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 142px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7q6QeTJI/AAAAAAAAAPo/2vUCul5RRm8/s200/mit+Papa.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5450406319915682962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind gute Zeiten - und auch der ominöse familiäre Krankheitsfall befindet sich, wie im Bilde zu sehen, auf dem Wege der Rekonvaleszenz :)&lt;br /&gt;Ein Grund mehr, mich nunmehr an den Endspurt zu machen mit dem neuen Manuskript, mit offenen Augen, offenem Kopf, offenem Geist. Ab Herbst werden wir dann Amadeo Fanelli, Rebecca Steinmann und Professor Helmbrecht in ihrem neuesten Abenteuer erleben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7mUbvLSI/AAAAAAAAAPg/bSCncVQtP6U/s1600-h/zum+fahrbach.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7mUbvLSI/AAAAAAAAAPg/bSCncVQtP6U/s200/zum+fahrbach.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5450406241042902306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch bis dahin wird es natürlich noch eine Menge zu berichten geben an dieser Stelle. Für heute jedenfalls bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2662434323717894940?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2662434323717894940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2662434323717894940' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2662434323717894940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2662434323717894940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/03/wenn-der-fruhling-kommt.html' title='Wenn der Frühling kommt ...'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S6O7de5-M3I/AAAAAAAAAPQ/rsQVMptED8A/s72-c/fahrbach2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-6695872193925127018</id><published>2010-03-13T13:11:00.010+01:00</published><updated>2010-03-19T18:23:49.481+01:00</updated><title type='text'>Wider die Gaußsche Normalverteilung</title><content type='html'>Ein Monat ist ins Land gegangen, verehrte Leserschaft, seitdem wir uns das letzte Mal an dieser Stelle gelesen haben. Im Rahmen der Frühjahrsstürme treiben erste Katzen am Bürofenster vorbei, und ich röchele unter dem Zugriff der Grippe, der bösen. Vermutlich werd’ ich am Montag noch sehr viel stärker röcheln, so Urban Hofstetter von Blanvalet dieses Posting entdeckt: Die Iden des März haben wir uns nämlich als Deadline für Amadeo Fanellis neues Abenteuer gesetzt, und selbige Iden sind am Montag gekommen. Mein Röcheln wird folglich nach einem atemlosen &lt;em&gt;„Et tu, Urbane?“&lt;/em&gt; klingen … oder … &lt;em&gt;„Et tu, Urbe?“&lt;/em&gt; Hm. &lt;em&gt;„Ab Urbe non condita sed assassinatus?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uDiUI8Z9I/AAAAAAAAAOQ/hXKGCYLWmf4/s1600-h/leg+interview.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uDiUI8Z9I/AAAAAAAAAOQ/hXKGCYLWmf4/s200/leg+interview.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448092799779760082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Für oben eingefügtes Bild übrigens herzlichen Dank an Johannes Gontrum, der mich gemeinsam mit Sina Bokelmann Anfang des Jahres zwecks eines Interviews für die erste Ausgabe der Schülerzeitung „Freygeist“ heimgesucht hat, die am Uelzener Lessing-Gymnasium erscheint. Ein graphisch und inhaltlich wunderschönes Heft hat das Uelzener Schülerteam da publiziert – erhältlich für einen Euro zzgl. 1,45 Porto unter FREYGEIST.LEG (at) GMAIL.COM). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uG5H_imwI/AAAAAAAAAOw/PmrjTP72ZsM/s1600-h/auetal.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 164px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uG5H_imwI/AAAAAAAAAOw/PmrjTP72ZsM/s200/auetal.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448096490190969602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, jede Sache hat, wie wir wissen, zwei bis sieben Seiten. Das dramatische Geschehen, in das Dottore Fanelli da schon wieder hineingeschlittert ist, steuert gegenwärtig unbestritten dem Höhepunkt entgegen – wir sind mit anderen Worten mitten im Showdown. Und Romanlänge (400 Seiten) haben wir ohnehin schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uGpAy98II/AAAAAAAAAOo/IozRS8Vr4W0/s1600-h/bullenkopf.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uGpAy98II/AAAAAAAAAOo/IozRS8Vr4W0/s200/bullenkopf.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448096213381279874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Morgen war mir danach, aus diesem Anlass noch einmal die Reaktionen auf „Die letzte Offenbarung“ zu rekapitulieren. Jesus schwul? Undenkbar? Hmm … Immerhin: Ich erhalte &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,679216,00.html"&gt;Schützenhilfe von Elton John&lt;/a&gt; – und der kassiert Morddrohungen dafür. Manchmal ist sie ungerecht, die Welt. Die römisch-katholische Kirche greift meinen Ansatz ebenfalls auf; da allerdings will mir das ‚Wie’ überhaupt nicht behagen. Sehr hübsch allerdings der Ansatz bei SpiegelOnline – ich habe mich immer gefragt, ob die hübschen Werbebanner nun eigentlich kontextsensitiv eingeblendet werden. Jetzt steht’s fest: Sie werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uDx06QovI/AAAAAAAAAOY/tuK4zBXQz58/s1600-h/problemundl%C3%B6sung.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uDx06QovI/AAAAAAAAAOY/tuK4zBXQz58/s200/problemundl%C3%B6sung.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448093066274579186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wo waren wir? Reaktionen auf die letzte Offenbarung. Gerade in den letzten Tagen gab es da eine Reihe von Stellungnahmen, über die ich mich sehr gefreut habe – etwa im &lt;a href="http://blog.buecher.de/die-letzte-offenbarung-hatte-jesus-etwas-mit-johannes/"&gt;Blog auf buecher.de&lt;/a&gt; oder an ganz unvermuteter Stelle, &lt;a href="http://final-fantasy-future.de/forum/allgemeine-foren/musik-filme-literatur-und-kunst/7265-buch-bewertungsthread-2/index2.html"&gt;in einem FinalFantasy-Forum&lt;/a&gt; - runterscrollen -(doppelt interessant, weil ich für Panini einmal einen der FinalFantasy-Romane betreut habe). Wo aber lässt sich am ehesten die ganze Breite der Meinungen finden, habe ich nun gegrübelt. Was sagt der „durchschnittliche“ Leser, von dem ich ja eigentlich nicht hoffe, dass er überhaupt existiert? Genau: im Amazon-Verkaufsportal. &lt;a href="http://www.amazon.de/product-reviews/3442371155/ref=cm_cr_dp_synop?ie=UTF8&amp;showViewpoints=0&amp;sortBy=bySubmissionDateDescending#R2RCWZAXYB0TVI"&gt;Top oder Flop – wo konzentriert sich die veröffentlichte Meinung&lt;/a&gt;? Nun … irgendwie fällt es mir schwer, dort eine gaußsche Normalverteilung zu erkennen. Ob Top oder Flop scheint tatsächlich eine Funktion der Sichtweise zu sein. Ein Roman, könnten wir sagen, manifestiert sich eigentlich erst im Kopf des Lesers. Dort muss die Geschichte auf ein Echo stoßen – und beim Blick auf Stil und Orthographie der ein- und zwei-Punkte Rezensionen regt sich in mir der Verdacht, dass da zumindest jede Menge Platz ist für Echos. Ihr werdet die Wahrheit erkennen – wenn Ihr die Bereitschaft mitbringt. Eine gewisse Weite des Geistes, die ansatzweise gegeben sein muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uHJPm2jdI/AAAAAAAAAO4/Rfc__kotkw4/s1600-h/seepark.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uHJPm2jdI/AAAAAAAAAO4/Rfc__kotkw4/s200/seepark.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448096767112809938" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum bemühe auch ich selbst mich gegenwärtig. Und wie ließe sich das Bewusstsein schöner (gesünder und nachhaltiger) erweitern als bei Wanderungen durch die Natur? Keine Sorge: Dass ich mit den Bäumen spreche, ist ja allgemein bekannt; doch da sich noch immer keiner von ihnen zu einer Antwort bequemt hat, dürfte das nach wie vor innerhalb der gesellschaftlich akzeptierten Norm liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uHrZnocKI/AAAAAAAAAPA/kFiCtSaRDg0/s1600-h/see.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uHrZnocKI/AAAAAAAAAPA/kFiCtSaRDg0/s200/see.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448097353915986082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wer weiß … die Beipackzettel meines Grippemittels berichtet von Halluzinationen, die in Einzelfällen eingetreten seien. Klingt doch nach höchst interessanten Inspirationen. Meine Weisheitszahn-OP hat mich seinerzeit jedenfalls auf wirklich spannende Ideen gebracht. &lt;br /&gt;Ein hübsches Beispiel für Nachhaltigkeit mitten in Bad Bodenteich: Ehemals &lt;strong&gt;"Radio Dittberner"&lt;/strong&gt;, heute &lt;strong&gt;"Rad Otte"&lt;/strong&gt; - nahezu fünfzig Prozent der Buchstaben konnten recycelt werden. Was aus dem "..i.. Di..rb..rner" wurde, ist mir leider nicht bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uFQv5WRrI/AAAAAAAAAOg/4jpj_KB8O30/s1600-h/nachhaltigkeit.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 138px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uFQv5WRrI/AAAAAAAAAOg/4jpj_KB8O30/s200/nachhaltigkeit.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448094697016149682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dazu vielleicht ein andermal. Für heute bleibe ich bis bald an dieser Stelle Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-6695872193925127018?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/6695872193925127018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=6695872193925127018' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6695872193925127018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6695872193925127018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/03/wider-die-gausche-normalverteilung.html' title='Wider die Gaußsche Normalverteilung'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S5uDiUI8Z9I/AAAAAAAAAOQ/hXKGCYLWmf4/s72-c/leg+interview.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-5566920790140664542</id><published>2010-02-13T22:37:00.005+01:00</published><updated>2010-02-13T22:55:44.479+01:00</updated><title type='text'>Well ...</title><content type='html'>... wie meine Englischlehrerin zu sagen pflegte (sie sagte häufiger interessante Dinge. "A preposition is a bad thing to end a sentence with" hab ich vor Jahren mal &lt;em&gt;Bill Morrison&lt;/em&gt; ans Herz gelegt, zur Verwendung bei den "Simpsons").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Well, nachdem der letzte Eintrag an dieser Stelle ja ein sehr trauriger war (ich möchte für die Zuschriften herzlich bedanken. Sie haben getröstet), heute etwas Erfreulicheres: Ich darf Euch und Ihnen meine neue Quelle der Inspiration vorstellen, &lt;strong&gt;Monty&lt;/strong&gt;. Sollte die Inspiration unmittelbare Auswirkungen auf die literarische Produktion haben, dürfen wir uns in Zukunft jedenfalls auf SEHR actioncreiche Kost gefasst machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S3ces3EEa3I/AAAAAAAAAN4/pNtgCVwNVB8/s1600-h/P2050002+pimp.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 144px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S3ces3EEa3I/AAAAAAAAAN4/pNtgCVwNVB8/s200/P2050002+pimp.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437848831117257586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich lasse ich mich auch noch anderweitig inspirieren. Momentan lausche ich verstärkt Händel-Oratorien (ich habe eine sehr spannende Gospel-Einspielung des Messias aufgetan: "Too hot to Händel"; mancher mag das ja albern finden - ich find's königlich) und selbstverständlich unternehme ich auch meine obligatorischen Spaziergänge. In angemessener Kleidung, versteht sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S3cfKe7Jc6I/AAAAAAAAAOI/RFppSujUo0E/s1600-h/P1290044+pimp.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S3cfKe7Jc6I/AAAAAAAAAOI/RFppSujUo0E/s200/P1290044+pimp.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437849340033463202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht so schön ist im Moment ein familiärer Krankheitsfall ... Allerdings hat mir ein Presseartikel ein wenig zu denken gegeben, der gestern und vorgestern in der Allgemeinen Zeitung für die Lüneburger Heide und dem Isenhagener Kreisblatt erschienen ist: "Wenn Träume ihren Tribut fordern". Vordergründig ging es um meinen neuen Fantasy-Roman, &lt;a href="http://www.amazon.de/Stein-Raben-Stephan-M-Rother/dp/3570221105/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1266098099&amp;sr=1-2"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Stein des Raben&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, aber mir ist dabei erst selbst wieder so richtig klar geworden, was es eigentlich bedeutet, im öffentlichen Auge zu stehen, wie man so unschön neu-Denglisch sagt. Vielleicht sollte ich gar keine Aufnahmen mit meiner Mr Ed-Mütze einstellen; die ist an sich eine ganz hübsche Tarnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S3ce89dElOI/AAAAAAAAAOA/iOiQ-y1_1to/s1600-h/IMGP5865+pimp.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S3ce89dElOI/AAAAAAAAAOA/iOiQ-y1_1to/s200/IMGP5865+pimp.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437849107710645474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht dass ich eigentlich viel rauskäme im Moment ... im Geiste bin ich in Babylon, und die Folgen werden im Herbst im neuen Amadeo Fanelli-Abenteuer zu verfolgen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorher aber, großes Ehrenwort, werde ich mich an dieser Stelle natürlich noch zu Wort melden mit neuen skandalösen Details. Bis dahin jedoch bleibe ich wie üblich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-5566920790140664542?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/5566920790140664542/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=5566920790140664542' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5566920790140664542'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5566920790140664542'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/02/well.html' title='Well ...'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S3ces3EEa3I/AAAAAAAAAN4/pNtgCVwNVB8/s72-c/P2050002+pimp.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-3171670758876674487</id><published>2010-01-13T22:15:00.001+01:00</published><updated>2010-01-13T22:18:46.425+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S044bHraa8I/AAAAAAAAANw/z9LsgILXt_g/s1600-h/Mephi.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S044bHraa8I/AAAAAAAAANw/z9LsgILXt_g/s200/Mephi.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5426336639596784578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;soles occidere et redire possunt&lt;br /&gt;nobis cum semel occidit brevis lux&lt;br /&gt;nox est perpetua una dormienda&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-3171670758876674487?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/3171670758876674487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=3171670758876674487' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3171670758876674487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3171670758876674487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2010/01/soles-occidere-et-redire-possunt-nobis.html' title=''/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/S044bHraa8I/AAAAAAAAANw/z9LsgILXt_g/s72-c/Mephi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-7214905006074907722</id><published>2009-11-21T10:37:00.008+01:00</published><updated>2009-11-21T11:04:27.152+01:00</updated><title type='text'>Auserlesen (3)</title><content type='html'>Gerade, verehrte Leserschaft, fällt mir ein, dass ich noch einige Worte zum Tourabschluss in Ostwestfalen schuldig bin. Irgendwie war ich schon wieder dermaßen im Nachfolger zur "Letzten Offenbarung" verbuddelt, dass ich völlig darüber hinweggekommen war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Swe6gQHKHfI/AAAAAAAAANQ/ElZTIBCkQkk/s1600/espelkamp2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Swe6gQHKHfI/AAAAAAAAANQ/ElZTIBCkQkk/s200/espelkamp2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5406494940925140466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Nebenbei ist es ein gutes Zeichen, wenn ich so eingebuddelt bin. Wenn die Story mich ganz in sich hinein zieht, ist sie eine starke Story. Dabei muss ich wieder an ein Gespräch denken, das ich in Lemgo mit einem Pädagogen geführt habe. Er sprach mich darauf an, dass ich wohl recht viele Anglizismen verwenden würde im mündlichen Vortrag. Ich solle doch lieber "Geschichte" und "Handlung" anstatt "Story" und "Plot" sagen. Ich denke, eine solche Haltung ist legitim - doch das bedeutet nicht, dass ich sie automatisch übernehmen muss. Sprache ist ein organisches Gebilde, sie existiert nicht im luftleeren Raum, sondern lebt und verändert sich. Wer eine neue Generation für das Lesen und die Sprache begeistern möchte, wird sie dort abholen müssen, wo sie steht. Ob sie nun wirklich bei "Story" steht, weiß ich natürlich nicht - aber diese Worte sind eben aus mir heraus echt, und ich finde, das haben junge Leser verdient: etwas Echtes.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Swe6nfMFiFI/AAAAAAAAANg/uEUOThVQ88o/s1600/espelkamp1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Swe6nfMFiFI/AAAAAAAAANg/uEUOThVQ88o/s200/espelkamp1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5406495065231427666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Abschlusslesungen in Espelkamp waren jedenfalls echt - echt gut nämlich. Sowohl an der Birger Forell-Realschule (die ich spontan in Birg&lt;strong&gt;it&lt;/strong&gt; Forell-Realschule umgetauft habe) als auch am Söderblom-Gymnasium hatten wir tolle Erlebnisse mit wirklich gespannten und interessierten Schülern. Wobei mich persönlich ein Erlebnis ganz besonders beeindruckt hat: Häufig bin ich in diesen Tagen Schülern begegnet, die selbst das Schreiben für sich entdeckt haben - schon in Uelzen, dann wieder in Hiddenhausen. Was mir in Espelkamp aber ein Sechstklässler erzählte, das hat mir wirklich die Fußnägel hochgekrempelt (eine meiner Lieblingsformulierungen). Oh, er überlege auch gerade, solche Geschichten zu schreiben. Er habe da auch schon eine Welt entworfen mit einer eigenen Sprache mit 64 (!) Zeichen, drei Brüdern, die um die Herrschaft ringen und, und, und ... Ein durchdachter, in sich geschlossener Kosmos. So weit war ich damals noch nicht. Nicht mit zwölf Jahren. Was ich zu diesem Zeitpunkt geschrieben habe, war vermutlich wirklich zu großen Teilen Pastiche (noch nicht Tolkien-, sondern Lloyd Alexander-Pastiche). Gut, heute ist das Genre weiter, doch es ist auch unübersichtlicher geworden. Die Leistung, die mir da begegnet ist, wertet das nur noch auf. Ich hoffe sehr, dass dieser Junge seinen Weg weitergeht. Ich glaube, das kann etwas Großes und Aufregendes werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Swe6kNDIYAI/AAAAAAAAANY/gvH9_cWvAJA/s1600/espelkamp4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Swe6kNDIYAI/AAAAAAAAANY/gvH9_cWvAJA/s200/espelkamp4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5406495008822419458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz passend dazu habe ich in Espelkamp übrigens aus dem "Mantel der Winde" gelesen - das Publikum waren fünfte und sechste Klassen, da ist dieses Buch attraktiver. Und ich habe glänzende Augen gesehen, viele glänzende Augen. Irgendwie habe ich überhaupt erst wieder begriffen, warum ich eigentlich schreibe: Weil ich hier etwas geben kann. Er ist wieder da, der &lt;em&gt;sense of wonder&lt;/em&gt;, ohne den niemand eine Geschichte erzählen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Swe6qiwh5rI/AAAAAAAAANo/lvzJOh-BYiE/s1600/espelkamp3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Swe6qiwh5rI/AAAAAAAAANo/lvzJOh-BYiE/s200/espelkamp3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5406495117729195698" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in diesem Sinne will ich mich nun auch wieder in die neue Story stürzen. Kein Jugendbuch, sicherlich, doch sie treibt mich um. Sie macht mich hungrig - und das ist ein sehr gutes Zeichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-7214905006074907722?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/7214905006074907722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=7214905006074907722' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7214905006074907722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7214905006074907722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/11/auserlesen-3.html' title='Auserlesen (3)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Swe6gQHKHfI/AAAAAAAAANQ/ElZTIBCkQkk/s72-c/espelkamp2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4048917476940439027</id><published>2009-11-16T21:13:00.007+01:00</published><updated>2009-11-16T21:38:05.458+01:00</updated><title type='text'>Auserlesen (2)</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;It's not easy having a good time. Even smiling makes my face ache and my creatures turn on me.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frank N. Furters Ausruf aus der Rocky Horror Show, verehrte Leserschaft, könnte auch mir momentan über die rissig-rauen Lippen kommen ... &lt;em&gt;Könnte&lt;/em&gt;, wenn ich noch die Kraft hätte. Auf der anderen Seite: Hey, ist das ein Erlebnis dieser Tage, da ich mit den Dorian Grave-Bänden in den Schulen des Landes unterwegs bin und die Abenteuer des Gothic-Gurus der Kernleserschaft nahe bringe. In der Regel sind das 7. Klassen und in der Regel nur die Jungs - eine Leseförderungsaktion des Landes NRW, intern &lt;em&gt;"Ran an die Jungs"&lt;/em&gt; betitelt. Ich hätt's ja eher &lt;em&gt;"Ran an die Bücher, Jungs"&lt;/em&gt; genannt, doch die Perspektive des Bibliothekspersonals ist natürlich eine andere: An die Bücher kommen die jeden Tag, aber dreizehnjährige Jungs zum Lesen zu bringen - ich habe den Eindruck, da braucht es wirklich ein besonders attraktives Thema. Mit Mr Grave haben wir das vielleicht sogar gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz nebenbei wächst dabei meine gedankliche "FAQ"-Liste. Es wird allerhöchste Zeit für eine entsprechende Rubrik auf der Webseite, denn es gibt tatsächlich bestimmte Fragen, die immer wieder auftauchen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat Dorian Grave mit Oscar Wildes Dorian Grey zu tun? - Yep.&lt;br /&gt;Mögen Sie Dan Brown? - Nope. &lt;br /&gt;Wie viel verdienen Sie eigentlich? - Viel mehr als ich letztendlich bekomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Usw.usf. - vielleicht noch erschöpfender beantwortet. Möglicherweise erwähnte ich gerade schon, dass ich doch ein wenig schlapp bin nach der sechsten Lesung innerhalb von sieben Tagen. Heute war es übrigens richtig schön in Bünde. Auch Hiddenhausen ist zu empfehlen, Lemgo ... nun, das Bibliothekspersonal ist eine Wucht, und auch vom Marianne-Weber-Gymnasium kann ich nur Gutes berichten. Den Namen der anderen Schule habe ich schon wieder vergessen, aber auf jeden Fall haben sich die Lehrer dort glänzend unterhalten - und zwar &lt;em&gt;miteinander&lt;/em&gt;, während meiner Lesung. Das sind dann diese surrealen Momente ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anbei aber im Bilde einige kleine Eindrücke aus Hiddenhausen, Lemgo (Marianne-Weber-Gymnasium) und Bünde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SwG2it6wj0I/AAAAAAAAAM4/5LcFugkSj_A/s1600/hiddenhausen2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SwG2it6wj0I/AAAAAAAAAM4/5LcFugkSj_A/s200/hiddenhausen2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404801735379160898" /&gt;&lt;/a&gt; (Dank an Frau Kuske)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SwG2vSuVajI/AAAAAAAAANA/sgpt6mxYD1Q/s1600/lemgo.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 114px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SwG2vSuVajI/AAAAAAAAANA/sgpt6mxYD1Q/s200/lemgo.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404801951417592370" /&gt;&lt;/a&gt; (Dank an Petra Beck)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SwG3KuKd3JI/AAAAAAAAANI/-TSiIiXJTzY/s1600/ro-5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SwG3KuKd3JI/AAAAAAAAANI/-TSiIiXJTzY/s200/ro-5.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404802422639811730" /&gt;&lt;/a&gt; (Dank an Herrn Braun)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders freue ich mich natürlich, dass Mr Grave Songs auf der Youtube-Seite sich auf diese Weise steigender Beliebtheit erfreuen. Ich habe da gerade selbst mal wieder gelauscht: Doch, ich denke, von dieser Band wird man noch hören :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch bis dahin bleibe ich bis bald an dieser Stelle Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4048917476940439027?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4048917476940439027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4048917476940439027' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4048917476940439027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4048917476940439027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/11/auserlesen-2.html' title='Auserlesen (2)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SwG2it6wj0I/AAAAAAAAAM4/5LcFugkSj_A/s72-c/hiddenhausen2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-3209642593230862786</id><published>2009-11-10T15:20:00.006+01:00</published><updated>2009-11-10T15:28:10.865+01:00</updated><title type='text'>Auserlesen</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Die letzte Offenbarung&lt;/strong&gt;, verehrte Leserschaft, ist bekanntlich nicht meine einzige aktuelle Veröffentlichung. In Wahrheit befinde ich mich derzeit vor allem mit dem &lt;strong&gt;Geheimnis&lt;/strong&gt; und dem &lt;strong&gt;Fluch des Dorian Grave&lt;/strong&gt; auf Lesereise. Heute Vormittag habe ich gar mit insgesamt vier Schulklassen Leonies Abenteuer durchlitten (oder sie mit mir, je nach Perspektive). Anbei einige Impressionen mit aufmerksamem Publikum, einem närrischen Dreigestirn von Nachwuchswissenschaftlern (was sie da am Wickel haben, ist eine Kopie der Ebstorfer Weltkarte) sowie autogrammhungrigen Schülern ... Es war dann doch eine ziemliche Schrecksekunde, als sich fünf Dutzend Dreizehnjährige johlend auf mich stürzten. Wie sang Robbie Williams noch so schön: &lt;em&gt;I will talk and Hollywood will listen&lt;/em&gt;. Schon okay, aber danach: Ab durch die Mitte und keine Autogramme. Wenn doch: nicht unbewaffnet ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Svl4IPmtDAI/AAAAAAAAAMg/Q2Zf0j37rZU/s1600-h/signatur.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Svl4IPmtDAI/AAAAAAAAAMg/Q2Zf0j37rZU/s200/signatur.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5402481311030774786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Svl4B2lnHdI/AAAAAAAAAMY/WgMNbIbEU7o/s1600-h/weltkarte.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 170px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Svl4B2lnHdI/AAAAAAAAAMY/WgMNbIbEU7o/s200/weltkarte.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5402481201236090322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Svl37hiZPoI/AAAAAAAAAMQ/b4Yq6NswgL4/s1600-h/publikum.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Svl37hiZPoI/AAAAAAAAAMQ/b4Yq6NswgL4/s200/publikum.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5402481092506238594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber schee' war's - und auf Youtube gibt's sogar schon Reaktionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-3209642593230862786?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/3209642593230862786/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=3209642593230862786' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3209642593230862786'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3209642593230862786'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/11/auserlesen.html' title='Auserlesen'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Svl4IPmtDAI/AAAAAAAAAMg/Q2Zf0j37rZU/s72-c/signatur.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-7305186408850347190</id><published>2009-11-02T19:38:00.005+01:00</published><updated>2009-11-02T20:13:37.110+01:00</updated><title type='text'>Hurra, wir leben noch!</title><content type='html'>Um einmal einen Autor zu zitieren, von dem ich ehrlich gesagt überhaupt noch nichts gelesen habe. Dabei schrieb er dem Vernehmen nach wohl gar nicht so übel, der Herr Simmel. Ich stelle mir vor, dass sich Simmel zu Böll ungefähr so verhält wie Udo Jürgens zu Jacques Brel. Vulgariter: Irgendwie dann doch gut gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Su8uHPLyTuI/AAAAAAAAALw/HPC2Rd7wio8/s1600-h/Schaufenster.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Su8uHPLyTuI/AAAAAAAAALw/HPC2Rd7wio8/s200/Schaufenster.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5399585180110442210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber von Simmel zu Schimmel, der tapferen kleinen Buchhandlung in unserer Kreisstadt Uelzen, die sich von tagelangem Sperrfeuer durch vermutlich nach Selbstdefinition "christliche" Kreise nicht hat in die Knie zwingen lassen. Unsere Lesung hat am Freitag Abend stattgefunden, und ich denke, es war für alle Beteiligten ein sehr, sehr schöner Abend. Wirklich für &lt;strong&gt;alle&lt;/strong&gt; Beteiligten. Die genannten Claqeure waren nämlich nicht beteiligt, sondern sind der Veranstaltung fern geblieben, die doch ihre Chance gewesen wäre, etwas über das Buch zu erfahren, das sie nicht kennen, aber glauben verdammen zu müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Su8uTQQFFII/AAAAAAAAAL4/DUbyoLVluBI/s1600-h/autor.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Su8uTQQFFII/AAAAAAAAAL4/DUbyoLVluBI/s200/autor.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5399585386555315330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Eilers, die Leiterin der Buchhandlung, ließ dann zum Auftakt noch einmal die Ereignisse der vorangegangenen Tage Revue passieren lassen: Von den Drohungen über die Beschimpfungen bis zum letzten - vergeblichen - Versuch, beim Besitzer des Hauses, in dem die Räumlichkeiten untergebracht sind, zu intervenieren. Kurzum: Das Publikum war erschüttert. Und zwar war es nicht etwa vom Roman erschüttert, der eine Story um fiktive antike Manuskripte spinnt, sondern von der Reaktion (im wahrsten Sinne des Wortes. Von der Reaktion der Reaktion sollte man eigentlich formulieren.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Su8uasr5LnI/AAAAAAAAAMA/ZBJlmBRIzAE/s1600-h/publikum.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Su8uasr5LnI/AAAAAAAAAMA/ZBJlmBRIzAE/s200/publikum.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5399585514447253106" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich habe mich riesig gefreut an diesem Abend. Ein Wiedersehen jagte das nächste. Nicht nur (was heißt da nur?) durfte ich die Kettenleserin wieder begrüßen, die ich Ihnen in meinem letzten Posting vorgestellt habe, sondern auch die Presse wurde durch vertraute Gesichter repräsentiert: Janina Fuge von der Uelzener Allgemeinen Zeitung hatte schon zu Zeiten des ersten Dorian Grave-Romans ein offenes Ohr, und Jürgen Kramer von Radio ZuSa hatte gar noch Verstärkung mitgebracht. Da schwand meine Angst vor etwaigen Kirchenkillern doch sehr rasch - auch wenn ich einen Moment lang zusammenzuckte, als ein Herr mit einer blitzartigen Bewegung einen Gegenstand aus der Tasche zog. Glücklicherweise handelte es sich dann aber doch um ein Exemplar der "Letzten Offenbarung". Natürlich war Amadeo Fanellis großes Abenteuer derjenige Titel, der an diesem Abend die größte Rolle spielte und entsprechend am häufigsten signiert wurde. Doch ich habe auf Exemplare beider Grave-Romane und sogar des 'Mantels der Winde' gesichtet. Und aus dem &lt;em&gt;Fluch des Dorian Grave&lt;/em&gt; habe ich sogar ein Stückchen gelesen: Weil es einfach so gut passte und die Situation des Kirchenkritikers Rainer Hartheim phasenweise eben doch erschreckende Parallelen zur Realität aufweist. Manchmal komme ich mir vor wie ... nein, eigentlich nicht wie Ulrich von Liechtenstein. Ulli, einer der Minnesänger aus dem Codex Manesse, hat sich bekanntlich eine Art fiktiver Autobiographie zurechtgelegt. Bei mir verhält es sich ja anders: Ich erzähl die Sachen, und dann wird die Fiktion ein Stück weit Wirklichkeit. Hey, das reicht jetzt aber auch! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Su8uiSW1MFI/AAAAAAAAAMI/q3q5pwwxeDM/s1600-h/Signierstunde.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Su8uiSW1MFI/AAAAAAAAAMI/q3q5pwwxeDM/s200/Signierstunde.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5399585644818542674" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Zwischen Fakt und Fiktion" titelt die Allgemeine Zeitung heute Morgen, thematisiert auch das "böse Blut" im Vorfeld, und dass sich keiner der heroischen Kritiker der Auseinandersetzung gestellt hat. Dass ich zum Schluss dann gar zur "Hoffnung einer Zunft" (der historischen nämlich) stilisiert werde, hat mir dann aber doch rote Ohren verursacht - und irgendwie muss ich das antizipiert haben. Im Pressefoto sieht man sie schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass die nächsten Wochen sich nun ein wenig ruhiger anlassen. Ich brauch vielleicht wirklich mal Urlaub. Wie habe ich Corry www.corrys-books.com um ihre Tage in Budapest beneidet! Mitte des Monats stehen bei mir ja einige Lesungen aus den Dorian Grave-Bänden an, und bis dahin werde ich mich dem Nachfolger zur Offenbarung widmen. Oh, und heute habe ich eine Matratze gekauft ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das, verehrte Leserschaft, geht nun wirklich zu weit. Bis zum nächsten Mal an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-7305186408850347190?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/7305186408850347190/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=7305186408850347190' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7305186408850347190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7305186408850347190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/11/hurra-wir-leben-noch.html' title='Hurra, wir leben noch!'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Su8uHPLyTuI/AAAAAAAAALw/HPC2Rd7wio8/s72-c/Schaufenster.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4065963568635389547</id><published>2009-10-28T14:55:00.006+01:00</published><updated>2009-10-28T15:46:39.271+01:00</updated><title type='text'>Kritik (aus reiner Vernunft)</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.&lt;/blockquote&gt; Ein wie ich finde sehr einprägsames und prägnantes Zitat von Bruce Lee. Der konnte ja ziemlich prägnant werden. Und er hat natürlich auch Recht. Aus reiner Vernunft, verehrte Leserschaft, ist es guter Brauch, dass ein Autor zur Kritik an seinen Werken den Mund hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Verrissen kann ich recht gut, mit lobenden Worten noch wesentlich besser leben. Letztlich ist ja auch negative Kritik eine Auszeichnung: Wenn mir jemand Wurst ist, oder ich denke, da ist Hopfen und Malz verloren, werd' ich mich gar nicht erst zur Kritik aufraffen. Kritik ist also eine Form von: Du bist mir wichtig. Da hat sich jemand die Zeit genommen, nicht allein mein Buch zu lesen, sondern er sinniert auch gleich noch darüber und teilt uns seine Gedanken mit. Dabei stelle ich eigentlich nur einen einzigen Anspruch an den Kritiker: Er sollte das Buch eben auch wirklich gelesen haben. Ich spreche jetzt nicht von Rezensenten, die glauben, das Buch verdammen zu müssen (1 Punkte-Rezension bei Amazon: Mindestens zwei objektive Unrichtigkeiten. Na, wer findet sie?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SuhYKX7GSbI/AAAAAAAAALg/X8cYWo-_FEk/s1600-h/blasphemie.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SuhYKX7GSbI/AAAAAAAAALg/X8cYWo-_FEk/s200/blasphemie.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5397661088647367090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich spreche nicht von solchen sprichwörtlichen Peanuts, verehrte Leserschaft. Wir sehen uns hier gegenwärtig Vorgängen gegenüber, die ich einfach nur als haarsträubend bezeichnen würde, wenn ich denn noch Haare hätte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am kommenden Freitag, 30. Oktober, werde ich ab 20 Uhr in der Uelzener Buchhandlung Schimmel aus der Offenbarung lesen. Die Presse hat im Voraus berichtet, u.a. gestern mit der Schlagzeile "War Jesus schwul?" Zugegeben, das ist nicht eben understatement, und es ist zudem - was im Artikel dann auch angesprochen wird - nicht die Kernbotschaft des Romans. Dennoch: Die Fragestellung sollte erlaubt sein. Genau das aber sehen offenbar einige Zeitgenossen anders. Drohungen ("Wenn diese Lesung stattfindet, passiert was."), Verunglimpfungen von Mitarbeitern ("unmoralische Person") und ein gewisser unfreiwilliger Humor ("Wenn Sie das wirklich machen, ruf ich die Kirche an.") - alles, wie ich vermute, auf Grund des Artikels, nicht etwa nach Lektüre des Buches!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SuhYPL_8swI/AAAAAAAAALo/pO5MyhGnH5M/s1600-h/impression.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SuhYPL_8swI/AAAAAAAAALo/pO5MyhGnH5M/s200/impression.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5397661171345830658" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis gestern war ich im Zweifel, ob die Botschaft der Offenbarung in unserer Zeit eigentlich noch eine echte Brisanz hat. Diese Entwicklung aber hat mich - schmerzhaft - eines Besseren belehrt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich behaupte nicht, Jesus sei schwul gewesen! Das Buch ist ein Roman!&lt;/strong&gt; Und ein Roman ist ein Roman ist ein Roman (frei nach Sappho; passt irgendwie). &lt;strong&gt;Wenn ich aber behaupten wollte, Jesus sei schwul gewesen, dürft ich auch das, verdammich! Tu ich aber nicht!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können dann auch gern kontrovers diskutieren. Das wünsche ich mir sogar. Natürlich wird die Lesung stattfinden. Menschen sind auf dem Scheiterhaufen und im KZ gestorben für die Freiheit des Wortes. Da werden wir doch nicht einknicken um einiger Wirrköpfe Willen, die nicht einmal wissen, worüber sie sich beschweren. Ich persönlich halte die Offenbarung, die natürlich zuerst einmal ein hoffentlich spannender Thriller ist, sogar für ein "gläubiges" Buch. Aber um das zu begreifen, sollte man's gelesen haben. Wer den Autor nicht durch den Kauf indirekt fördern will --&gt; Stadtbücherei. &lt;blockquote&gt;Und Ihr werdet die Wahrheit erkennen. Und die Wahrheit wird Euch frei machen.&lt;/blockquote&gt; Bis demnächst an dieser Stelle, vielleicht ja unter dem Motto &lt;em&gt;"Wenn opus dei zwei Mal klingelt"&lt;/em&gt;. Oder auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall bleibe ich bis dahin Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4065963568635389547?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4065963568635389547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4065963568635389547' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4065963568635389547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4065963568635389547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/10/kritik-aus-reiner-vernunft.html' title='Kritik (aus reiner Vernunft)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SuhYKX7GSbI/AAAAAAAAALg/X8cYWo-_FEk/s72-c/blasphemie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-8408789048263509229</id><published>2009-10-18T21:11:00.004+02:00</published><updated>2009-10-18T21:54:43.642+02:00</updated><title type='text'>What a mess (wieder mal) (2)</title><content type='html'>Und so, verehrte Leserschaft, liegen die heiligen Frankfurter Messehallen für dieses Jahr schon wieder hinter uns. &lt;em&gt;Verehrte Leserschaft&lt;/em&gt;, Sie haben richtig gelesen. Nichts "Potentielles" mehr. Nachdem die Letzte Offenbarung nun im Buchhandel liegt (wenn nicht gar bereits bei Ihnen daheim auf dem Nachttisch), und der zweite Dorian Grave-Roman womöglich noch obenauf, fühlt sie sich einfach eine Spur weniger virtuell an, die Leserschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SttwoYcmmhI/AAAAAAAAALI/3iaRQlXeuIc/s1600-h/messe.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SttwoYcmmhI/AAAAAAAAALI/3iaRQlXeuIc/s200/messe.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394028817765800466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz besonders hat mich natürlich gefreut, dass ich auf der Messe einige Leserinnen und Leser persönlich kennenlernen durfte. Allen voran denke ich da an ... ich denke, ich nenne sie mal "Tess". Tess, müssen Sie wissen, sind im Grunde zwei. Zwei junge Damen, denen wir vergangenes Jahr bei der Vorstellung des ersten Dorian Grave-Bandes erstmals begegnet sind. Irgendwann hatten entweder meine Frau oder ich "Tess" dann in einem Literaturforum aufgespürt, und daraus hat sich ein loser, aber herzlicher Schriftwechsel entwickelt. Entsprechend war ich aus dem Häuschen, als beide Tessen anlässlich des zweiten Grave dann plötzlich wieder vor mir standen. Das Schönste dabei: Die Baumhaus/Lübbe-Gruppe hatte sich ein besonderes Gimmick ausgedacht, eine Verlosungsaktion mit einer sehr, nun, &lt;em&gt;lebhaften&lt;/em&gt; Moderatorin. Und wer war unter den Gewinnern? Genau! Es war eine Freude, und das auf allen Seiten. Ein weiteres Dorian Grave-Exemplar ging übrigens sogar hierher, in unsere Heideheimat, und zwar an eine bekennende &lt;em&gt;Kettenleserin&lt;/em&gt;. Sogar auf ihrem T-Shirt bekannte sich die junge Dame zu ihrem ungewöhnlichen Laster. Ein mutiger Schritt! :D Gleich im Anschluss ging es dann weiter zu einem Fototermin mit einem Herrn von der dpa, der mich mehrfach ermahnen musste, doch noch eine Spur strahlender zu lächeln. Dabei hatte ich - siehe Anlage - so intensiv geübt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SttxBGifXQI/AAAAAAAAALQ/vVGPXIZYgOs/s1600-h/l%C3%A4cheln.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SttxBGifXQI/AAAAAAAAALQ/vVGPXIZYgOs/s200/l%C3%A4cheln.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394029242455383298" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Treffen über Treffen: Am cbj-Stand sehr guten Kaffee mit meinem Freund und Agenten Thomas Montasser und seinem Sohn Philipp, dem kommenden Kryptologie-Genie. Wir grübeln heuer gemeinsam über Schandtaten zur Fortsetzung der Letzten Offenbarung. Bei Blanvalet hatte uns am Freitag ja bereits Urban &lt;em&gt;Sugar Ray&lt;/em&gt; Hofstetter begrüßt. Gestern nun stand dort Pressearbeit auf dem Programm. Aber was heißt "Arbeit", wenn man so sympathisch von der Pressedame Frau Kunzelmann in Empfang genommen wird? Mit Herrn Sterzik von der Neuen Osnabrücker Zeitung (und einigen anderen Medien) hatten wir ein sehr gutes Gespräch. Ich freue mich natürlich, wenn sich gerade die Presse so intensiv mit der Offenbarung auseinander setzt - weil dieses Buch eben mehrere Ebenen hat. Weil ich das Buch für wichtig halte, über das Thrillpotential hinaus. &lt;em&gt;Wie würde die Kirche denn Ihrer Meinung nach auf eine solche Offenbarung reagieren&lt;/em&gt;, wurde ich gefragt. Das war eine sehr gute Frage - und sie hat mich wieder einmal zum Nachdenken gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag hat uns außerdem Matthias Fedrowitz über die Messe begleitet, einer meiner eifrigsten Betaleser, der seit der Offenbarung und über beide Grave-Bände hinweg dabei ist. Seine Idee war es auch, in einer der (leider zu kurzen und zu wenigen) Pausen die Akrobaten aus dem Gastland China aufzusuchen. Wirklich sehenswert - nur als ich den Drachen sah, musste ich gleich wieder an den zweiten Grave denken, und vorbei war's mit der Entspannung. Bei der Lübbe-Baumhaus-Präsentation waren dann noch einmal ganz besondere Gäste dabei: das Team aus der Stadtbücherei Espelkamp, wo ich kommenden Monat den "Fluch des Dorian Grave" präsentieren werde. Eine Freude - und ein Wiedersehen, hat meine Frau doch eben dort ihre Ausbildung erlebt und ich habe sehr schöne Erinnerungen an das ungewöhnliche ostwestfälische Städtchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SttybaWuk2I/AAAAAAAAALY/NSGbBP8byK0/s1600-h/sucht.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 162px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SttybaWuk2I/AAAAAAAAALY/NSGbBP8byK0/s200/sucht.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394030793962984290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor es nun aber zu pittoresk wird: Die Messe war ein Erlebnis - und irgendwie auch ein "Überlebnis". Ich fühl mich mindestens so untot wie Dorian Grave und möchte an dieser Stelle nur noch einmal allen von Euch und Ihnen danken, mit denen ich tolle Gespräche hatte und mich bei allen entschuldigen, für die ich einfach nicht die Zeit hatte, die ich gerne hätte aufbringen wollen. Beim nächsten Mal ... ganz bestimmt :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten aber bleibe ich wie immer bis bald an dieser Stelle Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-8408789048263509229?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/8408789048263509229/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=8408789048263509229' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8408789048263509229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8408789048263509229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/10/what-mess-wieder-mal-2.html' title='What a mess (wieder mal) (2)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SttwoYcmmhI/AAAAAAAAALI/3iaRQlXeuIc/s72-c/messe.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-8050665229849620614</id><published>2009-10-17T08:51:00.003+02:00</published><updated>2009-10-17T08:59:51.967+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>What a mess (wieder mal)</title><content type='html'>Und so, verehrte potentielle Leserschaft, sind wir nun in Frankfurt angelangt, pünktlich zur Präsentation des Dorian Grave'schen Fluchs wie der Letzten Offenbarung. Welch ein Erlebnis! Der Baumhaus-Stand musste von gefährlich aussehenden Beamten bewacht werden, total uninformiert ... oops. Ein n zu viel. "uniformiert" meinte ich. Sprachechöre, kreischende und weinende junge Mädchen, sobald wir auftauchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider nicht meinetwegen, sondern weil mein lieber Kollege Klaus Baumgart und Til Schweiger ihr Buch "Keinohrhasen" präsentierten. Wir präsentieren ja erst heute. Hoffentlich sind die Mädels bis dahin wieder bei Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/StlrNonAtOI/AAAAAAAAAK4/4Xb6qHFjUyw/s1600-h/Buchmesse+014.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/StlrNonAtOI/AAAAAAAAAK4/4Xb6qHFjUyw/s200/Buchmesse+014.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5393459910736393442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anbei aber zumindest ein erster Eindruck von Blanvalet. Urban (dessen übrige Vornamen unbekannt bleiben müssen) Hofstetter und meine Wenigkeit vor drei Spalten Letzter Offenbarung. Bisher bin ich von keiner dunklen Gestalt angegriffen worden. Der einzigen, die mir über den Weg lief (Wolle Hohlbein mit Sonnenbrille) konnte ich eben noch ausweichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob das heute auch so glimpflich abgehen wird? Ich werde berichten, verehrte potentielle Leserschaft und bleibe bis dahin Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-8050665229849620614?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/8050665229849620614/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=8050665229849620614' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8050665229849620614'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8050665229849620614'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/10/what-mess-wieder-mal.html' title='What a mess (wieder mal)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/StlrNonAtOI/AAAAAAAAAK4/4Xb6qHFjUyw/s72-c/Buchmesse+014.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-6141013767153761423</id><published>2009-10-13T07:29:00.006+02:00</published><updated>2009-10-13T08:34:27.336+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Ausgeliefert</title><content type='html'>Nun also, verehrte potentielle Leserschaft, ist der Tag gekommen: Seit gestern wird mein bis dato wahrnehmbarstes "Oeuvre" (wie die regionale Presse formulierte), &lt;a href="http://www.amazon.de/Die-letzte-Offenbarung-Stephan-Rother/dp/3442371155/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1255415196&amp;sr=1-1"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die letzte Offenbarung&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; nämlich, an den Buchhandel verschickt. Ausgerechnet in derselben Woche wie der neue &lt;em&gt;Colt Seav...&lt;/em&gt; Sorry, der neue &lt;em&gt;Dan Brown&lt;/em&gt; natürlich (regelmäßige Leser werden sich an einschlägige fiese Bemerkungen an dieser Stelle erinnern).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/StQfWhvFtMI/AAAAAAAAAKw/l1JFCXpDV4A/s1600-h/dieletzteoffenbarung.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 113px; height: 180px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/StQfWhvFtMI/AAAAAAAAAKw/l1JFCXpDV4A/s200/dieletzteoffenbarung.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5391969125742785730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gestehe ganz offen, dass ich einigermaßen aufgeregt bin: Wie wird ein Buch, das so eindeutig Publikumstitel ist, im Handel ankommen? Wird die ganz große Leserschaft sich im selben Maße von der Geschichte fesseln lassen wie ich selbst? Ist die Story im Kopf des Lesers so gewaltig wie in meinem eigenen? Und haben wir ausreichend caffè im Haus, falls die Herren von &lt;span style="color:#990000;"&gt;Opus Dei&lt;/span&gt; oder von der &lt;span style="color:#990000;"&gt;Pius-Bruderschaft&lt;/span&gt; reinschauen? Jedenfalls war's eine hübsche Koinzidenz, dass pünktlich zur Veröffentlichung der Bausparvertrag fällig wurde. Mit so einer neuen Sicherheitstür fühlt man sich doch irgendwie ... sicherer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wärmer, sowieso. Ich meinte eben schon zu meiner Frau, der Winter stände ja jetzt vor der Tür. Wie sich dann herausstellte, war es aber doch der Kater ... Ja, &lt;em&gt;Mephi&lt;/em&gt;, den ich Euch und Ihnen vor einigen Wochen vorgestellt habe. Er ist nun tatsächlich fest bei uns eingezogen - ich denke, das kann man so ausdrücken (von vorn nach hinten: Max, Mephisto, Maddy. Und, ja, das ist "die Bettwäsche von IKEA).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/StQWipcS2HI/AAAAAAAAAKo/rhSXJOYo5go/s1600-h/Sleep+In.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/StQWipcS2HI/AAAAAAAAAKo/rhSXJOYo5go/s200/Sleep+In.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5391959438365218930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Winter hin oder her: Das Fortschreiten der Jahreszeit ist kaum zu leugnen. Ein klein wenig beneide ich unseren Amadeo Fanelli, der "auf den Straßen des sonnigen Rom flanieren" kann, wie Professor Helmbrecht es in einer für einen der Nachfolgebände bestimmten Szene ausdrückt, an der ich gerade arbeite. Ich habe mir überlegt, dass diejenigen Leser, die vielleicht in diesen Tagen durch die Lektüre der 'Offenbarung' auf dieses Blog aufmerksam werden, an dieser Stelle möglicherweise auf die ein oder andere Hintergrundinformation zur Entstehung des Romans hoffen. Wenn Sie also bis hier gekommen und nicht spätestens bei der Katzengeschichte abgesprungen sind: Ja, ich hab das im Hinterkopf. Schauen Sie bei Interesse doch auch einmal auf die Blogeinträge aus den ersten Monaten des vergangenen Jahres (Januar/Februar 2008).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je mehr ich drüber nachdenke, desto verführerischer wird die Vorstellung, wieder einmal "vor Ort" an einem Roman zu arbeiten. Bei den Mystery- und Gothic-Thrilern um die Fans des Schockrockers Dorian Grave ist das ja keine Kunst: Die spielen hier in der Region. Bei den Amadeo Fanelli-Geschichten verhält sich das etwas anders. Leider ist es mir in den letzten Jahren nicht gelungen, die Ewige Stadt noch einmal aufzusuchen. Lediglich die Rom-Szene am Beginn meines ersten Mitteltalter-Thrillers, "Der Adler der Frühe", ist auch tatsächlich in Rom entstanden. Doch ich glaube ganz ernsthaft, dass niemand, der die Hauptstadt der römisch-katholischen Christenheit einmal besucht hat, sich ihrem Zauber so ganz entziehen kann. Mir jedenfalls ging es so in dem kleinen Hotel in Prati, von der &lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;em&gt;Via Oddone&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; bzw. von &lt;span style="color:#009900;"&gt;&lt;em&gt;Trastevere&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; aus betrachtet also auf der anderen Seite des Vatikan. Vermutlich abgebrannt am Beginn des Romans. Schade eigentlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind, zugegeben, noch nicht &lt;em&gt;eigentlich&lt;/em&gt; Hintergrundinformationen - aber vielleicht haben Sie ja Lust, sich das aus erster Hand (oder: erstem Mund) anzuhören. Auf der Buchmesse möglicherweise? Wir werden von Freitag bis Sonntag vor Ort sein (Anmerkung an &lt;span style="color:#990000;"&gt;Opus Dei&lt;/span&gt;: Gebt's auf. Wenn wir nicht da sind, hat jemand ein Auge auf das Haus, und Mephi kann verdammt ungemütlich werden, wenn jemand sein Revier betritt, der da nicht hingehört.) Samstag um die Mittagszeit steht am Blanvalet-Stand ein Interviewtermin an, und ab 15 Uhr lese ich dann am Baumhaus-Stand (Halle 3.0 Stand C 142) aus dem "Fluch des Dorian Grave". Vielleicht sehen wir uns ja? Ich würde mich freuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ansonsten bleibe ich bis demnächst an dieser Stelle Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-6141013767153761423?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/6141013767153761423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=6141013767153761423' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6141013767153761423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6141013767153761423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/10/ausgeliefert.html' title='Ausgeliefert'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/StQfWhvFtMI/AAAAAAAAAKw/l1JFCXpDV4A/s72-c/dieletzteoffenbarung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-7607610173076660488</id><published>2009-08-31T23:22:00.003+02:00</published><updated>2009-08-31T23:56:09.207+02:00</updated><title type='text'>Mephi, Matschie, Machiavelli</title><content type='html'>Keine Sorge, verehrte potentielle Leserschaft: Ich beabsichtige nicht, mich künftig an dieser Stelle in die Niederungen der Politik zu begeben - ich bemühe mich vielmehr nach Kräften, auch fürderhin möglichst spannend zu schreiben. Doch mir kam heute irgendwie in den Sinn, dass es eigentlich ein Armutszeugnis ist, wenn die schreibende Journaille nicht auf ein Wortspiel kommt, nach dem die Umstände wirklich &lt;strong&gt;schreien&lt;/strong&gt;. Zum Hintergrund: Herr Matschie aus dem schönen Thüringen fährt ein achtzehn Prozent-Ergebnis ein, möchte sich gerne mit einem seiner Mitbewerber zusammentun, der fünfzig Prozent mehr bekommen hat - aber nur, wenn er, Matschie, dabei an der Spitze stehen darf. Eine irgendwie durchschaubare Begründung gibt es nicht - wenn's um Moral ginge, müsste man entweder ganz oder gar nicht. Also geht um Macht, frei nach dem berühmt-berüchtigten Staatstheoretiker der Renaissance, Niccolo Machiavelli. Machiavellismus also, oder hier: Matschieavellismus. Eine zugegeben nicht erschöpfende Durchsicht der Tagespresse zeigt: Kein Mensch macht dieses Wortspiel. Warum? Ist die schreibende Zunft zu rammdösig? Traut man dem Leser nicht zu, den Zusammenhang zu begreifen? Erfreulich ist keine der Alternativen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das fiel mir gerade noch am Rande ein, als mir bewusst wurde, dass ich Euch und Ihnen unbedingt noch ein Bulletin meines Lebens &amp; Strebens im vergangenen (und noch eine knappe halbe Stunde vergehenden) Monat zukommen lassen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst eine ganz private Sache: Wir haben Zuwachs. Gut, er ist schon ein älterer Herr. Wir haben ihn Mephisto genannt (er hat ein bisschen was von Brandauer). Auf einmal war er hier, halb verhungert und mit einer üblen Bronchitis. Unsere Tierärztin (Frau Dr. Janssen, Bad Bodenteich - an dieser Stelle meine ausdrückliche Empfehlung für alle lokalen Tierhalter) schätzt ihn auf etwa zehn Jahre. Trotz wirklich intensiver Bemühungen ist es uns nicht gelungen, herauszufinden, wo er herkommt. Er hat blaue Tätowierungen in den Ohren, die aber zu verwaschen sind, um sie noch zu lesen.&lt;br /&gt;Bisher habe ich mich ja bemüht, an dieser Stelle keine rein privaten Themen anzusprechen, aber in diesem Fall ... Vielleicht ist das ja doch noch eine letzte Chance für eine "Familienzusammenführung" (obwohl ich Mephi sehr vermissen würde). Jedenfalls, das ist er:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SpxG3vUijwI/AAAAAAAAAKg/b8xl18WowZo/s1600-h/Mephi.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SpxG3vUijwI/AAAAAAAAAKg/b8xl18WowZo/s200/Mephi.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376249978582896386" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist ein massiges Kerlchen, und er war mal sehr, sehr propper (und wird es auch gerade wieder). Definitiv die größte Hauskatze, die ich je gesehen habe. Und ein gutmütiges Kerlchen. Sehr inspirierend - alle unsere Katzen inspirieren mich, aber Mephi ist doch etwas Besonderes. Er hat etwas unglaublich Gemütliches an sich, und ich freue mich, dass er sich offenbar entschlossen hat, seinen Lebensabend bei uns zu verbringen. Jedenfalls zeigt er keinerlei Interesse, noch einmal eine Tatze vor die Tür zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegenwärtig lebe und strebe ich ja wie schon berichtet den zweiten Amadeo Fanelli-Roman an, die Fortsetzung der &lt;strong&gt;Letzten Offenbarung&lt;/strong&gt;, demnächst (inzwischen kann man das wohl so sagen; auf der Buchmesse wird sie zu bewundern sein) in der Buchhandlung Ihres/Eures Vertrauens. Nachdem das erste Exposé, das ich durchaus schon mit Liebe und Sorgfalt gestaltet hatte, doch ein wenig arg nach "Abenteuerroman" klang, habe ich mir das Ganze noch einmal vorgenommen, um den Thrillfaktor zu erhöhen. Eigentlich mag ich ja keine ZU spannenden und unheimlichen Geschichten. Viele Leute erzählen, dass ihnen ganz anders wird, wenn sie irgendwelche Horrorgeschichten lesen. Haben diese Leute eine Vorstellung, was es für ein Gefühl ist, diese Dinger zu schreiben? Aber gut, Stephen King bin ich nicht (nachdem ich kürzlich ja schon aufgezählt habe, wer ich alles &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; bin). Doch die Dorian Grave-Sache war ja schon unheimlich genug, der zweite Teil, der &lt;em&gt;Fluch&lt;/em&gt;, ist es auch, und die Offenbarung ... aber die soll die verehrte potentielle Leserschaft jetzt bitte erst einmal konsumieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im zweiten Teil, dem &lt;strong&gt;Babylon Virus&lt;/strong&gt; sitzen meine Protagonisten im Moment gerade im Flieger und unterhalten sich über Jean-Francois Champollion, den ungen Mann (er wurde auch nicht sehr alt), der die ägyptischen Hieroglyphen entziffert hat. Ein sehr spannendes Thema. Erst im Laufe der Recherche habe ich mich wieder intensiver mit dieser Materie beschäftigt, die mich in meiner Jugendzeit wirklich fasziniert hat. Es gab da ein Buch von Philipp Vandenberg (ich glaube, so hieß er) über unheimliche Ereignisse und Zusammenhänge rund um die Pyramiden. Irgendwie ist alles retro im Moment - ich warte stündlich darauf, dass aus meinem schütteren Schädel wieder Haare sprießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch noch stehen wir am Anfang unserer neuen Story. Das Exposé für die ersten zweihundert Seiten hat inzwischen sehr konkrete Form. Ich denke, dass es da flott voran gehen wird. Wenn das wirklich so geschieht, sollte ich bis zur Buchmesse schon ein gerüttelt Maß absonderlicher Ereignisse zusammen haben. Doch dazu werde ich dann im Rückblick berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für heute bleibe ich wie immer einstweilen Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-7607610173076660488?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/7607610173076660488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=7607610173076660488' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7607610173076660488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7607610173076660488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/08/mephi-matschie-machiavelli.html' title='Mephi, Matschie, Machiavelli'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SpxG3vUijwI/AAAAAAAAAKg/b8xl18WowZo/s72-c/Mephi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4062182018553965853</id><published>2009-07-31T23:40:00.005+02:00</published><updated>2009-08-01T09:02:33.312+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Man hat sich bemüht</title><content type='html'>Ein &lt;em&gt;zweiter Teil&lt;/em&gt;, verehrte potentielle Leserschaft, ist immer eine etwas merkwürdige Angelegenheit. J.D. Salinger hat bekanntlich vor kurzer Zeit alle möglichen und unmöglichen Hebel in Bewegung gesetzt, um die von einem schwedischen Autor geplante Veröffentlichung einer Fortsetzung seines &lt;em&gt;catcher in the rye&lt;/em&gt; zu verhindern. Nun hat man von Salinger seit etwa einem halben Jahrhundert quasi ausschließlich im Kontext gerichtlicher Auseinandersetzungen gehört, und ... Jedenfalls: Es gibt Autoren, die schreiben den zweiten Teil eines Romans &lt;em&gt;selbst&lt;/em&gt;, und sie tun es sogar ganz &lt;em&gt;freiwillig&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer meine Postings an dieser Stelle in den vergangenen Monaten verfolgt hat, weiß, dass auch mich in der ersten Jahreshälfte ein solcher zweiter Teil umgetrieben hat - der &lt;em&gt;Fluch des Dorian Grave&lt;/em&gt; in diesem Fall, ein neues Abenteuer um Leonie Hartheim und ihre Freunde, allesamt Fans des namengebenden, verblichenen Goth-Rock-Idols Dorian Grave. Seit Mitte Juli flucht jetzt mein Lektor Harald Kiesel ob dieses Elaborats. Ich bin schon äußerst gespannt auf seine Anmerkungen und bereite mich derweil ... nein, nicht auf einen dritten Teil vor (den wird es in dem Moment geben, in dem die Story von Neuem Anlauf nimmt und mich, frei nach Wolfram von Eschenbach, &lt;em&gt;anspringt&lt;/em&gt;). Nein, ich arbeite zwar an einer Fortsetzung, verwandle mich dabei aber wiederum von einem sechzehnjährigen Gothic-Teenie in einen Restaurator von Mitte dreißig. Mit anderen Worten: &lt;em&gt;Amadeo Fanelli&lt;/em&gt; ahnt noch nicht, welch neue Fährnisse seiner harren, aber &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; ahne es. Eigentlich ist es sogar mehr als eine Ahnung. Exakt handelt es sich um ein vierseitiges detailliertes Exposé, an dem ich in diesen Tagen letzte Hand anlege. Sobald ich zufrieden bin, wird's Ereignis. Wahrscheinlich werde ich dazu in den kommenden Tagen noch einmal das &lt;em&gt;Pergamon Museum&lt;/em&gt; aufsuchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Inspirationen, die verehrte potentielle Leserschaft kann das ja regelmäßig verfolgen, sind wichtig für mich. Ich muss visualisieren. Ich muss ein Bild im Kopf haben, einen Klang, einen inneren Soundtrack zu dem Buch, an dem ich gerade arbeite. Für das neue Projekt könnte das Depeche Modes &lt;em&gt;Songs of Faith and Devotion&lt;/em&gt; sein, eine Veröffentlichung, die so inspiriert und spirituell ist, wie es das aktuelle Album (&lt;em&gt;Sounds of the universe&lt;/em&gt;) gerne wär'. Natürlich gibt es daneben ständig weitere, neue Anregungen durch Wort, Bild und Klang. Ich werde häufig gefragt, was ich eigentlich selbst lese. Einige Rezensenten scheinen besessen von der Vorstellung, ich würde &lt;em&gt;Dan Brown&lt;/em&gt; rauf und runter studieren, dabei kenne ich ausschließlich die erste CD einer Hörfassung eines seiner zwei oder drei Bücher ... Eine obskure Geschichte über einen Einbruch im Louvre, bei dem die Protagonisten entkommen, indem sie irgendwie einen Sender oder ein Handy auf einen vorbeifahrenden LKW schmeißen und sich selbst im stillem Kämmerlein verstecken. Mit Verlaub, aber das gab's bei &lt;em&gt;Colt Seavers&lt;/em&gt; jede Woche im Vorabendprogramm. Und die Story als solche - sie wird ja ausreichend kolportiert. Ich vermag nicht nachzuvollziehen, was daran reizvoll sein soll nach &lt;em&gt;Umberto Eco&lt;/em&gt;. Wenn ich Eco und Colt Seavers kenne, was brauch' ich noch Herrn Brown? Vermutlich kennen seine Leser weder den einen noch den anderen. Sonst habe ich keine Erklärung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, dass neue Ideen wichtig sind. Eine Geschichte, die von innen kommt, und in der der Autor so viel von sich gibt, wie er nur kann. &lt;em&gt;"Man hat sich bemüht"&lt;/em&gt; lesen wir auf dem Grabstein von Willy Brandt, und ich finde, das kann von jedem Menschen erwartet werden zu jeder Zeit. Aus welcher Perspektive man meine Geschichte dann verfolgt, ist gar nicht so wichtig. Wenn es eine gute Geschichte ist, kann ich sie als Unterhaltungsroman lesen oder von mir aus auch als Literatur (wobei ich weder &lt;em&gt;Walser&lt;/em&gt;, noch &lt;em&gt;Böll&lt;/em&gt;, weder &lt;em&gt;Grass&lt;/em&gt;, noch &lt;em&gt;Frisch&lt;/em&gt; bin. Ich bin nicht mal Daniel Kehlmann. Aber Arno Schmidt, den mag ich, vielleicht weil er vor vierzig oder fünfzig Jahren an den gleichen Orten gewandert ist, an denen ich heute unterwegs bin, und uns gemeinsame Inspirationen verbinden). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfang der Woche waren wir an der Quelle an der Rückseite des Uelzener Krankenhauses, an der vergangenes Jahr die Bilder zum ersten Grave Video entstanden sind. Ein Eindruck, der mich ins Grübeln gebracht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=oMxeUXVVthw"&gt;Der Blick im Juli 2008&lt;/a&gt; - und im Juli 2009:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SnPlYfgBdgI/AAAAAAAAAKY/bthEfWvFbhY/s1600-h/quelle+trocken.bmp"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SnPlYfgBdgI/AAAAAAAAAKY/bthEfWvFbhY/s200/quelle+trocken.bmp" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364883790063826434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erschreckend? Erschreckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch beim Erschrecken darf es eben nicht bleiben. An dieser Stelle müssen wir anfangen, uns &lt;em&gt;Mühe&lt;/em&gt; zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber, verehrte potentielle Leserschaft, werde ich in Kürze an dieser Stelle berichten und bleibe bis dahin Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4062182018553965853?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4062182018553965853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4062182018553965853' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4062182018553965853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4062182018553965853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/08/man-hat-sich-bemuht.html' title='Man hat sich bemüht'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SnPlYfgBdgI/AAAAAAAAAKY/bthEfWvFbhY/s72-c/quelle+trocken.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2613714823577104208</id><published>2009-06-14T21:30:00.016+02:00</published><updated>2009-06-14T22:07:45.555+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Spätlese</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVWu5DBqOI/AAAAAAAAAKQ/tjOl3Y9CzS0/s1600-h/mantel+gestreckter+arm.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVWu5DBqOI/AAAAAAAAAKQ/tjOl3Y9CzS0/s200/mantel+gestreckter+arm.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347275496159815906" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Welches Bild, verehrte potentielle Leserschaft, macht sich der durchschnittlicher Leser eigentlich vom Alltag eines durchschnittlichen Autors? Gegenfrage: Den durchschnittlichen Leser, gibt es ihn? Und wenn ja - hätte er einen besseren Autor verdient als einen - eben - durchschnittlichen? Und umgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVUY8bhFfI/AAAAAAAAAJI/OfUMtMxu5nk/s1600-h/lindeck.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVUY8bhFfI/AAAAAAAAAJI/OfUMtMxu5nk/s200/lindeck.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347272920087467506" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Im Bild: Klaus-Dieter Lindeck vom Kunstverein Meißen bei der Anmoderation zum &lt;em&gt;"Dorian Grave"&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Einstiegszeilen mögen, zugegeben, noch eine Spur wirrer anmuten als das an dieser Stelle Gewohnte. Wie kommt's?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVU2TD9XWI/AAAAAAAAAJY/jgF3JVGhR7s/s1600-h/dorian+gestreckter+arm.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVU2TD9XWI/AAAAAAAAAJY/jgF3JVGhR7s/s200/dorian+gestreckter+arm.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347273424378879330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun, zum Einen sicherlich eine Folge literarischen Overkills nach einem Wochenenden auf dem Literaturfest Meißen im Freistaat Sachsen, von dem ich samt Gattin just zurückkehre um spätlesetechnisch Zeugnis abzulegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVUrk6BVbI/AAAAAAAAAJQ/SpYrS0adcA4/s1600-h/dorian+sitzend.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVUrk6BVbI/AAAAAAAAAJQ/SpYrS0adcA4/s200/dorian+sitzend.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347273240190473650" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum Anderen dürfte meine heutige Lesung aus dem "Mantel der Winde" ihren Teil beigetragen haben, die ich wider Anraten selbiger (nämlich der im vorangegangenen Satz versteckten Gattin) oben ohne absolvierte, so dass einstweilen noch nicht abschließend beurteilt werden kann, was die Sonne Sachsen im schütteren Schädel des Schreiberlings angerichtet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVVAR7n_sI/AAAAAAAAAJg/2Uc0S3GkOlM/s1600-h/mantel+stehend.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVVAR7n_sI/AAAAAAAAAJg/2Uc0S3GkOlM/s200/mantel+stehend.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347273595874180802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte diese Zeilen vor allem nutzen, um mich noch einmal ganz herzlich beim Publikum in Meißen und den Veranstaltern vom Kunstverein und ihren Partnern zu bedanken - dafür, dass sie dieses spannende und ambitionierte Projekt ins Leben gerufen haben und für die gastliche Aufnahme in der "Wiege Sachsens". Liebe Meißener, Ihr seid toll!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVVKyHhE-I/AAAAAAAAAJo/1ehDiYuxhOE/s1600-h/meissen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVVKyHhE-I/AAAAAAAAAJo/1ehDiYuxhOE/s200/meissen.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347273776312685538" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es war eine tolle Erfahrung im Ambiente des historischen Meißener Marktes und eingerahmt von Profis aus Entertainment (die sympathische Puppenspielerin und Autorin Sabine Winter), Politik (Bundesminister de Maiziere) und Entertainment &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; Politik (Schauspieler und Ex-Bundespräsidentenkandidat Peter Sodann) vom &lt;em&gt;Geheimnis des Dorian Grave&lt;/em&gt; und den Fährnissen rund um die Suche nach dem &lt;em&gt;Mantel der Winde&lt;/em&gt; zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVVWpHltTI/AAAAAAAAAJw/yCo7_POoH4o/s1600-h/flieger.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVVWpHltTI/AAAAAAAAAJw/yCo7_POoH4o/s200/flieger.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347273980055500082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Historische und Fantastische Literatur stand im Mittelpunkt der insgesamt viertägigen Veranstaltung. Dabei kamen von visionären Klassikern wie der &lt;em&gt;divina comedia&lt;/em&gt; bis zu Genreveröffentlichung a la Joanne Rowling/Thomas Finn/Iny Lorentz die unterschiedlichsten Ansätze zu ihrem Recht. Ein ganz großes Bogen also, ein wahrhaft weites Feld ... Es ist ein wirklich tolles Gefühl, ein kleines Rädchen in diesem (im wahrsten Sinne des Wortes) fantastischen Kosmos gewesen zu sein. Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVVkEL3A7I/AAAAAAAAAJ4/FJp2jvth22w/s1600-h/vor+der+B%C3%BChne.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVVkEL3A7I/AAAAAAAAAJ4/FJp2jvth22w/s200/vor+der+B%C3%BChne.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5347274210659468210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Während ich mich nun bereit mache, das glühende Haupt mit einer Quarkpackung zu kühlen, bleibe ich bis zum nächsten Mal Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2613714823577104208?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2613714823577104208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2613714823577104208' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2613714823577104208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2613714823577104208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/06/spatlese.html' title='Spätlese'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SjVWu5DBqOI/AAAAAAAAAKQ/tjOl3Y9CzS0/s72-c/mantel+gestreckter+arm.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4432339627940284918</id><published>2009-05-09T11:44:00.004+02:00</published><updated>2009-05-09T12:07:33.366+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Eine lange Wegstrecke</title><content type='html'>Es ist schon eine ganze Ecke, verehrte potentielle Leserstrecke, wenn man vom einstigen Kloster Ebstorf aus in jene Region unterwegs ist, die die Leser des ersten Dorian Grave-Bandes grob als "Danlo" identifizieren können: Das hoch gelegene, wasserlose, sandige Land oberhalb der Quellentäler der Hardau, des Bornbachs, der Aue/Ilmenau, der Lutter und Lachte und ihrer Nebenbäche. Die Gegend also, in der man mich frei rumlaufen lässt. Vermutlich zählen die Wildschweine mich inzwischen zu den ihren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch: Dieses Land ist dunkel und gefährlich. Vom dunklen Herz der Erde ist die Rede im Roman, und das nicht ohne Grund. Der Unkundige kann auf Wege geraten ... Aber, hey, wozu schreib ich einen zweiten Teil?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heuer gibt es Bemerkenswertes zu vermelden: Für den 27. Mai ist die Veröffentlichung der &lt;a href="http://www.amazon.de/Geheimnis-Dorian-Grave-Stephan-Rother/dp/3833950242/ref=ed_oe_a"&gt;Hörbuchfassung des Dorian Grave-Romans&lt;/a&gt; angekündigt. Grund genug für mich, dem Künstler meine Aufwartung zu machen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SgVT6jCj5DI/AAAAAAAAAJA/WFSHPOggmuA/s1600-h/Dorian.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 148px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SgVT6jCj5DI/AAAAAAAAAJA/WFSHPOggmuA/s200/Dorian.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5333761598993720370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anlass war eine besondere Ehre, die mir zu Teil geworden ist. Immer wieder werde ich gefragt, wie sich Dorian Grave und seine Band "Dead Art" denn nun eigentlich anhören. Traurig genug, dass noch immer so wenige Menschen mit der Musik dieses beachtlichen Künstlers vertraut sind. Das mussten wir ändern, und so habe ich mich noch einmal auf die Spur des Soloalbums des verblichenen Mr Grave gemacht und mit tatkräftiger Unterstützung einer langen Reihe von Mitstreitern das offizielle Video zum Dorian Grave-Titel "On a long plain" abgedreht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BmUSmAb2aDs&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/BmUSmAb2aDs&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein aufregendes Unternehmen, das uns nicht allein in die finstersten Winkel dieses geheimnisvollen Landes führte, sondern auch an andere, nicht ganz so finstere Stätten der Handlung. Sehen, verehrte potentielle Leserschaft, Lauschen und Staunen. Und das Hörbuch auf den Einkaufszettel, logisch. Dann gibt's im Herbst auch die Fortsetzung, oder - wie Wally das Werschweinchen sagen würde ... Doch das ist eine andere Geschichte (&lt;em&gt;"Der Fluch des Dorian Grave"&lt;/em&gt; nämlich), von der beizeiten zu berichten sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für heute bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4432339627940284918?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4432339627940284918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4432339627940284918' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4432339627940284918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4432339627940284918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/05/eine-lange-wegstrecke.html' title='Eine lange Wegstrecke'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SgVT6jCj5DI/AAAAAAAAAJA/WFSHPOggmuA/s72-c/Dorian.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-6427470737171714573</id><published>2009-04-29T23:36:00.003+02:00</published><updated>2009-04-29T23:40:07.049+02:00</updated><title type='text'>Die besten Geschichten ...</title><content type='html'>Die besten Geschichten, verehrte potentielle Leserschaft, schreibt ohne jeden Zweifel das Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche berichtete ich gerade meinem Mentor. Man stelle sich folgende Situation vor:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SAMSTAG FRÜH, HALB SECHS! Ein Mordsradau! Wir denken, oh Gott, der Spielmannszug. Nein, er war es nicht. Es war ein LKW mit offener Ladefläche, der besoffenen Mannschaft, einer Stereoanlage und mannsgroßen Boxen mit Marschmusik!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Replik meines Mentors:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Dafür würde man in Österreich erschossen, in der Schweiz verklagt, und in Italien steht sowieso keiner so früh auf."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste das einfach gerade loswerden :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-6427470737171714573?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/6427470737171714573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=6427470737171714573' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6427470737171714573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6427470737171714573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/04/die-besten-geschichten.html' title='Die besten Geschichten ...'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4830452619493006143</id><published>2009-04-18T22:14:00.015+02:00</published><updated>2009-04-19T07:16:34.748+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Am Schweinesuhl</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Der Eisenbach? Der kommt aus einem Schweinesuhl!&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;So, verehrte potentielle Leserschaft, sprach &lt;em&gt;Fred&lt;/em&gt; von Hartheim zu mir. Selbiger, sollte ich erläutern, nimmt eine nicht exakt definierte Position im Ensemble "Schafspelz" ein. Auf jeden Fall gehört er zur prominent vertretenen Rhythmussektion dieser Nachwuchsformation, mit der Lady Ginevra, meine langjährige Bühnenpartnerin, jetzt die Mittelaltermärkte dieser Republik unsicher macht. Ein Weg, den ich nicht mit ihr gehen konnte, den wir aber gespannt und mit Wohlwollen verfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepG79jpGrI/AAAAAAAAAIw/oB3toQ1pVjc/s1600-h/bannhorst.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepG79jpGrI/AAAAAAAAAIw/oB3toQ1pVjc/s200/bannhorst.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5326147505269316274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu &lt;em&gt;Fred&lt;/em&gt; - oder besser zu seiner Aussage Eisenbach-bezüglich. Ich kannte Fred bisher nur als Installateur oder Installateursähnliches (irgendwas hat er hier mal repariert), doch als ich im August vergangenen Jahres seinen Künstlernamen "von Hartheim" hörte, wurde ich natürlich hellhörig. Der Name &lt;strong&gt;Hartheim&lt;/strong&gt; wird den Lesern des Dorian Grave sicherlich vertraut sein, und sie werden sich an dieser Stelle möglicherweise fragen, wie &lt;em&gt;Fred&lt;/em&gt; ihn schon vor Erscheinen des Romans kennen konnte. Verbalinspiration? Schon. Auf &lt;em&gt;eine&lt;/em&gt; Weise. Allerdings war diese nicht über den Grave-Roman geschehen, sondern über meinen Debüt-Roman &lt;em&gt;Der Adler der Frühe&lt;/em&gt;, und der lag schon eine Reihe von Jahren vor. Also nichts Übersinnliches - bis hier. Die Geschichte um Schwester &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;A&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;gnetha, den Franziskaner Bruder &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;B&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;jörn, den Müller &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;B&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;enno und Amme &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;A&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;nnafrid ist natürlich schon ziemlich spooky und antizipiert zumindest im Sinne des musikalischen Kontexts &lt;em&gt;the shape of things to come&lt;/em&gt;. Mit anderen Worten: Bei näherem Hinsehen war mein Geschreibsel schon immer ein wenig sonderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wir waren beim Schweinesuhl - oder genauer gesagt: &lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt; war noch nicht dort - bis heute. Hierzu ist zu bemerken, dass am Ende des &lt;strong&gt;Adler&lt;/strong&gt;s &lt;strong&gt;der Frühe&lt;/strong&gt; von der Gründung eines Klosters an einem Ort namens "Hartheim" berichtet wird. Dieser Ort ist recht eindeutig verortet, und zwar jenseits der Hügel, die den mittelalterlichen Marktflecken Bodenteich im Westen überragen, &lt;em&gt;vulgariter&lt;/em&gt;: Die Wierener Berge. Auch die Lage von Leonie Hartheims Heimartort Waldlingen (im Schatten mittelalterlicher Klosterruinen) kann der Ortskundige ungefähr bestimmen: Ein Stückchen östlich der Bundesstraße 4, anscheinend etwas südlich der Siedlung Breitenhees. Alles zusammengenommen ergibt recht gute Möglichkeiten zur Lokalisierung. Jedenfalls erscheint es nicht völlig unsinnvoll, Waldlingen und seinen Nachbarort Kerkendorf rund um die Heideorte Bokel und Nienwohlde zu suchen. Und aus Nienwohlde kommt er, der Eisenbach. Und der &lt;em&gt;Fred&lt;/em&gt;. Fred von Hartheim also und der Schweinesuhl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepGOxvwEZI/AAAAAAAAAIg/vjWBczBqs0o/s1600-h/locusamoenus.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepGOxvwEZI/AAAAAAAAAIg/vjWBczBqs0o/s200/locusamoenus.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5326146729004765586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war mir nicht vollständig sicher, was ich mir unter einem Schweinesuhl vorstellen sollte. Mir war lediglich bekannt, dass sich Schweine eben suhlen. Um Details zu kennen, war ich der Spezies einfach nicht vertraut genug. Im Zuge meiner quellenkundlichen Wanderungen nach Danlo hatte ich mir aber schon seit einiger Zeit auch den Schweinesuhl vorgenommen. (Zur exakten Lage Danlos möchte ich übrigens keine weiteren Angaben machen. &lt;em&gt;Society must be protected.&lt;/em&gt; Und die Quelle erst recht.) Das Quellwasser der uralten Siedlungskammer rund um Wrestedt, Stadensen, Nettelkamp, Nienwohlde zählt zum reinsten und besten, das im Norden Deutschlands zu finden ist, auch wenn das Wasserwerk Stadensen II heute aus weit größeren Tiefen in unseren Wasserhahn fördert. Die Quellen versiegen, verwandeln sich in Schweinesuhle ... Nun, heute war es so weit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Quelle des Eisenbachs liegt eingebettet in einen &lt;em&gt;locus amoenus&lt;/em&gt;, dass dem Humanisten schier schwindlig wird. Da ist zunächst einmal der Ort Nienwohlde selbst (die Vorgängersiedlung &lt;em&gt;+Bornwohlde&lt;/em&gt; konnte die Forschung bis heute nicht eindeutig identifizieren; das mach ich noch). Die Bewohner bessern dieser Tage gerade wacker die Einfahrt vor ihrem Spritzenhaus aus. Auch da muss es eine Quelle geben - sonst stände es nicht gerade dort. Vermutlich haben sie sich schon gewundert, warum dieser silberne Hyundai da neuerdings zwei Mal am Tag im Schritttempo vorbeifährt und auf den Straßen verschwindet, die nirgendwo hinführen. Nur zum Schweinesuhl. Im Norden erhebt sich der Höhenzug des Streisenbergs (eiszeitlich, wie fast alles hier), im Süden dies Ausläufer der Mollberge. Offenbar haben dort einmal Hügelgräber existiert - ob es deren Überreste sind, die ich gefunden habe, da bin ich mir nicht ganz sicher. Was ich gefunden habe, waren Steine. Viele Steine. Verflucht große Steine. Eines der Anfang der Woche durchwanderten Täler der Mollberge trägt übrigens den Namen "Bannhorst". Die genaueren Zusammenhänge werden dem aufmerksamen Leser klar werden, wenn er im Oktober den &lt;strong&gt;Fluch des Dorian Grave&lt;/strong&gt; in Händen hält. (Vielleicht ist das für den einen oder anderen Leser sogar interessanter als Schweinesuhle &amp; Spritzenhäuser: Der zweite Teil der Geschichte um Leonie Hartheim und ihre Freunde wird Herbst bei Baumhaus erscheinen, und was Sie an dieser Stelle lesen und Ihr an dieser Stelle lest, ist die Entstehungsgeschichte - auf &lt;em&gt;eine&lt;/em&gt; Weise.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepGoUYwU0I/AAAAAAAAAIo/QBFhMj1sgWE/s1600-h/brandweg.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepGoUYwU0I/AAAAAAAAAIo/QBFhMj1sgWE/s200/brandweg.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5326147167800283970" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Schweinesuhl ist ein faszinierender Ort. Ich hatte heute das Glück, auf Eingeborene zu stoßen, zwei Damen beim Walking. Es ist mir auf meinen Expeditionen immer sehr wichtig, in Kontakt mit den Eingeborenen zu kommen, auch wenn man manchmal etwas skeptisch angeschaut wird, wenn man fragt, ob das Wasser jener sumpfigen Senke wohl unter dem angrenzenden Feld hindurchsickert und auf der anderen Seite als Eisenbach wieder zum Vorschein kommt. Genau das geschieht nämlich! Wir könnten geradezu vom Danlo-Phänomen sprechen. Die Damen waren sehr freundlich zu mir, obwohl ich nicht genau erklärt habe, warum mir das alles so wichtig ist. Heute Abend merkte ich gegenüber meiner Frau an, dass man mich vermutlich für seltsam gehalten habe, und ob es nicht besser gewesen wäre, eine kurze Erläuterung meiner Intentionen zu geben. Sie ermunterte mich, besser weiter zu schweigen. Es wäre möglich, dass ich keine Auskünfte mehr erhielte, wenn den Leuten klar werde, wie seltsam ich tatsächlich sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepHSVGNTFI/AAAAAAAAAI4/ro0OxzMFmds/s1600-h/schweinesuhl.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepHSVGNTFI/AAAAAAAAAI4/ro0OxzMFmds/s200/schweinesuhl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5326147889545432146" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das sind die Quellen dort unten", erklärten mir die Damen. Nein, das sei kein Oberflächenwasser. Das ist im Ort bekannt. "Die Quellen gehen dann weiter, überall im Ort. Und unter der Straße durch - und auf der linken Seite war dann früher der Teich." Die Welt, die uns umgibt, ist magisch. Diese Dinge sind uralt (nicht der Teich. Der war gestaut). Wir können nur stotternd nachbuchstabieren, was andere vielleicht als selbstverständliche Wahrheit wussten. Und über all dem liegt der Schleier des Geheimnisses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Alles auf der Welt hat mit allem zu tun“&lt;/em&gt;, sagt Rainer Hartheim am Beginn des zweiten Grave-Romans zu seiner Tochter. &lt;em&gt;„Nur ist das oft auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Das, was wir Wirklichkeit nennen, ist nur Kulisse. Ein Vorhang, ein großes Stück Stoff, hinter dem sich die wahren Zusammenhänge verbergen.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepGAWNhH4I/AAAAAAAAAIY/9v-BmNNlbh0/s1600-h/stein.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepGAWNhH4I/AAAAAAAAAIY/9v-BmNNlbh0/s200/stein.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5326146481095253890" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund um den Schweinesuhl ist das Gelände zu feucht, um bewirtschaftet zu werden, doch weiter oben, auf den Sandern und Endmoränen der Eiszeit wachsen die Steine aus dem Boden (wie es gestern Diethelm Lielje formulierte, der gegenwärtig meine Dichterklause anlegt, nach meinen Anweisungen exakt auf das Koordinatennetz des hiesigen Planeten ausgerichtet). Diesen Stein habe ich heute dort gesehen, nicht weit vom Schweinesuhl, von den Mollbergen und dem Ort, der einmal Bannhorst genannt wurde. Nicht immer sind diese Dinge so deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4830452619493006143?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4830452619493006143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4830452619493006143' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4830452619493006143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4830452619493006143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/04/am-schweinesuhl.html' title='Am Schweinesuhl'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SepG79jpGrI/AAAAAAAAAIw/oB3toQ1pVjc/s72-c/bannhorst.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-21812588632098550</id><published>2009-03-27T07:09:00.004+01:00</published><updated>2009-03-27T07:59:43.326+01:00</updated><title type='text'>Ausgezeichnet</title><content type='html'>Eine Riesenüberraschung, verehrte potentielle Leserschaft, erwartete mich heute Morgen, als ich heute Morgen eines meiner persönlichen Lieblingsblogs aufsuchte: &lt;a href="http://www.corrys-books.com"&gt;Corrys Jugendbuchregal&lt;/a&gt; ist mir nicht erst in den letzten Wochen und Monaten ans Herz gewachsen, aber eben auch gerade seitdem, und die wirklich ... Halt! Schon wieder mal Unstimmigkeiten zwischen unserem Raum-Zeit-Kontinuum und mir. Kommt heuer erschreckend häufig vor; kann eigentlich nur an der Arbeit an &lt;strong&gt;Der Fluch des Dorian Grave&lt;/strong&gt; liegen. Passt jedenfalls in die Materie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/ScxyHgID9HI/AAAAAAAAAIQ/ROMkuXLS0_0/s1600-h/friends-award.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 160px; height: 160px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/ScxyHgID9HI/AAAAAAAAAIQ/ROMkuXLS0_0/s200/friends-award.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5317750733226112114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also der Reihe nach: Corrys Jugendbuchregal hat mir einen "&lt;strong&gt;Friend's Award&lt;/strong&gt;" verliehen. Ich bin unglaublich gerührt (und ich habe dieser Tage sowieso nah am Wasser gebaut, aber dazu gleich noch). Liebe Corry, ganz ganz herzlichen Dank! Ganz ohne understatement: Habe ich das wirklich verdient? Ich bin doch gar kein echter Blogger. Dafür schreibe ich einfach zu selten (also hier im Blog; an Grave II habe ich gestern fünfzehn oder sechzehn Stunden lang geschrieben). Also: ganz, ganz herzlichen Dank! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was tust Du mir an! Ich bin genauso wenig Blogleser, wie ich Blogschreiber bin! Mit Ausnahme von Corrys Seite verfolge ich nur noch die wirklich lesenswerten Berichte auf &lt;a href="http://50projectsoneyear.blogspot.com"&gt;50 projects one year&lt;/a&gt; - wobei ich anmerken muss, dass es da nur selten was Neues gibt für mich; das ist nämlich die Seite meiner Frau. Aber, wenn ich's recht überlege, verehrte potentielle Leserschaft, wenn ich einigermaßen richtig orientiert bin über die einschlägigen gesetzlichen Regelungen, dürfte von Euch und Ihnen niemand mit dieser wundervollen Frau verheiratet sein. Mit anderen Worten: Da gibt's dann jede Menge Neues, Aufsehenerregendes, Inspiratives (obwohl mein Ehegespons am Anfang etwas irritiert war, dass es mich zur Figur von &lt;em&gt;Leonies Oma&lt;/em&gt; inspiriert hat) und vor allem irrsinnig &lt;strong&gt;Kreatives!&lt;/strong&gt; - unbedingt mal vorbeischauen! Voller Freude und Stolz darf ich bei dieser Gelegenheit meinerseits den Award in diese Richtung und auch noch einmal an &lt;a href="http://www.corrys-books.com"&gt;Corry&lt;/a&gt; weitergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zweite Sache, die mir unwahrscheinlich zu Herzen ging, war in diesen Tagen der Bericht im &lt;a href="http://www.isenhagener-kreisblatt.de/wittingenstart/00_20090321010043_Das_Gewebe_der_Welt.html"&gt;Isenhagener Kreisblatt&lt;/a&gt; über das Erscheinen meines &lt;a href="http://www.amazon.de/dp/3833936274?tag=altamudiewebc-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3833936266&amp;adid=1YBPYZ0HJJ5MRVD3Y1PZ&amp;"&gt;'Mantels der Winde'&lt;/a&gt;. Schon die Treffen mit Holger Boden sind ein Gewinn - er ist einer der wenigen Menschen, mit denen ich mir eine Quellensuche im Kollektiv vorstellen kann.&lt;br /&gt;Wenige Tage darauf erhielt ich dann Post von meinem alterslosen ehemaligen Geschichtslehrer &lt;em&gt;Günter Dickmann&lt;/em&gt;. Man muss sich vorstellen, dass Günter Dickmann für mich etwa dieselbe Rolle spielt wie &lt;em&gt;Neil Young&lt;/em&gt; für weiland Kurt Cobain. Ein Zeichen dafür, dass es etwas Echtes gibt. Ohne Günter Dickmann wäre ich nicht dort, wo ich heute bin, ich kann das auch hier noch einmal betonen. Manches ist in eine ganz andere Richtung gegangen, als wir uns das vor zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren vorgestellt hätten - ich werde niemals ein großer Wissenschaftler werden &lt;strong&gt;in dieser Weise&lt;/strong&gt;, aber ich habe meinen eigenen Weg gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Intentio vera nostra est manifestare ea, quae sunt, sicut sunt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald, verehrte potentielle Leserschaft, bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-21812588632098550?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/21812588632098550/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=21812588632098550' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/21812588632098550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/21812588632098550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/03/ausgezeichnet.html' title='Ausgezeichnet'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/ScxyHgID9HI/AAAAAAAAAIQ/ROMkuXLS0_0/s72-c/friends-award.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2461879924743797044</id><published>2009-03-16T13:00:00.006+01:00</published><updated>2009-03-19T07:05:11.946+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>What a mess (5)</title><content type='html'>Und so sind wir wieder zu Hause, verehrte potentielle Leserschaft - das, was übrig ist von uns nach ich weiß nicht wie vielen Fußkilometern auf dem Boden des Freistaats.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5FDkm-2FI/AAAAAAAAAII/_9pQUPlldjU/s1600-h/vorher.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5FDkm-2FI/AAAAAAAAAII/_9pQUPlldjU/s200/vorher.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313760538012866642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern habe ich nun die Gelegenheit bekommen, den "Mantel der Winde" in den Hohen Hallen der Buchmesse selbst zu präsentieren - es hat einen Riesenspaß gemacht, den wir hier im Bilde festgehalten haben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E2ZqIA4I/AAAAAAAAAHo/x0euDkxmE8I/s1600-h/Illustration.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E2ZqIA4I/AAAAAAAAAHo/x0euDkxmE8I/s200/Illustration.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313760311734961026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir waren sehr, sehr angenehm überrascht über die Resonanz beim jungen Publikum. Nicht, dass wir etwa Zweifel gehabt hätten, dass wir gemeinsam mit dem Baumhaus-Verlag und der Illustratorin Anne Bernhardi ein schönes Buch geschaffen hätten. Aber ein gewisses Risiko ist es dann doch, am Sonntag um Viertel nach zehn in die Lesebude in der Jugendbuchhalle zu laden, eine Viertelstunde nach Öffnung der Messepforten für das Publikum. Wenn man irgendwann um 14 Uhr liest, ist das fast ein Selbstläufer - da wird die Bude voll mit fußlahmen Messebesuchern. So kurz nach Beginn dagegen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5FDTpFRMI/AAAAAAAAAIA/7gadHeqSdVg/s1600-h/publikum.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5FDTpFRMI/AAAAAAAAAIA/7gadHeqSdVg/s200/publikum.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313760533458273474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es war toll, zu erleben, wie die Kinder und Jugendlichen (und ihre Eltern) mitgegangen sind. Sogar ein offizieller Messefotograf ist gesichtet geworden - ein Ritterschlag, der mir zum ersten Mal zu Teil wurde. Und wenn mir eine Dame im Anschluss sagt, das sei "besser als jedes Hörbuch gewesen", das freut einen dann natürlich auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E1svGx8I/AAAAAAAAAHQ/qmrlk2hqgN4/s1600-h/betrachter.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E1svGx8I/AAAAAAAAAHQ/qmrlk2hqgN4/s200/betrachter.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313760299676256194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit noch mehr Freude hörte ich dann aber, was meine Frau und Ulrike Dick vom Baumhaus Verlag belauscht haben - Kinder, die nach der Lesung aus der Bude stürmten und ganz aus dem Häuschen ihren Eltern berichteten: &lt;strong&gt;"Der Vater von dem Jungen ist ein &lt;em&gt;KATER&lt;/em&gt;!!!"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5FDDfYhQI/AAAAAAAAAH4/AiotEBIiTl8/s1600-h/Leser.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5FDDfYhQI/AAAAAAAAAH4/AiotEBIiTl8/s200/Leser.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313760529122624770" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ganz besonders toll fand ich, einige junge Gäste von den Lesungen am Freitag (Grundschule Gundorf und Lindenhofschule) gleich noch einmal begrüßen zu dürfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E1wvs0JI/AAAAAAAAAHY/T8_yY3BkIEs/s1600-h/Buch+signiert.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E1wvs0JI/AAAAAAAAAHY/T8_yY3BkIEs/s200/Buch+signiert.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313760300752490642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinterher, beim Autogramme schreiben, kamen dann noch mehr Rückmeldungen. "Der Mantel der Winde", denke ich, hat einen Nerv getroffen. Und es macht einfach Spaß, wenn das Publikum so mitgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5FCTDOzEI/AAAAAAAAAHw/0JaD2o-O_ws/s1600-h/inspublikum.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5FCTDOzEI/AAAAAAAAAHw/0JaD2o-O_ws/s200/inspublikum.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313760516119645250" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Anschluss haben wir uns dann noch kurz am Messestand von unseren Baumhäuslern verabschiedet. Auch da durfte ich gleich noch einen "Mantel" signieren, bevor wir uns auf einen kleinen Rundgang durch die Sachbuchhalle machten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E08GmhNI/AAAAAAAAAHI/f728U3FJ24Y/s1600-h/Baumhaus+Stand.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E08GmhNI/AAAAAAAAAHI/f728U3FJ24Y/s200/Baumhaus+Stand.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313760286621467858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr interessantes Gespräch mit dem Herrn vom Verlag der Hahnschen Buchhandlung, einem der ganz großen Verlag für historische Fachbücher und Quelleneditionen. Höchst interessante Neuerscheinungen: Eine Edition der frühen Lebensbeschreibungen Coelestins V. (Peter vom Berge Morrone), der als alter Freund Wasmods von dem Knesebeck im Altamura-Kosmos eine so große Rolle spielt. Kommt natürlich auf den Wunschzettel. Ebenfalls dabei die Geschichte der Edelherren von Meinersen und das Urkundenbuch des Klosters Medingen, das nach Homeyers Tod leider posthum erscheinen musste. Gut, das ist alles recht speziell, doch ich gehe davon aus, dass die verehrte potentielle Leserschaft sich inzwischen daran gewöhnt hat, dass ich meine Inspiration zuweilen aus recht speziellen Quellen schöpfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E2T5WLiI/AAAAAAAAAHg/avQN4kqarZ0/s1600-h/halo.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5E2T5WLiI/AAAAAAAAAHg/avQN4kqarZ0/s200/halo.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313760310188191266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über all dies, anstehende Literaturfestivals in den kommenden Monaten, das Hörbuch zum ersten Dorian Grave, die Fortsetzung des Romans, Lesungen aus dem Mantel der Winde undundund ... ich werde berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt heißt es erst einmal chill out und ich bleibe Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2461879924743797044?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2461879924743797044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2461879924743797044' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2461879924743797044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2461879924743797044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/03/what-mess-5.html' title='What a mess (5)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sb5FDkm-2FI/AAAAAAAAAII/_9pQUPlldjU/s72-c/vorher.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1905747538493621527</id><published>2009-03-14T22:05:00.006+01:00</published><updated>2009-03-19T07:05:40.152+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>What a mess (4)</title><content type='html'>Ich hoffe, wir kommen diese Nacht mit der Klimaanlage klar, hier in unserem Hotel in Spuckweite der Messe. Der &lt;strong&gt;Baumhaus Verlag&lt;/strong&gt; hat uns angenehm untergebracht, aber irgendwie haben wir die letzten Nächte jeweils bei 23 Grad verbracht. Pures Unvermögen, ich weiß ... Technik ist nicht meine Welt, aber meine Frau kommt in aller Regel gut damit klar. &lt;em&gt;Tobi&lt;/em&gt; aus den &lt;strong&gt;Dorian Grave&lt;/strong&gt;-Romanen ist ihr in mancher Hinsicht sehr viel ähnlicher als mir. Allerdings nur in mancher. Über Mr Grave und seine Abenteuer wird es übrigens demnächst wieder eine Menge zu berichten geben ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;TIME OUT&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück aus Dresden und dem Elbsandsteingebirge - und voller neuer Eindrücke, Daten, die verarbeitet werden wollen. Ein Besuch auf der Festung Königstein sei jedem angeraten, der sich mit dem Gedanken trägt, irgendwann einmal epische Fantasy zu schreiben. Diese Art von Inspiration ist mit keinem Geld der Welt zu kaufen - und nebenbei: Über die Preise, das ist uns aufgefallen, kann man nicht meckern im Freistaat Sachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaffee auf den Brühlschen Terrassen, ein Besuch in der Frauenkirche, die tatsächlich mit einem Theater mehr Ähnlichkeit hat als mit einem Gotteshaus ... ich werde ausführlich berichten, sobald mir das Bildmaterial vorliegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;TIME IN&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin kann ich nur auf die kommenden Einträge vertrösten - besonders freue ich mich auf alle Leser, die ich morgen persönlich kennenlernen werde. Bitte auch zu erkennen geben, nicht wieder hinterher "Übrigens, ich war auch dabei. Pinkes Halstuch, vierte Reihe." So intensiv nimmt man das Publikum einfach nicht wahr, nicht so individuell, sondern eher als kollektiv. Und ich kann dann auch nicht ahnen, dass der Herr, der mir das Navigationssystem auf der Cebit erklären wollte, immer mal bei meinen Veranstaltungen war. Unsere Wahrnehmung (unsere, also pauschal, als Menschheit) ist da selektiv: Wir erkennen Menschen wieder, wenn wir ihnen an dem Ort begegnen, an dem wir mit ihnen rechnen. Meiner Apothekendame begegne ich in letzter Zeit an den unmöglichsten Örtlichkeiten - und erkenne sie jedes Mal einen Augenblick zu spät. Letztes Mal bin ich dann einfach schreiend hinterhergelaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sbwey0GJt9I/AAAAAAAAAHA/MUUED9xHBNs/s1600-h/IMG_5332.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sbwey0GJt9I/AAAAAAAAAHA/MUUED9xHBNs/s200/IMG_5332.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313155518717081554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langer Rede kurzer Sinn: Wer dabei sein möchte bei der Buchmessenpremiere des 'Mantels der Winde" - &lt;strong&gt;morgen 10 Uhr 15, Halle 2, Lesebude 1&lt;/strong&gt;. Ich freu mich und bleibe bis dahin Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1905747538493621527?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1905747538493621527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1905747538493621527' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1905747538493621527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1905747538493621527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/03/what-mess-4.html' title='What a mess (4)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Sbwey0GJt9I/AAAAAAAAAHA/MUUED9xHBNs/s72-c/IMG_5332.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-7156036364133990489</id><published>2009-03-14T07:52:00.004+01:00</published><updated>2009-03-19T07:06:04.086+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>What a mess (3)</title><content type='html'>Entwarnung, verehrte potentielle Leserschaft: Ich war nicht das Hauptgericht. Wir hatten sogar einen richtig schönen Abend, nachdem es uns in lächerlichen anderthalb Stunden gelungen war, die acht oder neun Kilometer von der Messe bis ins Leipziger Barfußgässchen zurückzulegen. Nie wieder Leipzig Innenstadt am Messefreitagabend! Ich erinnere mich an eine Lesung, die 2006 geplant war, damals für &lt;em&gt;"Der Weg nach Altamura"&lt;/em&gt;. Nach stundenlanger Irrfahrt musste ich da das Handtuch werfen, ohne Navigation. Gut, inzwischen hab ich eine Navigation - und eine Ehefrau (die hatte ich auch 2006 schon, nur seinerzeit nicht auf dem Beifahrersitz) - und die wollte ich nicht enttäuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute gönnen wir uns einen Tag Auszeit. Das haben wir uns verdient. Das Elbflorenz ruft ... mir schwebt da ein Projekt vor ... doch darüber, verehrte potentielle Leserschaft, werde ich im Anschluss berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-7156036364133990489?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/7156036364133990489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=7156036364133990489' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7156036364133990489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7156036364133990489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/03/what-mess-3.html' title='What a mess (3)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-8895338466522030749</id><published>2009-03-13T17:22:00.006+01:00</published><updated>2009-03-19T07:06:45.510+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>What a mess (2)</title><content type='html'>Und schon, verehrte potentielle Leserschaft, liegen die Lesungen in Gundorf und der Lindenhof-Schule hinter uns. Gleich vorweg ein ganz großes Dankeschön an die Damen aus Gundorf, die uns postwendend Momentaufnahmen vom Auftritt heute Morgen haben zukommen lassen. Hier ein erster kleiner Eindruck:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SbqO-0j3_6I/AAAAAAAAAG4/sgOXAPgQzxI/s1600-h/IMG_5367.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SbqO-0j3_6I/AAAAAAAAAG4/sgOXAPgQzxI/s200/IMG_5367.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5312715920349069218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Betrachter wird feststellen - wir hatten einen Riesenspaß, auch wenn ich irgendwie aussehe wie ein Geschöpf von Hieronymus Bosch aus der "Musikalischen Hölle" (da gibt's auch so ein Vieh ohne Hals). Das junge Publikum ist jedenfalls super mitgegangen! In der Lindenhof-Schule hat mich außerdem beeindruckt, wie die Schüler an dieser Förderschule, die sich zum Teil an geistig behinderte junge Menschen wendet, ganz konkret das "einer trage des anderen Last" leben. Wie sie lernen, füreinander einzustehen, einander zu helfen. Für mich wird das eine bleibende Erinnerung sein, die ich nicht missen möchte. Wir hatten ein tolles Publikum und freuen uns schon, einige Zuhörer am Sonntag beim Abschlussauftritt auf der Messe wiederzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Nachmittag hatten wir dann noch eine kurze aber umso herzlichere Begegnung mit meinem Freund und Agenten &lt;strong&gt;Thomas Montasser&lt;/strong&gt; - ich hab mich irrsinnig gefreut, dass er uns noch nachgespurtet ist, nachdem ich ihn auf seiner Lesung als Fortunato nur einige wenige Minuten erleben konnte. Dann nämlich hatte mich Frau Dick vom Baumhaus Verlag auch schon adleräugig erspäht: Fototermin bei Lübbe. Ich habe gerade zehn Minuten damit zugebracht, die Spachtelmasse wieder aus dem Gesicht zu entfernen, aber es war eine angenehme Arbeit mit &lt;strong&gt;Olivier Favre &lt;/strong&gt; und seinem Team. Besonders interessant: Ich wurde gemeinsam mit &lt;strong&gt;Pater Karl&lt;/strong&gt; aus dem Kloster Heiligenkreuz zum Fototermin gebeten. Pater Karl macht in letzter Zeit mit seinen Gregorianik-Projekten von sich reden. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es mir gelungen ist, ihm den Begriff des &lt;em&gt;"Manga"&lt;/em&gt; überzeugend nahezubringen, aber er wollte einfach wissen wer diese Leute in den interessanten Kostümen sind. Das war schon sehr offen. Unter uns: Ich hatte irgendwie den Eindruck, dass ein großer Teil der Manga-Fans und Cosplayer den Pater für einen waschechten Rollenspieler hielten. So lange ich dabei war hat ihn allerdings niemand angesprochen: "Was spielst'n du für'n Charakter?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auch meine eigenen Projekte haben ja immer einen gewissen monastischen Aspekt, von der Ebstorfer Weltkarte im &lt;strong&gt;Dorian Grave&lt;/strong&gt; über die Kreuzbrüder im &lt;strong&gt;Mantel der Winde&lt;/strong&gt; bis hin zur &lt;strong&gt;Letzten Offenbarung&lt;/strong&gt; - die spielt ja sogar im Vatikan! Es ist alles eine Frage des Lichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schwindet jetzt allmählich vom Himmel. Für heute Abend ist ein Autorenessen mit den Baumhäuslern angesetzt. Ich werde, verehrte potentielle Leserschaft, darüber berichten - so lange ich nicht doch als Hauptgericht faktoriert sein sollte. Die legten so verdächtig viel Wert darauf, dass ich zugegen bin ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin aber bleibe ich mit einem herzhaften &lt;em&gt;Mahlzeit!&lt;/em&gt; Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-8895338466522030749?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/8895338466522030749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=8895338466522030749' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8895338466522030749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8895338466522030749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/03/what-mess-2.html' title='What a mess (2)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SbqO-0j3_6I/AAAAAAAAAG4/sgOXAPgQzxI/s72-c/IMG_5367.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1625810919841616078</id><published>2009-03-12T21:32:00.004+01:00</published><updated>2009-03-12T21:45:33.997+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buchmesse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>What a mess (1)</title><content type='html'>Und damit, verehrte potentielle Leserschaft, sind wir auf der Leipziger Buchmesse angelangt. Der Himmel hat bereits bittere Tränen vergossen ob unserer Ankunft, aber ansonsten war es ein sehr schöner erster Messetag heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den &lt;strong&gt;'Mantel der Winde'&lt;/strong&gt; in der Hand zu halten - es ist immer wieder ein Wunder. Monatelang treibt einen eine solche Geschichte um, die Abenteuer des Jungen Darek und seiner illustren Gefährten im Reich der Winde, und dann auf einmal hält man ein richtiges B-u-c-h in der Hand. Es ist wunderschön geworden in diesem warmen Rot. Anne Bernhardis Illustrationen machen diese Geschichte noch einmal zu etwas ganz Besonderem. Morgen früh bzw. kurz nach Mitternacht, steht die erste Lesung an, um acht Uhr früh! Natürlich in einer Schule, der Grundschule Gundorf - die müssen ja, die Schüler ;) Anschließend geht es weiter zur Lindenhofschule in Leipzig. Und am Sonntag lese ich dann auf der Messe selbst. Wer dabei sein möchte: &lt;strong&gt;Sonntag, 10 Uhr 15 in der Lesebude 1, Halle 2&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leipzig ist ein seltsames Pflaster - die Autoren treten sich gegenseitig auf die Füße. Wir haben Michel Friedmann gesehen und den Herrn Steinmeier von der SPD. Viel interessanter aber war die erste Begegnung mit einem sympathischen jungen Kollegen bei Baumhaus, Boris Zatko aus der Schwyz. Ein wirklich schöner Gedankenaustausch - ich behaupte, wir liegen auf einer Wellenlänge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Corry, falls Du dies liest: Du hattest vollkommen Recht :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwarten Sie, verehrte potentielle Leserschaft, gespannt die Entwicklungen der kommenden Tage. Wir tun es auch und werden weiter berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1625810919841616078?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1625810919841616078/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1625810919841616078' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1625810919841616078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1625810919841616078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/03/what-mess-1.html' title='What a mess (1)'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-5578005118709669836</id><published>2009-02-28T20:51:00.006+01:00</published><updated>2009-03-01T09:02:58.385+01:00</updated><title type='text'>Verkalkung, abnehmend</title><content type='html'>Ein ereignisreicher Monat, verehrte potentielle Leserschaft, geht zu Ende. Von Imbolc an hat es dann doch noch ein Weilchen gedauert, bis der Frühling sich ein bisschen geregt hat. Nicht, dass ich besonders viel davon mitbekommen hätte. Freiräume, scheint mir manchmal, muss man sich nicht eigentlich &lt;strong&gt;nehmen&lt;/strong&gt;. Freiräume müssen &lt;strong&gt;erkämpft&lt;/strong&gt; werden. Erholung kann eine verdammt anstrengende Sache sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SamsBkxaGAI/AAAAAAAAAGo/dAfiwwegd7A/s1600-h/P2230038kl.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SamsBkxaGAI/AAAAAAAAAGo/dAfiwwegd7A/s200/P2230038kl.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307962778883594242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bisschen was habe ich mir dennoch gegönnt von der Sache, doch dazu später mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ereignisreich, schrieb ich eingangs, und das war dieser Monat nun wirklich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/dp/3833936274?tag=altamudiewebc-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3833936266&amp;adid=1YBPYZ0HJJ5MRVD3Y1PZ&amp;" target="_blank"&gt;Der Mantel der Winde&lt;/a&gt; ist im Druck. Die Geschichte des Jungen Darek, dem es aufgetragen ist, die Menschen des Mittleren Reiches mit den vier Winden der Welt zu versöhnen, wird mit einem wunderschönen Cover und liebevolle Illustration von &lt;a href="http://www.anne-bernhardi.de" target="_blank"&gt;Anne Bernhardi&lt;/a&gt; überraschen. Erste &lt;a href="http://www.magister-rother.de/termine.html" target="_blank"&gt;Lesungen&lt;/a&gt; auf der Leipziger Buchmesse sind bereits vereinbart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;a href="http://www.amazon.de/dp/3833950242?tag=altamudiewebc-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3833950242&amp;adid=1YBPYZ0HJJ5MRVD3Y1PZ&amp;" target="_blank"&gt;Hörbuch&lt;/a&gt; zu &lt;strong&gt;Das Geheimnis des Dorian Grave&lt;/strong&gt; nimmt ebenfalls Formen an, und wenn diese Formen auch nur ansatzweise nach meinen Vorstellungen geraten, dann wird das ein wirklich ungewöhnliche multimediale Aktion, auf die ich Ungeheuer - sorry - ich ungeheuer gespannt bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergangene Woche haben mich aber vor allem die Fahnenkorrektur an der &lt;strong&gt;Letzten Offenbarung&lt;/strong&gt; in Atem gehalten. Treue Blogleser erinnern sich: Das Machwerk, über das ich vor etwa einem Jahr so ausführlich berichtet habe, bevor dann auf einmal andere Projekte, speziell der Grave-Roman, in den Mittelpunkt rückten, die dann tatsächlich vorher das Licht der Welt erblickten. Die &lt;em&gt;Offenbarung&lt;/em&gt; ist aktuell für den November zur Veröffentlichung vorgesehen (und wir damit der Erfahrung nach zur Frankfurter Buchmesse Mitte Oktober vorliegen). Gedruckt wird allerdings jetzt schon, um Buchhandel &amp; Journaille seelisch darauf vorzubereiten, was im letzten Jahresquartal die globale Wirtschaftskrise von den Titelseiten verdrängen wird ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das eigentlich kreative Projekt allerdings, an dem ich gegenwärtig sitze, ist nach wie vor die Dorian Grave-Fortsetzung, die inzwischen auf gut zweihundert Buchseiten angewachsen ist und sich in einer Weise verhält, dass &lt;strong&gt;Wolfram von Eschenbach&lt;/strong&gt; seine reine Freude dran gehabt hätte:  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ouch erkante ich nie sô wîsen man,&lt;br /&gt;ern möhte gerne künde hân,&lt;br /&gt;welher stiure disiu mære gernt&lt;br /&gt;und waz si guoter lêre wernt.&lt;br /&gt;dar an si nimmer des verzagent,&lt;br /&gt;beidiu si vliehent unde jagent,&lt;br /&gt;si entwîchent unde kêrent,&lt;br /&gt;si lasternt unde êrent.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder, wie in der heutigen Zeit, die alles schneller auf den Punkt bringen möchte, &lt;strong&gt;Britney Spears&lt;/strong&gt; formuliert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Everything is still a blur.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten: Diese Geschichte ist ein scheues Wesen und schwer zu zähmen. Doch ich glaube, dass es eine gewaltige Geschichte ist, der ich momentan in mehrfach fingiertem Zangenangriff zu Leibe rücke, unter anderem durch die Lektüre der Mitschrift einer Vorlesung von &lt;strong&gt;Karl Rahner&lt;/strong&gt; aus dem Jahre 1959 zur dogmatischen Anthropologie, intensiven Studien geologischer Kartenserver, Auffrischung meiner Kenntnisse zu &lt;strong&gt;Siger von Brabant&lt;/strong&gt; und den Quaestionen &lt;strong&gt;Friedrichs II.&lt;/strong&gt; und Besuchen an Orten, an denen das Unsichtbare sichtbar wird, eingeschlossen Begegnungen mit &lt;strong&gt;Fledermäusen&lt;/strong&gt; (sicher) und einem &lt;strong&gt;Wolf&lt;/strong&gt; (ziemlich sicher).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SamqsAmQciI/AAAAAAAAAGI/0jI7EdAC0dY/s1600-h/P2170007kl.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SamqsAmQciI/AAAAAAAAAGI/0jI7EdAC0dY/s200/P2170007kl.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307961308884267554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;strong&gt;Bullenkuhle bei Bokel&lt;/strong&gt;, ist nicht etwa das Freibad der örtlichen Polizeidienststelle, sondern ein &lt;em&gt;Erdfall&lt;/em&gt;, wie er in der Norddeutschen Tiefebene hin und wieder begegnet. Norddeutschland ist bekanntlich im Wesentlichen durch eine große Ladung Schutt bedeckt - Überreste vergangener Eiszeiten. Unter diesem Schutt aber verbirgt sich sehr viel älteres Gestein und unter Anderem auch Salzstöcke. Wie jedem Hypertonie-Patienten bekannt sein dürfte, ist Salz wasserlöslich, dass es eine Freude ist. Folglich sind unterirdische Salzstöcke ständigen Auswaschungen unterworfen. Im eigentlichen Sinne ist es also nicht der Zahn der Zeit, der hier nagt, sondern deren Rachen, gurgelnderweise. (Liest sich eigentlich ganz knorke. Vielleicht findet das in irgendeiner Form den Weg ins Buch). Jedenfalls: Ist der Untergrund dann einmal verschwunden, hat die Erde einen spontanen Einfall - den Erdfall. Und ein solcher, für norddeutsche Verhältnisse recht klein dimensionierter, ist die Bullenkuhle. Einer der wenigen Orte in meiner näheren Umgebung, in der sich etwas Älteres, die eigentlichen Knochen der Erde, deutlich bemerkbar macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen Ort habe ich vergangenes Wochenende aufgesucht. Ein einzigartiges Erlebnis. Die Wege waren noch gefroren - ich bin in Pfützen eingebrochen, habe mich rund um die Kuhle durchs Gesträuch geschlagen und auf dem Rückweg habe ich einen Wolf gesehen. Nein, es war kein Reh. Ein Reh erkenn ich grad noch, wenn ich eins seh. Es war kein Fuchs. Dazu war es zu groß. Und auch kein Golden Retriever. Immer noch zu groß. Auch kein Schäferhund - wieder zu groß, und vor allem zu scheu. Ein waagerechter Schatten, waagerecht samt Schwanz, der in Höhe des Gutshofs Günne aus den Bäumen hervorbrach, fünfzig Meter vor mir den Weg querte und im Dickicht verschwand. Ich war baff. Viel zu baff, um auch nur Angst zu haben. Mittlerweile weiß ich, dass das auch überflüssig ist, und das Tier hatte definitiv mehr Angst vor mir als ich vor ihm. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Samq5E6X9GI/AAAAAAAAAGQ/FhyqWFHJCws/s1600-h/P2170012kl.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Samq5E6X9GI/AAAAAAAAAGQ/FhyqWFHJCws/s200/P2170012kl.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307961533380686946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wunderschön fand ich die Formulierung, mit der Herr Grüntjens von der örtlichen Jägerschaft meine etwas besorgten Nachfragen beantwortet hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Freuen Sie sich über die Anwesenheit und genießen Sie die Spaziergänge mit dem Wissen, ein hochintelligentes, scheues und vorsichtiges Tier in unserer Heimat gesehen zu haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was diejenigen, die tatsächlich in engem Kontakt mit dem Wald und der Natur stehen, die Förster und Jäger, in ihrer Gesamtheit von meiner persönlichen Art der Wahrnehmung halten. Es sind dieselben Orte, und ich behaupte, es ist ein ähnliches Gefühl - doch eine ganz andere Perspektive. Mein Großvater hätte das ähnlich gesehen wie diese Frauen und Männer. Der lief mit der Wünschelrute umher - der Leser mag ihm in der Figur des &lt;em&gt;"Meister Emil"&lt;/em&gt; im &lt;a href="http://www.amazon.de/dp/3980564266?tag=altamudiewebc-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3980564266&amp;adid=1YBPYZ0HJJ5MRVD3Y1PZ&amp;" target="_blank"&gt;Adler der Frühe&lt;/a&gt; begegnen. Auf jeden Fall war dies eine Begegnung, von der ich glaube, dass sie ein Verständnis in mir geweckt hat. Eine Begegnung, die kaum zufällig gewesen sein kann. Dieses Verständnis ist wichtig. Ich muss nicht nur wissen, ich muss spüren, worüber ich schreibe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SamrhR2nAZI/AAAAAAAAAGY/L1L8PWeFceU/s1600-h/P2230023kl.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SamrhR2nAZI/AAAAAAAAAGY/L1L8PWeFceU/s200/P2230023kl.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307962224049324434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch lässt sich an der Bullenkuhle das Ältere, Vorzeitliche nur mittelbar erfahren. Die Erde stürzt ein, bildet ein (nach Schätzungen) fünfzehn Meter tiefes, moor- und wassergefülltes Loch. Doch es gibt existieren einige wenige Orte in Norddeutschland, an denen die Knochen der Erde zu Tage treten, namentlich der &lt;em&gt;Kalkberg in Lüneburg&lt;/em&gt; und sein Gegenstück, der &lt;em&gt;Kalkberg in Bad Segeberg&lt;/em&gt; (bekannt durch die Karl May-Festspiele). Letzteren, in dem sich die nördlichste natürliche Höhle Deutschlands verbirgt, habe ich vergangene Woche aufgesucht. Die Höhle ist im Winter nicht zugänglich - dort halten gegenwärtig etwa 21.000 Fledermäuse ihren Winterschlaf. Aber schon die Ersteigung dieser uralten Gipsformation (der "Kalk" ist hier genauso wenig echter Kalk wie in Lüneburg) war eine aufregende Erfahrung, die ich in den kommenden Wochen noch zu vertiefen gedenke, etwa durch einen Besuch im &lt;strong&gt;Noctalis&lt;/strong&gt; - dem Fledermausmuseum zu Füßen des Berges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Samr12eNdYI/AAAAAAAAAGg/btlnNSVO6Ck/s1600-h/P2230048kl.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/Samr12eNdYI/AAAAAAAAAGg/btlnNSVO6Ck/s200/P2230048kl.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307962577476482434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir leben in einer Welt, verehrte potentielle Leserschaft, die erfüllt ist von ihrer ganz eigenen Magie. Wenn auch nur ein Schimmer dieser Magie ihren Weg auf die Seiten meiner Bücher findet, dann hat es sich gelohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sie mögen - Sie werden es erlesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für heute bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-5578005118709669836?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/5578005118709669836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=5578005118709669836' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5578005118709669836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5578005118709669836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/02/verkalkung-abnehmend.html' title='Verkalkung, abnehmend'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SamsBkxaGAI/AAAAAAAAAGo/dAfiwwegd7A/s72-c/P2230038kl.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-5547213814292034034</id><published>2009-02-02T08:26:00.003+01:00</published><updated>2009-02-02T09:10:06.682+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Joh. 1,5</title><content type='html'>&lt;em&gt;Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern - oder heute - oder vielleicht auch vorgestern - oder zum anstehenden Vollomond - oder erst zum "Valentinstag" moderner Zeitrechnung galt es ein altes Fest zu begehen, das wir je nach weltanschaulicher Couleur als &lt;em&gt;Imbolc&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Mariä Lichtmess/Mariä Reinigung&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Murmeltiertag/Groundhog Day&lt;/em&gt; benennen dürfen. Oder einfach &lt;em&gt;Jochen&lt;/em&gt;. Niemand kann mir verbieten, ein altes kirchliches Fest &lt;em&gt;Jochen&lt;/em&gt; zu nennen oder unseren Kaffeevollautomaten &lt;em&gt;Eberhard&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls ist Imbolc ein altes Frühlingsfest. Eine populäre etymologische Erklärung besagt, dass sich die Frühlingslämmer zu diesem Zeitpunkt noch "im Balg" (i.e. "im Leibe") des Muttertiers befinden. Die christliche Bedeutung des Datums funktioniert noch einmal anders, über Maria und ihre "Unreinheit" bis vierzig Tage nach der Geburt des Kindes. Nach dieser &lt;strong&gt;Quarantaine&lt;/strong&gt; wurde dann die "Reinigung" begangen, Mariae purificationis. Vielleicht gibt es da einen fernen Reflex bis hin zu unserem Frühjahrsputz. Jedenfalls ist Imbolc ein Frühlingsfest, wenn sich der Frühling zuverlässig erfahrbar einstweilen nur an der Tageslänge festmachen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Licht aber ist zurück und der erste große Schritt zum Frühling getan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SYaqQIFPS6I/AAAAAAAAAF4/Mt9av-nuT54/s1600-h/imbolc.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SYaqQIFPS6I/AAAAAAAAAF4/Mt9av-nuT54/s200/imbolc.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5298109205672053666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie war es tatsächlich ein &lt;em&gt;winter of our discontent&lt;/em&gt; diesmal, der ganz pünktlich zu einem anderen alten Jahresfest, Samhain/Allerheiligen-Allerseelen/Halloween einsetzte, im Anschluss an unseren Abschiedsauftritt nach fünfzehn Jahren auf der Bühne, an das öffentliche Versterben der Figur &lt;em&gt;Magister Rother&lt;/em&gt;. Im Rückblick glaube ich, dass das eine unangemessene Frivolität war. Vielleicht war mir selbst die Nähe zu dieser Bühnenfigur nicht klar - doch vielleicht war es dann auch umso wichtiger, diesen ganz deutlichen Schnitt gemacht zu haben. Und die folgenden Wochen und Monate voller Variationen auf das Thema &lt;em&gt;Du bist keine zwanzig mehr&lt;/em&gt; waren deutlich. Wir werden sehen, vielleicht habe ich ja gelernt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Seltsame ist, dass ich im Grunde an die Worte vom Oktober/November anknüpfen könnte: Ich bin hindurch. Und zum ersten Mal seit einer ganzen Weile habe ich das Gefühl, dass das, was ich schreibe, wieder wirklich gut ist. Kein &lt;em&gt;it says nothing to me about my life&lt;/em&gt; mehr. Ich lese viel über Gauss und Vermessungen und Friedrich II., Kantorowicz und den George-Kreis und seine Wirkung auf die Stauffenbergs. Diese Dinge sind enger verflochten, als es auf den ersten Blick erscheinen mag, und es ist ... überraschend, aus welcher Inspiration Impulse entstehen können, in diesem Fall auf die Fortsetzung des &lt;a href="http://www.amazon.de/Das-Geheimnis-Dorian-Grave-darf/dp/3833936266/ref=sr_1_1/028-3234976-9088534?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1223732173&amp;sr=8-1"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;'Dorian Grave'&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Winterstarre ist überwunden, das Lektorat für &lt;a href="http://www.amazon.de/dp/3833936274?tag=altamudiewebc-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3833936266&amp;adid=1YBPYZ0HJJ5MRVD3Y1PZ&amp;" target="_blank"&gt;Der Mantel der Winde&lt;/a&gt; abgeschlossen, und das Jahresrad nimmt Fahrt auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder, wie mein lieber Sportlehrer zu sagen pflegte, wenn ich mir mal wieder übel den Schritt gequetscht hatte am Barren: &lt;em&gt;Es wird, es wird!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis demnächst an dieser Stelle bleibe ich, verehrte potentielle Leserschaft, Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-5547213814292034034?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/5547213814292034034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=5547213814292034034' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5547213814292034034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5547213814292034034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/02/joh-15.html' title='Joh. 1,5'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SYaqQIFPS6I/AAAAAAAAAF4/Mt9av-nuT54/s72-c/imbolc.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4059163410844421942</id><published>2009-01-23T23:23:00.004+01:00</published><updated>2009-01-23T23:53:59.278+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Auf ein Neues,</title><content type='html'>verehrte potentielle Leserschaft! Auf ein gutes neues Jahr für uns alle und auf eine Menge (oder sagen wir: Anzahl) neuer Projekte, die in den kommenden Wochen und Monaten das Licht der literarischen Welt erblicken wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Hilfsverb ist dabei durchaus bewusst gewählt. Klar, "werden" läge am Nächsten, klingt aber immer so nach absoluter Sicherheit. Irgendwie verliert man den Glauben an die Prädestination mit zunehmender Einsicht in die Verlagsbranche. Protestanten dürften jedenfalls unterrepräsentiert sein in der Verlagswelt.&lt;br /&gt;Auch "sollen" wollte ich besser vermeiden. Um ein "sollen" geht es - zugegeben - auch (schließlich unterzeichne ich ständig entsprechende Verträge), aber ich habe gerade in den letzten Wochen wieder gemerkt, dass sich nichts erzwingen lässt. Die besten Ideen, die Dinge, die sein &lt;strong&gt;sollen&lt;/strong&gt;, die sind aus einem Impuls heraus da. Diese Geschichten "stehen" binnen zwanzig Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So auch meine aktuelle Arbeit, die Fortsetzung zu &lt;a href="http://www.amazon.de/dp/3833936266?tag=altamudiewebc-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3833936266&amp;adid=1YBPYZ0HJJ5MRVD3Y1PZ&amp;"&gt;"Das Geheimnis des Dorian Grave"&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es begab sich aber zu der Zeit, dass ich mit dem Wagen unterwegs war zu einem meiner Lieblingsorte, dem Kloster Mariensee nahe dem illustren Städtlein Neustadt am Rübenberge. Zu Mariensee siehe &lt;a href="http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/01/quellenkunde-teil-1.html"&gt;vor etwa einem Jahr an dieser Stelle&lt;/a&gt;. Da ich diesmal jedoch von Uelzen her kam und die Route über Munster gewählt hatte, entsprechend über die Autobahn anrollte, entschied ich mich, einmal eine andere Strecke zu erproben. Nicht via Mellendorf, sondern ... irgendeinen Namen wird das haben. Mellendorf lässt sich da gerade umgehen, allerdings auch das stimmungsvolle Örtchen Negenborn, das es auch noch zu erkunden gilt. Neun Borne - Quellen - dicht beieinander in alter Zeit; natürlich reizt mich das. Diesmal aber ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Name des Dörfchens (im Grunde ist es nicht einmal ein Dörfchen) ist &lt;strong&gt;Dudenbostel&lt;/strong&gt;. Ich spürte einfach: Da ist was. Dann sah ich das Straßenschild, linker Hand: "&lt;strong&gt;Rother&lt;/strong&gt; Feld"! Und die Stimmung an diesem grauen, stürmisch-relativ-gesehen-milden Januartag ... Ein besonderer Ort. Trotzdem bin ich noch nicht ausgestiegen, sondern habe begonnen, mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu recherchieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SXpKTdZFXgI/AAAAAAAAAFw/BJORWIK5u_A/s1600-h/stephanstudiumcastel+009+kl.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SXpKTdZFXgI/AAAAAAAAAFw/BJORWIK5u_A/s200/stephanstudiumcastel+009+kl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5294626010095246850" /&gt;&lt;/a&gt;Nicht allein, dass es auf dem Rotherfeld eine vorgeschichtliche Befestigungsanlage gibt. Nicht allein, dass diese Befestigungsanlage von einem Bächlein durchflossen wird, das aus einer nahegelegenen Quelle gespeist wird. Nicht allein, dass im Anschluss daran, am Brelinger Berg, ein geologischer Lehrpfad zur Entstehung der eiszeitlichen Landschaft existiert. Nein! Carl Friedrich Gauß unternahm Experimente auf dem Brelinger Berg! Hier wurde vermessen und ... ein faszinierendes neues Element deutet sich an! Ich habe den heutigen Nachmittag unter anderem damit verbracht, meine Kenntnisse über Castel del Monte aufzufrischen (siehe Foto).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Everything falls into place&lt;/em&gt;, verehrte potentielle Leserschaft. Ich summe und brumme vor Aufregung, laufe im Kreis um meinen Arbeitsplatz und habe seit mehr als achtundvierzig Stunden keinen Zigarillo angerührt; das kommte hinzu. Aber: Wir sind &lt;strong&gt;drin&lt;/strong&gt;. Niemand, der ein Buch nur liest, kann ermessen, wie es sich anfühlt, wenn sich eines schreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es sich schreiben &lt;strong&gt;will&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4059163410844421942?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4059163410844421942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4059163410844421942' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4059163410844421942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4059163410844421942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2009/01/auf-ein-neues.html' title='Auf ein Neues,'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SXpKTdZFXgI/AAAAAAAAAFw/BJORWIK5u_A/s72-c/stephanstudiumcastel+009+kl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2902382481748363494</id><published>2008-12-25T06:18:00.008+01:00</published><updated>2008-12-25T07:14:51.198+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Wirklich fantastisch</title><content type='html'>Doch recht deultich, verehrte potentielle Leserschaft, sehe ich den einen Leser oder die andere Leserin dieses Blogs vor mir, der oder die beim Überfliegen der Einträge aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskommt: &lt;em&gt;Ist ja alles ganz interessant, doch irgendwie auch verdammt abgespacet und abgehoben&lt;/em&gt; (oder "&lt;em&gt;abgefahren&lt;/em&gt;"; der Dorian Grave sei "abgefahren", hab ich gerade gelesen) - &lt;em&gt;warum schreibt ein Jugendbuchautor seltsame Sachen über Quellen, Besuche an Goethes Gruft und so ein küchenphilosophisches Zeug?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, ich erwähnte es an dieser Stelle bereits: Ich bin nicht &lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;em&gt;Kai Meyer&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;. Ich bin auch nicht &lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;em&gt;Christoph Marzi&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; (dessen Stil ich nach dem Wenigen, das ich von ihm gelesen habe, schätze), &lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;em&gt;Thomas Finn&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; oder &lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;em&gt;Christoph Hardebusch&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; - um einmal diejenigen zu nennen, die eigentlich unverdächtig sind. Der Leser wird wissen, wer an Autoren des fantastisch angehauchten Genres ebenfalls so ungefähr zu meiner Generation gehört. Viele dieser Autoren schreiben absolut spannende Sachen, doch ich habe den Eindruck, dass der Ansatz doch ein ganz anderer ist. Wir alle erzählen fantastische Geschichten, doch die &lt;strong&gt;Gründe&lt;/strong&gt;, aus denen wir das tun, die sind zum Teil sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht hängt er mit der Person von J.R.R. Tolkien zusammen, der als Pate des fantastischen Genres bis heute über der Szene schwebt. Tolkien hat sich vehement dagegen gewährt, seine Geschichten als Chiffren verstanden zu sehen, etwa den "Lord of the Rings" als Kommentar auf die klaustrophobische Situation der "Schlacht um England" in der ersten Hälfte der 1940er Jahre. Erstaunlich genug, denn gerade der akademische Mythen-Fachmann Tolkien hätte das Wesen der Sage besser verstehen müssen. Er hätte wissen müssen, dass die Sage immer vor allem auch eine Auskunft gibt über die Zeit und die Situation, in der sie erzählt wird. Und die fantastische Literatur erzählt ja nun einmal sehr vordergründig Sagen. Die Wirklichkeit ist für das Fantastische damit sogar &lt;em&gt;sehr&lt;/em&gt; relevant. Finn hat das mit seinen Sagen-Updates auch gemerkt; das ist durchaus ein spannender Ansatz. Ich kann ihn nicht inhaltlich kommentieren, weil ich nichts davon gelesen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Halten wir also fest: Die Wirklichkeit ist relevant für das Fantastische - wie ich es definiere. Phantastik ist nicht Weltflucht. Sie ist das Gegenteil. Sie ist Spiegelung. Sie ist wie ein Traum von der Wirklichkeit. Und es gibt ja nun sehr alte Traditionen, die in Träumen den einen oder anderen Fingerzeig unseres Unterbewusstseins vermuten. Begreifen wir die Fantastische Literatur also als unser kollektives Unterbewusstsein, als ein unglaubliches und unglaublich wertvolles Reservoir an Methaphern, das es uns ermöglicht, die wirklichen und wirklich relevanten Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Und genau &lt;em&gt;deswegen&lt;/em&gt; wird sie selbst relevant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harter Tobak, verehrte potentielle Leserschaft, zum Jubeltag der heimischen Leitreligion? Wohl schon irgendwie. &lt;em&gt;It’s ok to be different, to be apart. Es ist ok, wenn du anders bist und keiner dich will verstehen&lt;/em&gt;, sagt Stevie Styx in einer Schlüsselszene der Geschichte vom "Geheimnis des Dorian Grave". &lt;em&gt;Wenn du erkennst, dass das ist ok – dann bist du erwachsen.&lt;/em&gt; Der Autor, wie es scheint, ist noch nicht ganz so weit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen guten Rutsch ins kalendarische 2009 wünscht an dieser Stelle Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2902382481748363494?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2902382481748363494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2902382481748363494' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2902382481748363494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2902382481748363494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/12/wirklich-fantastisch.html' title='Wirklich fantastisch'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-6234847451103538324</id><published>2008-12-10T22:52:00.003+01:00</published><updated>2008-12-10T23:17:04.622+01:00</updated><title type='text'>Zugegeben,</title><content type='html'>verehrte potentielle Leserschaft: Wer dieses mein Blog, von dem ich mittlerweile begriffen habe, dass es sich um &lt;em&gt;dieses mein Blog&lt;/em&gt; und &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; etwa um &lt;em&gt;diesen meinen Blog&lt;/em&gt; handelt ... wer also dieses Etwas mehr oder minder regelmäßig verfolgt, muss sich längst verwundert die Augen reiben über die absonderliche Informationspolitik zu aktuellen und künftigen Projekten. Wenn er sich nicht ohnehin bereits schaudernd abgewandt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war viel von der &lt;em&gt;Letzten Offenbarung&lt;/em&gt; die Rede (sie kommt im Oktober/November 2009; ich verspreche: das Warten lohnt sich!), dann vom &lt;strong&gt;Dorian Grave&lt;/strong&gt;, den Einige von Euch und Ihnen inzwischen gelesen haben. Hier bitte ich um Geduld: Ich werde alle Zuschriften sorgfältig beantworten, sobald ich zum Atmen komme. Jedenfalls sei mir heute der Hinweis auf ein jetzt aktuelles Projekt gestattet, das ich bereits Anfang des Jahres mehrfach kurz angesprochen hatte: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Mantel der Winde&lt;/strong&gt; ist ein Fantasyroman für junge Leser jedes Alters. Ein "all age"-Roman, wie man neudeutsch gerne formuliert. Es ist die Geschichte des Jungen Darek, der an der Akademie der Kreuzbrüder aufwächst, einem an sich ganz ruhigen, fast langweiligen Fleckchen am Rande des Mittleren Reiches. Eine eintönige Sache im Grunde, bei der neue Erkenntnisse zum Wesen und den Anwendungsmöglichkeiten des blauen Zwergampfers noch die größte Abwechslung darstellen, bis ... Ja, bis von einem Tag auf den anderen alles anders ist. Bis auf einmal der allmächtig Hofdomestikus Bruder Engelbertus vor der Tür steht (oder, richtiger: in einer schwarz verhängten Sänfte getragen wird), Dutzende königlicher Panzerreiter im Gefolge. Von einem Tag auf den anderen ist alles anders, und auf Dareks Schultern liegt das Schicksal des gesamten Landes - denn die vier Winde der Welt, Zephyrus, Boreas, Euros und Notos haben den Menschen ihre Gunst entzogen. Dunkle Zeiten brechen an und gefahrvolle Abenteuer erwarten Darek und seine Gefährten, den Zauberlehrling Libius, Bartholf den Zwerg, die Albaîne Astaril und das kleine Mädchen Ylvia. Und da wäre dann noch ein Kater namens Castro, aber das ist eine andere Geschichte. Wobei: schon diese. Schon &lt;strong&gt;Der Mantel der Winde&lt;/strong&gt;, aber es hat seine eigene Bewandnis mit dem Katzentier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über dieses Werk, das für den März 2009 im &lt;strong&gt;Baumhaus Verlag&lt;/strong&gt; angekündigt ist, werden wir also in den nächsten Wochen und Monaten das eine oder andere zu berichten haben. Wir haben bereits ein Cover, auf das ich Euch und Ihnen hoffentlich bald einen ersten Vorgeschmack geben darf. Verantwortlich zeichnet die renommierte Hamburger Künstlerin und Illustratorin &lt;strong&gt;Anne Bernhardi&lt;/strong&gt;. Ich kann es nicht anders sagen: Ich bin hingerissen. So hingerissen, dass ich Frau Bernhardi gleich auch noch die Gestaltung der Panoramakarte des Mittleren Reiches aufgedrückt habe. Denn wenn wir den Fuß in fremde, ferne Gegenden, unbekannte Welten setzen, dann ist so eine Karte überlebenswichtig - wer den &lt;strong&gt;Dorian Grave&lt;/strong&gt; gelesen hat, der weiß das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da sind wir schon wieder bei Mr Grave. Hier bleibt mir nochmalig etwas nachzutragen. Neue Besprechungen finden sich diese Woche &lt;a href="http://www.corrys-jugendbuchregal.homepage.t-online.de/41350/45478.html"&gt;www.corrys-jugendbuchregal.de&lt;/a&gt; (runterscrollen auf "Rother") und auf &lt;a href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=36667"&gt;www.buechereule.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal bleibe ich Ihr und Euer,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-6234847451103538324?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/6234847451103538324/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=6234847451103538324' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6234847451103538324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/6234847451103538324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/12/zugegeben.html' title='Zugegeben,'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1432015742280714639</id><published>2008-11-30T13:48:00.011+01:00</published><updated>2008-11-30T14:18:17.562+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Nachtragend</title><content type='html'>Betont: &lt;em&gt;nach-tragend&lt;/em&gt;, nicht &lt;em&gt;nacht-ragend&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unwahrscheinlich, dass jemand von Euch und Ihnen, verehrte potentielle Leserschaft, den Titel falsch interpretiert hat, doch es wäre ja immerhin möglich. Die kommende Nacht - 30.11./1.12. - ragt bereits in den meteorologischen Winter. &lt;em&gt;Wär doch der Winter erst vorbei / und wieder grün der Wiesengrund.&lt;/em&gt; Noch 62 Tage bis Imbolc - auch in dieser Weise kann man das sehen. &lt;em&gt;Könnt ich zum Augenblicke sagen: / Verweile doch, du bist so schön.&lt;/em&gt; Vielleicht lern ich's ja doch noch mal. Wobei, mit Dr. Faust war's gleich darauf vorbei ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Anlass für meine nachtragenden Worte: Gestern Nachmittag stand eine Lesung aus dem &lt;a href="http://www.amazon.de/dp/3833936266?tag=altamudiewebc-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3833936266&amp;adid=1YBPYZ0HJJ5MRVD3Y1PZ&amp;"&gt;Dorian Grave&lt;/a&gt; an. Die Location war eine der Stätten der Handlung, dem Flecken Ebstorf. Einige Momentaufnahmen haben wir im Bilde festgehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STKO-BxQNWI/AAAAAAAAAFU/znAdJGZ6BG4/s1600-h/Stephan+Lesung+Ebstorf+Heimatkreis+015.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STKO-BxQNWI/AAAAAAAAAFU/znAdJGZ6BG4/s200/Stephan+Lesung+Ebstorf+Heimatkreis+015.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274435309882324322" /&gt;&lt;/a&gt; Gipfeltreffen der local heroes? St. Mauritius (links), Rother.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STKPZkHSOBI/AAAAAAAAAFc/0uXW6dZ3XKo/s1600-h/Stephan+Lesung+Ebstorf+Heimatkreis+035.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STKPZkHSOBI/AAAAAAAAAFc/0uXW6dZ3XKo/s200/Stephan+Lesung+Ebstorf+Heimatkreis+035.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274435782958004242" /&gt;&lt;/a&gt; Schaufenster der Buchhandlung Nohdurft: &lt;em&gt;"Gegenüber hatte Tobi eine Buchhandlung entdeckt. Das Angebot im Schaufenster war gut sortiert: vor allem gab es jede Menge Lektüre zum Kloster und zu der Weltkarte. Aber sonntags war nun einmal geschlossen."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STKQZ1cAoJI/AAAAAAAAAFk/5Qn_WjlRndQ/s1600-h/Stephan+Lesung+Ebstorf+Heimatkreis+019.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 133px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STKQZ1cAoJI/AAAAAAAAAFk/5Qn_WjlRndQ/s200/Stephan+Lesung+Ebstorf+Heimatkreis+019.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274436887119962258" /&gt;&lt;/a&gt; Nun, die Schokoladenseite. Allmählich fühlt sich selbst beim "Auftritt" Zivilbekleidung wieder heimisch an. Wie war das noch? "Ich bin hindurch".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Location war dieselbe wie Ende Oktober - das Publikum ein gänzlich anderes. Damals zwei achte Klassen mit neugierigen Fragen ("Wie hat Tobi das denn gemacht mit den Laternen?"), nun der &lt;strong&gt;Heimat- und Kulturkreis&lt;/strong&gt;. Und siehe da: Die Gemeinde derer, &lt;em&gt;die noch rocken&lt;/em&gt; - sie ist gewaltig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald an dieser Stelle, Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1432015742280714639?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1432015742280714639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1432015742280714639' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1432015742280714639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1432015742280714639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/11/nachtragend.html' title='Nachtragend'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STKO-BxQNWI/AAAAAAAAAFU/znAdJGZ6BG4/s72-c/Stephan+Lesung+Ebstorf+Heimatkreis+015.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2798530475394320246</id><published>2008-11-29T10:30:00.008+01:00</published><updated>2008-11-29T11:51:07.652+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>In brief</title><content type='html'>Ein seltsames Gefühl verehrte potentielle Leserschaft, ist es dann schon, wenn ich mir bewusst mache, dass mit signifikanter Wahrscheinlichkeit in genau diesem Augenblick der eine oder anderen von Euch und Ihnen durch die Seiten des &lt;em&gt;'Dorian Grave'&lt;/em&gt; schmökert und sich gemeinsam mit Leonie Hartheim und ihren Freunden darum ringt, den geheimnisvollen Code des verblichenen Gothrockers zu knacken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Büchern ist es eine seltsame Sache. Im Grunde sind sie auch nichts anderes als sehr, sehr lange Briefe. Nun, nicht ganz, mag der ein oder andere da einwenden. Briefe oder Mails richtet man ja nun in aller Regel an eine bestimmte Person, und Dritte haben da nicht rumzuschnüffeln. Andererseits war das keineswegs von Anfang an ausgemacht. Wie sieht das mit dem Römerbrief des Paulus aus? Mit unzähligen historischen Briefveröffentlichungen? Nein, das eigentliche Merkmal eines "Briefs" ist im Grunde seine Kürze - entsprechend sind "briefs" im angelsächsischen Sprachraum Unterhosen mit &lt;em&gt;kurzen&lt;/em&gt; Beinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist das, zugegeben, alles etwas anders. Briefe sind in der Regel privat, veröffentlichte Romane eben öffentlich. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Autor nicht einen bestimmten Adressaten im Kopf hätte. Das hat er sehr wohl. Ein Roman als überdimensionaler Brief hat einen Adressaten namens &lt;strong&gt;Leser&lt;/strong&gt;. Im Grunde ist das eine höchst deprimierende Geschichte für den Autor des Romanbriefs: Da gibt es etliche tausend Leser - und kaum einer schreibt mal eben zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, einige Antworten habe ich durchaus bekommen, Besprechungen im Radio, in den Printmedien - und im Internet. Bei Amazon gibt es schon etwas zu lesen, und von &lt;strong&gt;Ralf Seybold&lt;/strong&gt; stammt eine parallel auf www.schreib-lust.de veröffentlichte &lt;a href="http://www.schreib-lust.de/leselust/rezension.php?id=744"&gt;Rezension&lt;/a&gt;, bei der mir dann doch eine Gänsehaut kam. Besonders gefreut habe ich mich auch über die &lt;a href="http://www.lizzynet.de/dyn/146696.php"&gt;Zeilen von "ilkachen"&lt;/a&gt; auf www.lizzynet.de - denn unsere Leser sind ja - wie schon berichtet - "alle, die rocken", und ich bin erleichtert, dass das offenbar eine ganze Menge sind. Ganz gespannt bin ich, wie das Grave-Exemplar ankommen wird, das derzeit in &lt;a href="http://www.corrys-jugendbuchregal.de"&gt;Corrys Jugendbuchregal&lt;/a&gt; steht - vielleicht hat es Corry auch gerade am Wickel. Jedenfalls sind solche Antworten für den Romanbrief-Autor ungeheuer wichtig - übrigens ganz gleich, ob sie sich nun überschlagen vor Begeisterung oder ein gerüttelt Maß an Kritik anmerken. Es sind einfach Antworten, und die sind selten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich natürlich längst an neuen Projekten arbeite, lässt mich der Grave nicht so schnell los. Hin und wieder wandle ich auf den Pfaden, denen auch Leonie und ihre Freunde folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STEa16MTD8I/AAAAAAAAAE8/UA2Ulk7aKS4/s1600-h/engelsweg.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STEa16MTD8I/AAAAAAAAAE8/UA2Ulk7aKS4/s200/engelsweg.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274026152083787714" /&gt;&lt;/a&gt; Der "Engelsweg" zum Beispiel ist bis heute eine wunderschöne Wanderstrecke - und der Verlauf hat sich seit den Tagen des dicken Wilhelm nicht wesentlich verändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STEbXCLboKI/AAAAAAAAAFE/REMcX_txcpU/s1600-h/hochspannung.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 138px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STEbXCLboKI/AAAAAAAAAFE/REMcX_txcpU/s200/hochspannung.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274026721163321506" /&gt;&lt;/a&gt; Andere Wege sind gerader, doch ein merkwürdiges Gefühl ist es schon, wenn man dem Surren der Hochspannungsmasten lauscht und sich fragt, sind das &lt;strong&gt;wirklich&lt;/strong&gt; die Hochspannungsmasten? Und ich will mich besser gar nicht daran erinnern, was das für ein Gefühl war, als ich Anfang des Monats nachts zwischen Breitenhees und Weyhausen im Auto unterwegs war. Nebel kam auf - und aus dem Nebel mit Blaulicht das Aufgebot der Staatsmacht. Es war Castor-Zeit und, ja, ich werde auch noch Bilder von dem lauschigen Örtchen einstellen, an dem Hartheim festgehalten wird - wenn sie mich nicht wegfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STEczUMXhNI/AAAAAAAAAFM/_sjqLohGoP8/s1600-h/Helmbrechts+Karte.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 161px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STEczUMXhNI/AAAAAAAAAFM/_sjqLohGoP8/s200/Helmbrechts+Karte.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274028306547049682" /&gt;&lt;/a&gt; Nur wohin das am Ende führen soll, das ist die große Frage. Vielleicht ist das, wie Dorian Grave jetzt sagen würde, mehr, als du wissen darfst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal an dieser Stelle bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2798530475394320246?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2798530475394320246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2798530475394320246' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2798530475394320246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2798530475394320246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/11/in-brief.html' title='In brief'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/STEa16MTD8I/AAAAAAAAAE8/UA2Ulk7aKS4/s72-c/engelsweg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1693197842817484310</id><published>2008-11-01T21:03:00.005+01:00</published><updated>2008-12-02T07:04:40.815+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Ich bin hindurch!</title><content type='html'>Das passende Wort, verehrte potentielle Leserschaft, zum passenden Datum. Der 31. Oktober 1517, der Zeitpunkt des angeblichen Anschlags der 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg, markiert zugegeben erst den Beginn der ungeheuren welthistorischen Entwicklung, die &lt;strong&gt;Martin Luther&lt;/strong&gt;s Reformationsbemühungen auslösen sollten – doch es ist eben auch jenes Datum, das auf den Wormser Reichstag hinführte, an dessen Ende Luther eben dies ausrufen konnte: Ich bin hindurch! Und wenn ich tausend Köpfe hätte, ich würde sie mir eher abschlagen lassen, als zu widerrufen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und irgendwie kann ich heute gerade ganz gut nachvollziehen, wie er sich damals gefühlt haben muss. Nun sei es mir fern, das, was ich fabriziere, irgendwie mit den Schriften des Doktor Martin L. vergleichen zu wollen – weder im Positiven noch im Negativen – doch ein Hindurch, das spüre auch ich heute:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Das Geheimnis des Dorian Grave – Mehr als du wissen darfst“&lt;/em&gt; hat auf der Frankfurter Buchmesse das Licht der Welt erblickt und sollte in diesen Tagen beim Buchhändler Ihres und Eures Vertrauens eintreffen. In Frankfurt, bei den Literaturtagen im altmärkischen Osterburg und an jenem Ort, der im Roman eine solche Rolle spielt, in Ebstorf, haben wir erste Lesungen erlebt – und die Reaktionen übertreffen alle Erwartungen, die ich möglicherweise gehegt habe. Das Interesse ist ungeheuer. Im Frankfurter Literaturbahnhof war sogar ein leibhaftiges Ungeheuer mit dabei: Mein lieber Baumhaus-Kollege &lt;strong&gt;Klaus Baumgart&lt;/strong&gt; war mit seinem neuen Werk &lt;em&gt;„Elli – ungeheuer geheim“&lt;/em&gt; zugegen. Eine wunder- und fantasievolle Geschichte um ein Nachwuchsgespenst, die sicher eine Menge Fans finden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was nun die Geschichte von Mr Grave anbetrifft: Die Reaktionen machen mir selbst natürlich gehörig Lust, die Story weiterzuerzählen – doch dazu an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hindurch bin ich aber vor allem durch die letzten Wochen, in denen ein solcher Wust von Terminen anstand, dass es mir schon geraume Zeit davor grauste. Ein „besseres Ereignis-Timing“ forderte die Titanic! (wenn ich mich recht entsinne) zu Zeiten der Wiedervereinigung – dem hätte ich mich in diesem Oktober vollen Herzens anschließen können. Die Grave-Veröffentlichung, mein Bühnenabschied und ganz nebenbei mein vierzigster Jubeltag geballt und massiert. Gut, ich hatte es so gewollt. Ich wollte ganz bewusst eine Zäsur setzen, mir selbst deutlich machen, was ich mit den NÄCHSTEN vierzig Jahren anzufangen gedenke. Dass dieses Vorhaben dermaßen, nun, ereignisintensiv werden würde, dass mir Zweifel zwischendrin kommen würden, ob es diese vierzig Jahre überhaupt noch geben würde – das hatte ich nun nicht geahnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Abschiedsabende auf Burg Bodenteich waren wunderschön und wunderstressig zugleich. Während des Gesprächs mit &lt;strong&gt;Holger Boden&lt;/strong&gt; vom Isenhagener Kreisblatt, in dem ich im April meinen Bühnenabschied ankündigte, hatte ich die Idee entwickelt, in bester Bowie-Tradition tatsächlich auf der Bühne abzuleben. Im Ergebnis haben wir das nun dahingehend variiert, das am Beginn der Darbietung zu den Klängen des Trauermarschs aus der Götterdämmerung bereits die Bahre hereingetragen wird und anschließend die unterschiedlichen Figuren, die ich im Verlaufe meiner Bühnenkarriere verkörpert habe, dem verstorbenen Magister Rother ihre Referenz erweisen. Die Musik durfte dabei natürlich nicht fehlen. &lt;strong&gt;Lady Ginevra&lt;/strong&gt; und ihre neue Band &lt;em&gt;Schafspelz&lt;/em&gt; standen freundlicherweise zur Verfügung. Auf einmal war die Sache rund. Womit wir nicht gerechnet hatten, war das immense Interesse der Öffentlichkeit. Gut, wir hatten natürlich auf ein ausverkauftes Haus gehofft – aber dass wir den eilig für den folgenden Tag angesetzten Zusatztermin ebenfalls in Windeseile ausverkaufen würden, das hatte dann doch niemand erwartet. Für mich bedeutete das ein Dutzend Kostümwechsel innerhalb von zwei Stunden, und am nächsten Tag noch einmal von vorn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man stirbt nur zwei Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so fühlte ich mich am Ende auch. Unerwartet kam da noch die offizielle Ehrung durch den Flecken Bodenteich. Was genau es mit der Ehrengabe auf sich hat, die mir aus den Händen des stellvertrenden Bürgermeisters &lt;strong&gt;Werner Schulz&lt;/strong&gt; verliehen wurde, konnte ich bisher nicht eruieren. Der Förderkreis Burg war vor zwei Jahren der erste Träger dieser Auszeichnung. Der Förderkreis Burg ist eine Korporation – ich bin keine. Vermutlich soll die Ehrung für mein künftiges Wohlverhalten bürgen. Nun, ich will und werde tun, worum ich mich ganz ehrlich immer bemühe – um mein Bestes. Und in den letzten Wochen war das ein tierisch anstrengendes Bestes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.miaplaza.de/uploads/pictures/2/42/942/0032230942_0390484494_0628373265_640x480.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 640px; height: 480px;" src="http://www.miaplaza.de/uploads/pictures/2/42/942/0032230942_0390484494_0628373265_640x480.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier im Bilde die Verleihung - im Bilde festgehalten durch Marc Lücke, der in einem (logo, sehr lesenwerten) Artikel im Isenhagener Kreisblatt berichtete (ich frag gleich noch, ob ich's auch verwenden darf). Bitte anklicken - so sieht man nur den Herrn Bürgermeister. Nicht, dass der nicht an sich sehenswert wäre, aber irgendwie fehlt da noch was.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun, verehrte potentielle Leserschaft: Ich bin hindurch und gelobe feierlich, die mir verbleibende Kraft fürderhin allem voran dem geschriebenen Wort zu widmen … &lt;em&gt;als bescheidener Arbeiter im literarischen Weinberg des Herrn.&lt;/em&gt; Es gibt noch so viele Geschichten, die erzählt werden wollen. Ich erwarte sie voller Spannung und mit einem glücklichen Lächeln, wie es ja vielleicht auch der Doktor aus Wittenberg auf den Lippen getragen hat, als er sich zu seinem Entschluss durchgerungen und allen Anfechtungen widerstanden hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin hindurch und bleibe bis zum nächsten Mal an dieser Stelle Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1693197842817484310?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1693197842817484310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1693197842817484310' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1693197842817484310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1693197842817484310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/11/ich-bin-hindurch.html' title='Ich bin hindurch!'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1287347626651684766</id><published>2008-10-11T15:33:00.001+02:00</published><updated>2008-10-11T15:37:43.779+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Für alle, die rocken</title><content type='html'>„School’s out – for summer! School’s out – forever!“, verkündete weiland Alice Cooper, bei dem sich die Marilyn Mansons unserer Welt noch heute manche Scheibe abschneiden könnten – nicht allein schminktechnisch.&lt;br /&gt;Da bleiben wir, verehrte potentielle Leserschaft, ja beinahe im Bild, wenn wir jetzt den erlösenden Satz vernehmen: „Dorian’s out!“&lt;br /&gt;Monatelang habe ich Euch und Ihnen in den Ohren (oder richtiger: den Augen, denn das Schwergewicht dieses Blogs liegt ja doch auf dem geschriebenen Wort) gelegen mit halb fertigen, möglichen, zukünftigen Projekten. Nun endlich gilt es von Lesbarem zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Das-Geheimnis-Dorian-Grave-darf/dp/3833936266/ref=sr_1_1/028-3234976-9088534?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1223732173&amp;sr=8-1"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Stephan M. Rother:&lt;br /&gt;Das Geheimnis des Dorian Grave – Mehr, als du wissen darfst&lt;br /&gt;Baumhaus Verlag, Frankfurt 2008&lt;br /&gt;400 Seiten, Hardcover, 14,90 €&lt;br /&gt;ISBN 978-3-83393626-5&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dorian Grave, Sänger der Band „Dead Art“ und legendärer Star der Gothic-Rockszene kommt bei einem Autounfall ums Leben – kurz nachdem er sein erstes Soloalbum angekündigt hat. Zufall – oder etwas anderes? Zufall – oder mehr? Mehr, als du wissen darfst: Ein Satz den Leonie Hartheim zu hören bekommt, die sich gemeinsam mit ihren Freunden auf die Spur ihres Idols setzt, ohne zu ahnen, dass sie sich auf ein wahrhaft lebensgefährliches Abenteuer einlässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das ist dann also ein Jugendbuch?“, wurde ich diese Woche im Interview gefragt. Ich zögerte. Natürlich, im Mittelpunkt stehen Jugendliche, die der Fährte eines Rockstars nachspüren, und der Baumhaus Verlag, der den Roman veröffentlicht, hat sich (etwa mit den ‚Wilden Kerlen’) einen Namen als Kinder- und Jugenbuchverlag gemacht. Doch so einfach ist die Antwort nicht. &lt;br /&gt;Rock’n’Roll ist einmal als eine hermetisch dichte Welt definiert worden. Als eine eigene Sprache, die nur Teenagern verständlich sei, welche sich in ihr zu verständigen wüssten, die kryptischen Zeichen zu deuten wüssten. Erwachsene ständen dieser Welt und dieser Sprache verständnislos gegenüber. Als ich selbst ein Teenager war, orakelte ein Rezensent, die Band Duran Duran setze in ihrer Musik Frequenzen ein, die einzig von vierzehnjährigen Mädchen wahrgenommen werden könnten. Eine Art Hundepfeife also. Der Vorteil für die Musiker auf der Hand gelegen: Ähnlich wie dem Hundepfeifenden wäre auch Simon le Bon und Konsorten (immerhin junge Herren von Mitte zwanzig) erspart geblieben, dem zu lauschen, was sie da gerade hervorbringen.&lt;br /&gt;Nein, die Sache funktioniert anders und hat immer anders funktioniert. Wobei der Grave-Roman zum Begriff des „Funktionierens“ seine ganz eigene Sichtweise bereithält. Jedenfalls sind die Zeiten des „trau keinem über dreißig“, wenn es sie denn einmal gegeben hat, lange vorbei – schon auf Grund des Umstands, dass diejenigen, die diesen Begriff einst geprägt haben, die Dreißig schon seit einer ganzen Weile hinter sich gelassen haben. &lt;br /&gt;Insofern kann ich den Grave-Roman mit gutem Gewissen Teenagern jeden Alters ans Herz legen. Vierzigjährige Teenager werden es mit demselben Gewinn lesen können wie vierzehnjährige Teenager. &lt;em&gt;My twenty-twenty’s true&lt;/em&gt;, wie Debbie Harry sang. Ob sich ein Leser vom Geheimnis des Dorian Grave in den Bann schlagen lässt, ist weniger eine Frage des Alters. Es ist eine Frage der Einstellung.&lt;br /&gt;Vielleicht sagt es auch etwas aus, dass Holger Boden, der bewusstes Interview mit mir führte, die vorangegangenen ca. 2.000 Zeichen mit einem Satz auf den Punkt brachte:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;„Also ein Buch für alle, die rocken.“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen – höchstens noch dies: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vM3ZDSgkijU&amp;hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vM3ZDSgkijU&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ist der Titel instrumental? Wo ist Dorian Grave? Was für eine Frage, verehrte potentielle Leserschaft! Dorian ist t.o.t. – tot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber vielleicht … vielleicht werden uns Dead Art ja überraschen. Mir ist da etwas zu Ohren gekommen … Doch dazu mehr, demnächst, an dieser Stelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Keep on rocking&lt;/em&gt;,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1287347626651684766?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1287347626651684766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1287347626651684766' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1287347626651684766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1287347626651684766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/10/fr-alle-die-rocken.html' title='Für alle, die rocken'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1475915604715187504</id><published>2008-08-31T23:04:00.002+02:00</published><updated>2008-09-01T08:28:48.092+02:00</updated><title type='text'>Inspirationen</title><content type='html'>Irgendwie, verehrte potentielle Leserschaft, komme ich mit den Tücken des virtuellen Objekts noch nicht hundertprozentig zurecht. Jetzt hatte ich Sie bereits seitenweise an meinen kruden Gedankengänge teilhaben lassen – und dann verschwindet der komplette Sermon, als ich nach oben scrolle, um selbst noch einmal nachzulesen, was ich nun eigentlich geschrieben hatte. Unbefriedigend, aber such is life.&lt;br /&gt;Nun gut, zurück auf Anfang.&lt;br /&gt;Zunächst ein Wort der Beruhigung: Nein, keine Sorge, auch dieses Mal trifft keines der Labels für diesen Post (Roller, Sturz, Urlaub) zu. Meine Gesundheit bewegt sich auf dem gewohnten mediokren Niveau. Von einem „Urlaub“ im eigentlichen Sinne gibt es auch nicht zu berichten, wohl aber – wie der Titel dieses Beitrags nahe legt – von Inspirationen, die sich auf drei Begriffe bringen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war zunächst einmal unser Besuch in Amsterdam. Der Gedanke an einen Roman über die Tulpenspekulation der frühen Neuzeit lässt mich nicht los. Mit Sicherheit nicht unser nächstes oder übernächstes Projekt, aber die Recherche hat begonnen. Weiter gediehen sind meine Forschungen zu Johann Wolfgang von Goethe. Die Figur nimmt immer plastischere Formen an (ich weiß nicht, ob er eine zuverlässige Personenwaage besaß, aber durchaus möglich, dass das zuweilen auch sein eigener Gedanke war). Jedenfalls habe ich Weimar aufgesucht und wollte den Besuch mit einer Aufwartung in Goethes Gruft krönen. Offenbar war er nicht zu Hause:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SLuIouR_AhI/AAAAAAAAAEs/61wD78Y2zVk/s1600-h/gruft.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SLuIouR_AhI/AAAAAAAAAEs/61wD78Y2zVk/s200/gruft.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240932824575312402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich habe ich einige Stunden (!) in Dänemark verlebt. Inkonsequenz, gewiss: Wie kann ein Mensch, der sich dann doch recht vehement für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt und für eine Schonung unserer Ressource einsetzt, sich sechs oder sieben Stunden lang hinters Steuer quetschen, um dann einen Nachmittag lang in Rønshoved am Strand auf und ab zu laufen. Das Zauberwort lautet auch hier – Inspiration. What you give is what you get returned, und Künstler funktionieren bekanntlich nach ihrem ganz eigenen Bauplan. Wie das „what“ da im Einzelfall aussieht, ist nicht vorhersagbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SLuI03etWOI/AAAAAAAAAE0/NTVsHW7xnJA/s1600-h/P8260039kl.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SLuI03etWOI/AAAAAAAAAE0/NTVsHW7xnJA/s200/P8260039kl.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240933033203030242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inspirativ auf jeden Fall war der Besuch. &lt;strong&gt;"Das Geheimnis des Dorian Grave"&lt;/strong&gt; befindet sich in der letzten Phase der Fahnenkorrektur. In sechs oder sieben Wochen kann, verehrte potentielle Leserschaft, die Geschichte um das kryptische Soloalbum des Gothic-Rockers Dorian Grave, die Geheimnisse der Ebstorfer Weltkarte und die halb vergessenen Quellen der Lüneburger Heide auf Ihrem Nachttisch liegen. Oder wo auch immer Sie lesen. Ich habe mir in den vergangenen Wochen angewöhnt, einen Teil der Schreib- und Lesearbeit im Stehen an der Arbeitsfläche zu verrichten. Die unerfreulichen Folgen für das Schulter-Nacken-Zipperlein waren abzusehen, aber der Vorteil der veränderten Perspektive (also einer Inspiration im Kleinen) ist nicht zu leugnen. Wir sind jedenfalls alle sehr gespannt darauf, wie dieses Buch bei Euch und Ihnen ankommt. Es steckt eine Menge Herzblut drin, und Harald Kiesel, mein Lektor bei Baumhaus, ist ganz euphorisch. Der Lucky Luke der Verlagswelt übrigens: Der Mann, der schneller lektoriert als sein Schatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;„Die letzte Offenbarung“&lt;/strong&gt;, für den Februar bei Blanvalet angekündigt, harrt seit einem Vierteljahr bei der Lektorin der abschließenden Bearbeitung. Viel Zeit für Inspiration.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss, verehrte potentielle Zuschauer, ein kleiner Hinweis auf einen ersten Ausschnitt aus unserem neuen Programm „Best of Christliches Abendland“ &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=wWCGI7vxMAY"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=wWCGI7vxMAY&lt;/a&gt; (Aufnahme von der Premiere am vergangenen Freitag). Weitere, die dunkle Seite meines Wesens beleuchtende Snippets are to follow.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß dabei wünscht Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-1475915604715187504?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/1475915604715187504/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=1475915604715187504' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1475915604715187504'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/1475915604715187504'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/09/inspirationen.html' title='Inspirationen'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SLuIouR_AhI/AAAAAAAAAEs/61wD78Y2zVk/s72-c/gruft.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-2706970428939365152</id><published>2008-07-06T12:03:00.002+02:00</published><updated>2008-07-06T12:05:54.475+02:00</updated><title type='text'>Postskriptum</title><content type='html'>Faszinierend: Der neckische Stift ist wieder da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCY7NQQo0I/AAAAAAAAADg/Gn5rEV2LnLc/s1600-h/stift.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCY7NQQo0I/AAAAAAAAADg/Gn5rEV2LnLc/s200/stift.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219840111059968834" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-2706970428939365152?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/2706970428939365152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=2706970428939365152' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2706970428939365152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/2706970428939365152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/07/postskriptum.html' title='Postskriptum'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCY7NQQo0I/AAAAAAAAADg/Gn5rEV2LnLc/s72-c/stift.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-7060698482770988889</id><published>2008-07-06T11:03:00.005+02:00</published><updated>2008-07-06T11:59:04.965+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Als einen Vorteil des Bloggens ...</title><content type='html'>... verehrte potentielle Leserschaft, habe ich es bisher betrachtet, dass man Irrtümer nachträglich korrigieren kann. Das muss nicht einmal unsichtbar geschehen, iwo, aber wenn ich feststelle, dass ich einen Schmarrn geschrieben habe, der fiele Vehler enthält, ist es doch erfreulich, wenn diese Fehler nicht zweingen bis in alle Ewigkeit bestehen bleiben müssen. Meine Manuskripte lese ich ja auch mehrfach durch und gehe sie mit dem Lektorat durch, bevor sie an den Druck übermittelt werden. Ein Lektorat habe ich nun nicht beim Bloggen, aber es gab da eben doch &lt;strong&gt;bisher&lt;/strong&gt; so ein neckisches kleines Stiftsymbol am Ende jedes Eintrags, mit dem sich die schlimmsten Fehlleistungen wieder beheben ließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verschwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt glaubte ich, einen Umweg gefunden zu haben, über das Dashboard, erhalte im Anschluss an die Korrektur aber lediglich eine Fehlermeldung. I'm not amused.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn - wir werden sehen. Vielleicht ist der Stift ja irgendwann wieder da. Aber ich warte ja auch bis heute vergeblich auf die Rückkehr der bunten Buchstaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch eigentlich wollte ich ja etwas berichten, was man mit dem schönen neudeutschen Wort &lt;em&gt;content&lt;/em&gt; umschreiben könnte. Zunächst einige Worte zum Stand der laufenden Projekte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Geheimnis des Dorian Grave&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schau an: Wir haben einen Verkaufsrang bei Amazon, obwohl das Buch noch gar nicht gedruckt ist. Das freut einen dann ja. Das Cover wird unter Umständen noch ein wenig verändert, wobei ich das Grave-Konterfei gerne in irgendeiner Form beibehalten würde. Ich denke, dass ich da kommende Woche etwas klarer sehen werde - am Donnerstag gedenke ich nach Frankfurt zu pilgern und im Gallusviertel meinen Verlag heimzusuchen. Am ersten Tag der niedersächsischen Sommerferien rechne ich mit dem Schlimmsten - &lt;strong&gt;Leonie Hartheim&lt;/strong&gt;s Reise ins vorhöllenhafte &lt;strong&gt;Danlo&lt;/strong&gt; dürfte sich dagegen wie ein Picknickausflug ausnehmen. Nun, hoffen wir das Schlimmste - ich liebe angenehme Überraschungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die letzte Offenbarung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir warten auf die aktuellen Stellungnahmen der Lektorin. Die Wartezeit habe ich mir insofern verkürzt, als ich noch ein paar zusätzliche Ideen nachgeschoben habe, virtueller wie wissenschaftlicher Natur. Schließlich steht im Mittelpunkt ein Wissenschaftler, der eine wissenschaftliche Entdeckung macht - also hätte ich gern einen kritischen Apparat dabei, schon um die Nähe &lt;em&gt;unserer&lt;/em&gt; Offenbarung zu den bisher bekannten wissenschaftlichen Tatsachsen deutlich zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann sind da noch ... genau, &lt;strong&gt;die Quellen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der vergangenen Woche befand sich die Heide anderthalb Tage lang inmitten des ausgeprägten Regenbandes, das sich nahezu ortsfest von Nordwest nach Südost quer durch Deutschland zog. Ich ahnte Schlimmes. Nicht allein, dass wir kurzfristig mit Auswirkungen auf das Quellwasser rechnen müssen, wenn der Boden das zusätzliche Oberflächenwasser nicht so rasch verknusen kann und es umgehend und weitgehend ungefiltert wieder in die Bachläufe abgibt. Das größere Problem sind die Fischteiche, die in einigen Quellbereichen nach wie vor bestehen. Wenn diese Fischteiche überlaufen, werden aus den Stillgewässern allerlei Unerfreulichkeiten in den Oberlauf der Bäche geschwemmt - mit gravierenden Folgen. Dass etwa die &lt;strong&gt;Flussperlmuschel&lt;/strong&gt; heute in exakt nur noch &lt;strong&gt;einem&lt;/strong&gt; Heidebach heimisch ist, nämlich der Lutter bei Weyhausen, ist auch auf den Umstand zurückzuführen, dass die Sohle der Bäche immer wieder durch den Abraum von Fischteichen zugesetzt wird. Das können die empfindlichen Muscheln nicht vertragen - sie ersticken. Ein fotografischer Bereich, dass ich hier nicht etwa (wie &lt;strong&gt;Professor Helmbrecht&lt;/strong&gt; sagen würde), &lt;em&gt;Blech rede&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCWt-4Eg4I/AAAAAAAAADI/byuHDBie-kM/s1600-h/m%C3%B6nkendiek1.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCWt-4Eg4I/AAAAAAAAADI/byuHDBie-kM/s200/m%C3%B6nkendiek1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219837684838859650" /&gt;&lt;/a&gt;Eine Aufnahme aus den &lt;strong&gt;"Dahlen"&lt;/strong&gt;, einem Waldgebiet zwischen der B4 und der Ortschaft Stadensen, aufgenommen vierundzwanzig Stunden nach Ende des Dauerregens. Links im Bild der &lt;strong&gt;Warlbeck&lt;/strong&gt;, der durch einem aufgestauten Fischteich läuft, rechts im Bild der &lt;strong&gt;Schöneblecksenbach&lt;/strong&gt; (auch &lt;strong&gt;Mönkendieksbach&lt;/strong&gt; genannt), der direkt von der Quelle her durch sein sandig-kiesiges Bett strömt. Der Unterschied in der Wasserqualität dürfte mit bloßem Auge erkennbar sein. Dabei ist es keineswegs so, dass nicht auch dem Mönkendieksbach nach dem langen Regen zusätzliches Oberflächenwasser zugeführt worden wäre - das beweist unsere zweite Aufnahme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCW-UGApAI/AAAAAAAAADQ/4OAW5wNEAV8/s1600-h/m%C3%B6nkendiek2.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCW-UGApAI/AAAAAAAAADQ/4OAW5wNEAV8/s200/m%C3%B6nkendiek2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219837965412377602" /&gt;&lt;/a&gt;Dennoch konnte ich das Wasser des Mönkendieksbachs bedenkenlos trinken. Nach immerhin einem halben Liter spüre ich jetzt, weitere vierundzwanzig Stunden später, keinerlei negative Auswirkungen. Da ich hoffe, dass Sie und Ihr, verehrte potentielle Leserschaft möglicherweise noch die eine oder andere Zeile von mir zu lesen wünscht, habe ich darauf verzichtet, das Wasser des Warlbeck zu erproben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCXRqm1K_I/AAAAAAAAADY/SiZ8A8RSGLA/s1600-h/m%C3%B6nkendiek3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCXRqm1K_I/AAAAAAAAADY/SiZ8A8RSGLA/s200/m%C3%B6nkendiek3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5219838297873132530" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für heute bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-7060698482770988889?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/7060698482770988889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=7060698482770988889' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7060698482770988889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7060698482770988889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/07/als-einen-vorteil-des-bloggens.html' title='Als einen Vorteil des Bloggens ...'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SHCWt-4Eg4I/AAAAAAAAADI/byuHDBie-kM/s72-c/m%C3%B6nkendiek1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-5115089199064113173</id><published>2008-06-28T23:44:00.008+02:00</published><updated>2008-07-06T12:02:48.760+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>It's not easy having a good time. Even smiling makes my face ache and my creatures turn on me.</title><content type='html'>Erholung, verehrte potentielle Leserschaft, kann eine verdammt anstrengende Angelegenheit sein. Kein Wunder, dass sich Schlaganfälle und Herzinfarkte in Urlaubsphasen häufen. Auf einmal hat man wer weiß viel Zeit - was stellt man damit an? Ich entwickle bei dieser Gelegenheit gerne meine Spannungskopfschmerzen. Als ob der Körper anklopfen wollte, um zu sagen: Ok, bis jetzt war Arbeit angesagt. Jetzt bin ich dran, und ich hab was &lt;strong&gt;ganz&lt;/strong&gt; Nettes für Dich. Er hat manchmal einen ekligen Humor, mein Körper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt mir mithin anderes übrig, als auch in der Erholungsphasen zu arbeiten? Das hilft wirklich! Zunächst waren einige Tage mit anstregender körperlicher Arbeit angefüllt. Ich habe mit einer Schippe Sand bewegt, etwa drei Kubikmeter, um unsere Abraumhügel in einen terrassierten Weinberg zu verwandeln. Eine meiner Visionen: Die Wiedereinführung des Rebbaus in der Lüneburger Heide. Im Mittelalter hat es hier Weinberge gegeben; sie mussten aufgegeben werden, als sich die klimatischen Bedingungen seit dem frühen 14. Jahrhundert rapide verschlechterten. Mittlerweile aber haben wir - wohl auch durch die globale Erwärmung - längst wieder eine Jahresdurchschnittstemperatur, die jene des Mittelalters weit übertrifft. Den Versuch ist es wert. Leider kam mir ein paar Tage später ein Unwetter dazwischen. Ein Teil der Terrassen ist also schon wieder weggeschwemmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber diese körperliche Arbeit ist nur ein Teil meines Beschäftigungsprogramms. Ich gönne mir einen besonderen Luxus, den ich mir nur dann gönne, wenn ich nicht gerade mitten in einem Buchprojekt stecke: Ich lese. Richtig: Ich l-e-s-e. Meine Lieblingsbeschäftigung zwischen meinem sechsten und sechsundzwanzigsten Lebensjahr. Seitdem komme ich kaum noch dazu. Umso weidlicher nutze ich die Phasen aus, in denen das möglich ist. In den letzten Tagen waren die Herren &lt;strong&gt;Henning Mankell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Robert Harris&lt;/strong&gt; an der Reihe. Nun teile ich zwar zugegebenermaßen Herrn Mankells linksliberale Grundhaltung, doch leider gehört der Titel &lt;em&gt;Kennedys Hirn&lt;/em&gt; zu den schwächsten Veröffentlichungen dieses wirklich lesenswerten Autors. Da war einfach einiges zu viel: Zu viele gestelzte Dialoge, zu viele unerklärliche Zufälle und einfach auch zu viel weinerliche Betroffenheit. Ich zweifle keinen Augenblick daran, dass die Situation im Süden Afrikas fürchterlich und unerträglich ist, aber &lt;em&gt;ein Roman ist ein Roman ist ein Roman&lt;/em&gt;, und er sollte eine Story enthalten, welcher der Leser um der reinen Story Willen mit Interesse folgen möchte. Mankells Wallander-Krimis sind mir dann doch wesentlich lieber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SGa1gZiPhxI/AAAAAAAAAC4/NCS-zyF7QyU/s1600-h/hochspannung.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SGa1gZiPhxI/AAAAAAAAAC4/NCS-zyF7QyU/s200/hochspannung.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5217056786570250002" /&gt;&lt;/a&gt;Natürlich habe ich auch wieder Quellen aufgesucht. In Hösseringen und Suderburg war ich diesmal unterwegs, am aufgestauten Hardau-See und zu einem 2004 errichteten Aussichtsturm, von dem aus der Blick weit über die Gefilde des sagenhaften &lt;em&gt;Danlo&lt;/em&gt; gleitet. Ganz nebenbei machte ich eine Entdeckung - und hatte eine Vision. &lt;strong&gt;Das&lt;/strong&gt; wäre ein Pressefoto! Am nächsten Tag war ich wieder da - samt Ehefrau. Das Ergebnis sei hier erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SGa17NBhkvI/AAAAAAAAADA/1l3YN6TcR7Q/s1600-h/schwindequelle.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SGa17NBhkvI/AAAAAAAAADA/1l3YN6TcR7Q/s200/schwindequelle.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5217057247068263154" /&gt;&lt;/a&gt;Heute habe ich mich dann erneut zu einer Quelle aufgemacht: Die Schwindequelle in der Nähe von Amelinghausen war es diesmal - nur ein Steinwurf von Ebstorf entfernt, dessen legendäre mittelalterliche Weltkarte ja eine so große Rolle spielt im &lt;strong&gt;Geheimnis des Dorian Grave&lt;/strong&gt;. Zufällig liefen mir dabei Helmut Völker, der örtliche Samtgemeindebürgermeister, und seine Gattin über den Weg. Wir hatten ein sehr angeregtes Gespräch, und irgendwie habe ich &lt;strong&gt;hier&lt;/strong&gt; tatsächlich das Gefühl, dass das kein Zufall gewesen sein kann. Seltsam: Ich hör da gerade ein fieses kleines Lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss wohl Mankell sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal, verehrte potentielle Leserschaft, bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-5115089199064113173?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/5115089199064113173/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=5115089199064113173' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5115089199064113173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/5115089199064113173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/06/erholung-verehrte-potentielle.html' title='It&apos;s not easy having a good time. Even smiling makes my face ache and my creatures turn on me.'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SGa1gZiPhxI/AAAAAAAAAC4/NCS-zyF7QyU/s72-c/hochspannung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-7670656110814065357</id><published>2008-06-06T21:18:00.007+02:00</published><updated>2008-06-06T22:15:20.641+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Tot - aber gut</title><content type='html'>&lt;em&gt;"Tot, aber gut"&lt;/em&gt;, verehrte potentielle Leserschaft, das wäre eine angemessene Antwort auf die Frage, wie es mir denn wohl im Augenblick geht. Ganz nebenbei wäre es gleichzeitig ein Zitat aus meinem nun für eine Veröffentlichung im Oktober angekündigten neuen Roman &lt;strong&gt;"Das Geheimnis des Dorian Grave - Mehr als du wissen darfst"&lt;/strong&gt;. Mit anderen Worten: Wir sind einigermaßen fertig, mein Roman und ich. Das Manuskript liegt mittlerweile bei meinem geschätzten Lektor vom &lt;strong&gt;Baumhaus-Verlag&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Harald Kiesel&lt;/strong&gt;, und ich selbst sollte besser im Whirlpool liegen mit meinem verspannten Nacken, nachdem ich die kompletten vierhundertundzwanzig Buchseiten noch einmal am Bildschirm durchgelesen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, ich denke, es wird ein hübsches Buch werden. Schließlich haben wir inzwischen ein wirklich attraktives Cover und eine ästhetisch ebenfalls sehr ansprechende ISBN, die an dieser Stelle zum Mitschreiben (bzw. einkopieren) wiedergegeben sei: &lt;strong&gt;978-3-8339-3626-5&lt;/strong&gt;. Noch immer habe ich mich noch nicht so ganz an die 13er ISBNs gewöhnt. Übrigens je nach Auflösung des Akronyms ein falscher Plural. &lt;em&gt;"Internationale Standardbuchnummer"&lt;/em&gt;, bzw. &lt;em&gt;"-nummern"&lt;/em&gt; müsste mit einem Plural -n versehen werden. Referenzieren wir also der Einfachheit halber auf das englische &lt;em&gt;"International Standard Book Number"&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls wunderschön geraten ist auch das Design unserer Webseite &lt;a href="http://www.magister-rother.de"&gt;www.magister-rother.de&lt;/a&gt;, das ich erstmals in dreizehn Jahren eigener Webpräsenz aus der Hand gegeben habe (die magister-rother-Präsenz existiert streng genommen erst seit 2001, vorher war sie via t-online und in einer kurzen Episode geistiger Verwirrtheit über eine Mittelalter-Hobbyseite gehostet). Jedenfalls haben wir mit dem Unternehmen &lt;strong&gt;Media Emotions&lt;/strong&gt; einen graphisch ungeheuer einfallsreichen und professionellen Partner gefunden. Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmai_2YcFI/AAAAAAAAACw/Zkm7Z3Qpt3M/s1600-h/homepage.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmai_2YcFI/AAAAAAAAACw/Zkm7Z3Qpt3M/s200/homepage.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208864370076446802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie gesagt, es gibt die Fertigstellung des Grave-Romans zu feiern. Wie immer, wenn ich ein solches opus magnum abgeschlossen habe, überkommt mich dieses ABBA'sche "Happy New Year"-Gefühl: &lt;em&gt;No more champaigne / and the fireworks are through&lt;/em&gt;. Etwas fehlt. Jeder Leser wird dieses Gefühl kennen, am Ende eines Romans - für einen Autor ist es deutlich ausgeprägter. Zunächst einmal ist jetzt Abstand gefragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig war ich in Sorge. Ich bin eigentlich immer in Sorge gewesen, dass ich eine große Leidenschaft verlieren würde - die Leidenschaft am Schreiben - wenn ich wirklich hauptberuflich als Autor tätig sein würde. Bis heute ist das nicht geschehen; im Gegenteil. Auf einem anderen Blatt stehen meine geliebten Quellen. Nachdem ich sie (neben der Gothic-Musik und der Ebstorfer Weltkarte) dermaßen thematisiert habe im Dorian Grave-Roman, sollte ihnen da nicht etwas von ihrer Anziehungskraft verloren gegangen sein? Sollte das Thema nicht "durch" sein für mich? Auch das ist nicht geschehen. Dazu sitzt die Faszination einfach zu tief. Eine Faszination die sich leider noch immer nicht in die Fußstapfen meines Großvaters zu treten vermag, der den Lesern des &lt;strong&gt;Adler&lt;/strong&gt;s &lt;strong&gt;der Frühe&lt;/strong&gt; als wünschelroutierender Meister Emil vertraut sein dürfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, mein Zugang ist ein anderer und wird immer ein anderer sein. Heute hat er, der Zugang, mich nach Bokel geführt, in das Quellgebiet des Bokeler Baches a.k.a. Aue a.k.a. Quellbach der Ilmenau. Infolge der allgemeinen Grundwasserabsenkung entspringt die Ilmenau heute nicht mehr am selben Ort wie vor hundert Jahren, sondern mehrere Höhenmeter (und etliche hundert Meter Fußmarsch) talabwärts. Die eigentliche Quelle - zu identifizieren mit dem höchsten Punkt im Gelände, an dem Wasser austritt, habe ich eventuell an dieser Stelle gefunden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmTc7rFf-I/AAAAAAAAACQ/-LvfcvUnDdE/s1600-h/ilmenauquelle1.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmTc7rFf-I/AAAAAAAAACQ/-LvfcvUnDdE/s200/ilmenauquelle1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208856569294716898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings befindet sich diese verwilderte Fleckchen Nicht-Natur unterhalb eines hal künstlichen Badeplatzes, so dass ich davon ausgehen muss, dass das Wasser, das hier austritt, um nach wenigen Metern in den Quellwiesen zu versickern, künstlich an die Oberfläche gepumpt wurde. Mit anderen Worten: Da sollte der Fluss noch gar nicht entspringen. Etwas anders verhält es sich hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmUVb0uIJI/AAAAAAAAACY/uVKrwT-YWUc/s1600-h/ilmenauquelle2.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmUVb0uIJI/AAAAAAAAACY/uVKrwT-YWUc/s200/ilmenauquelle2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208857539997737106" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier dürfte es sich um eine Mischung aus Grundwasser, das an die Oberfläche tritt und Oberflächenwasser, das wegen des hohen Grundwasserspiegels nicht mehr versickern kann, handeln. Ein Abfluss ist allerdings nicht feststellbar. Ein Genuss dieses Wassers ist wohl nur bedingt empfehlenswert - schließlich sind die unmittelbar angrenzenden Weiden nicht unbewohnt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmVPYxn_AI/AAAAAAAAACg/8BW2EDLPM7o/s1600-h/ilmenauquelle3.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmVPYxn_AI/AAAAAAAAACg/8BW2EDLPM7o/s200/ilmenauquelle3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208858535611857922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Trinkbarkeit des Wassers dürfte der mit den drollig-wolligen Geschöpfen verbundene erhöhte Nitratgehalt eher negative Auswirkungen haben. Zu einem fließenden Gewässer wird die Ilmenau erst ein weiters Stück bachabwärts. Soweit ich es erkennen kann, entspringt der eigentliche Quellbach der Ilmenau einem Teich auf dem Gelände eines Ausflugslokals. Hier tritt er in das Bachbett am Grunde des Wiesentales ein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmWJ8BDm1I/AAAAAAAAACo/mpRbLRlbz-Y/s1600-h/ilmenauquelle4.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmWJ8BDm1I/AAAAAAAAACo/mpRbLRlbz-Y/s200/ilmenauquelle4.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208859541504236370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbiges Ausflugslokal habe ich heute noch nicht aufgesucht, werde es aber im Rahmen meiner selbstverordneten Rekonvaleszenzmaßnahmen in den nächsten Tagen nachholen. Bei dieser Gelegenheit werde ich prüfen, ob der Kaffee mit Quellwasser zubereitet wird. Ich denke, das wird man ihm anschmecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde berichten, verehrte potentielle Leserschaft. Bis dahin aber bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-7670656110814065357?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/7670656110814065357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=7670656110814065357' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7670656110814065357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7670656110814065357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/06/tot-aber-gut.html' title='Tot - aber gut'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SEmai_2YcFI/AAAAAAAAACw/Zkm7Z3Qpt3M/s72-c/homepage.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-413062040788776796</id><published>2008-05-09T07:52:00.002+02:00</published><updated>2008-05-09T08:26:38.672+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Die Crux ...</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SCPuk6ryVRI/AAAAAAAAACI/IAtm61ixFdg/s1600-h/feuerwachtturmkl.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SCPuk6ryVRI/AAAAAAAAACI/IAtm61ixFdg/s200/feuerwachtturmkl.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198260712911295762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;... besteht darin, dass ich Euch und Ihnen, verehrte potentielle Leserschaft, versprochen habe, während der Arbeit an neuen Romanprojekten regelmäßig über den Fortgang Bericht zu erstatten - und nun stellt sich heraus, dass ich mit steigendem Arbeitspensum sträflich selten zum Berichten komme. Im Grunde kaum verwunderlich. Böse Menschen könnten sagen, zum Bloggen kommen eigentlich nur Leute, die zu wenig zu tun haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit möchte ich nicht gehen, doch auffällig ist es schon, dass ich mir &lt;strong&gt;jetzt&lt;/strong&gt; die Zeit nehme, nachdem ich nach zweieinhalb Stunden erquickenden Nachtschlafs einmal etwas früher als gewöhnlich an der Tastatur sitze. Also, nutzen wir die geschenkte Zeit ... nein, die geliehene Zeit (Romantitel von &lt;em&gt;Diana Gabaldon&lt;/em&gt;) für einen Rundblick auf aktuelle Entwicklungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Letzte Offenbarung&lt;/strong&gt;: Der Roman hat die zweite Lektoratsdurchsicht hinter sich. Der Ball liegt also im Augenblick bei mir. Ich bin sehr gespannt auf die neuen Anregungen. Da lektoratsseits anscheinend ein eher behagliches Arbeitstempo gewünscht wird, werde ich zunächst &lt;strong&gt;Mehr als du wissen darfst - Das Geheimnis des Dorian Grave&lt;/strong&gt; fertig stellen und mich dann über die Offenbarung her machen. Bisher habe ich den Eindruck, dass der Roman durchaus gewonnen hat. Es ist spannend, zu beobachten, wie er sich verändert und ständig neue, spannende Aspekte sichtbar werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mehr als du wissen darfst - Das Geheimnis des Dorian Grave&lt;/strong&gt;: In Wahrheit liege ich bereits in den letzten Zügen mit der Geschichte um &lt;em&gt;Grufti-Guru Grave&lt;/em&gt;, wie in der Presse zu lesen sein wird. In der Presse? Nun, verehrte potentielle Leserschaft, man darf gespannt sein: Gemeinsam mit dem &lt;strong&gt;Baumhaus Verlag&lt;/strong&gt; bereiten wir augenblicklich eine Reihe wirklich aufregender, flankierender Projekte vor. Und einige Dinge kann ich bereits ganz konkret sagen: Wir haben ein Cover, hübsch düster zielgruppengerecht. Ein Augenschmaus. Wir haben eine ISBN - und ein voraussichtliches Erscheinungsdatum - den &lt;strong&gt;Oktober 2008&lt;/strong&gt;. Damit wird Mr. Grave noch &lt;em&gt;vor&lt;/em&gt; der Offenbarung das Licht der Bücherwelt erblicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich bin ich nach wie vor munter am Recherchieren. Die Uelzener Stadtbibliothek hat sich dabei als Schatzkästlein verstaubter heimatkundlicher Literatur erwiesen - und, so sonderbar das auf den ersten Blick erscheint, genau diese Art von Literatur ist eine ganz wichtige Anregung, wenn ich die absonderlichen Erlebnisse der &lt;strong&gt;Leonie Hartheim&lt;/strong&gt; und ihrer Freunde erzählte. Eine Quellenkunde wieder ganz eigener Art. Ich muss unbedingt noch einmal in den &lt;em&gt;Schooten&lt;/em&gt;, einen Forst bei Hösseringen. Diese Gegend habe ich nun wiederholt durchstreift, in weitem Umkreis. Die angefügte Aufnahme des Feuerwachtturms nahe &lt;strong&gt;Breitenhees&lt;/strong&gt; ist dort entstanden. Mit Sicherheit ist dort noch etwas von den Eichenbäumen zu sehen, unter denen man in alter Zeit die Schweine mästete. &lt;em&gt;Full circle&lt;/em&gt; wieder einmal: Schon im &lt;strong&gt;Adler der Frühe&lt;/strong&gt; wird von einer Schweinemast berichtet. &lt;strong&gt;Meister Emil&lt;/strong&gt;, der hundertjährige Dorfälteste des Marktfleckens Bodenteich, lebt dort - an einer Stätte, die auf sonderbare Weise zwischen den Welten zu liegen scheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Gedanke, dem ich mich verwandt fühle. Lebt nicht ein jeder Schriftsteller ein wenig zwischen den Welten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für heute, verehrte potentielle Leserschaft, darf ich mich verabschieden als Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-413062040788776796?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/413062040788776796/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=413062040788776796' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/413062040788776796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/413062040788776796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/05/die-crux.html' title='Die Crux ...'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SCPuk6ryVRI/AAAAAAAAACI/IAtm61ixFdg/s72-c/feuerwachtturmkl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-8371665666521016423</id><published>2008-04-12T08:37:00.005+02:00</published><updated>2008-06-29T00:09:04.008+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Beim Karten - Legen</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SABhVMRGYCI/AAAAAAAAACA/MgTKzafi0cs/s1600-h/ebstorferkarte.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SABhVMRGYCI/AAAAAAAAACA/MgTKzafi0cs/s200/ebstorferkarte.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188253787428904994" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In der &lt;strong&gt;Letzten Offenbarung&lt;/strong&gt; äußert sich eine Figur, die mir besonders ans Herz gewachsen ist - nämlich der kauzige Professor Ingolf Helmbrecht - sinngemäß in folgender Weise: &lt;em&gt;"Puzzlespiele sind doch eigentlich langweilig. Man kann sie doch immer nur in genau einer Weise richtig zusammensetzen."&lt;/em&gt; Eine gewagte Einschätzung, zumal für einen Wissenschaftler (einen von Weltruf), aber in diesem Fall gehe ich absolut konform mit dem guten Professor: Wäre es nicht viel faszinierender, wenn es auch anders ginge? Wenn es neue, weitere Möglichkeiten gäbe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird die historische Wissenschaft zu einem aufregenden Spielfeld, denn die eine Wahrheit, wie ich an dieser Stelle wohl schon erwähnte, die gibt es eigentlich fast nie. Wahrheit ist es immer erst im Nachhinein. Wahrheit muss oft erst mühsam konstruiert werden - aus der Art und Weise, wie wir eine Sache wahrnehmen: Wenn Frau &lt;strong&gt;Clinton&lt;/strong&gt; und Herr &lt;strong&gt;Obama&lt;/strong&gt; sich im Fernsehen ein Duell liefern, kommt es weniger darauf an, wer von beiden in diesen sechzig oder neunzig Minuten die bessere Show liefert (geschweige denn, wer von beiden die besseren Argumente hat), nein: Im Nachhinein äußert eine Hand voll Kommentatoren und medialer Mulitplikatoren ihre Meinung, und so nach ein, zwei Tagen erfahren wir dann, welcher der beiden uns besser gefallen hat: Obama oder Clinton, Merkel oder Steinmeier, Tim oder Struppi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich ist es oft mit der historischen Wahrheit. Natürlich haben sich bestimmte Ereignisse zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer bestimmten Weise zugetragen - doch wenn die eindeutigen Beweise fehlen, wie das exakt aussah, dann wird Geschichte zu &lt;strong&gt;Schrödingers Katze&lt;/strong&gt;. Uropas erstes Auto war dann nicht rot oder blau (wo sind eigentlich diese hübschen bunten Farben geblieben, die man hier bis vor kurzem noch einsetzen konnte?), sondern es war rot &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; blau. Es war in keinem und in jedem definierten Farbton gehalten - jedenfalls bis wir den einen, unwiderlegbaren Beweis besitzen, dass es nur eine dieser Farben hatte. Und selbst dann gibt es oft noch Menschen, die glauben, widersprechen zu müssen. In unserer Zeit ist Wahrheit seltsam beliebig geworden. Sie ist vor allem eine Frage der Perspektive.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem anderen Beispiel setze ich mich im Augenblick bei den Recherchen für &lt;strong&gt;Mehr als du wissen darfst&lt;/strong&gt; auseinander: Die schon erwähnte &lt;strong&gt;Ebstorfer Weltkarte&lt;/strong&gt;. Diese etwa 3 Meter 50 im Quadrat messende Kartendarstellung, der neuesten wissenschaftlichen Wahrheit zufolge gegen 1300 entstanden, wurde gegen 1830 auf einem Speicher des niedersächsischen Klosters Ebstorf wiederentdeckt. Sie hat seitdem nicht aufgehört, die Forschung zu beschäftigen. Dass der Fixpunkt des Interesses heute gar nicht mehr existiert, macht die Sache nur noch faszinierender. Die Ebstorfer Weltkarte wurde 1943 in einem angeblich brandsicheren Bunker des Staatsarchivs Hannover ein Raub der Flammen. Lange vorher hatte man sich bereits bemüht, sie fotografisch zu dokumentieren. Diese Aufnahmen waren dann aber retuschiert worden, frühere Abzeichnungen per Hand womöglich zuverlässiger. Die Karte hat, als sie sich zwischen 1834 und 1943 in wissenschaftlich-musealer Obhut befand, wohl stärker gelitten als in den Jahrhunderten der Vergessenheit auf einem Klosterspeicher. Auch die Kopie in Originalgröße, die heute in Ebstorf zu bestaunen ist, gilt als nicht völlig zuverlässig. Jedenfalls: Wilde wissenschaftliche Diskurse liefert man sich um dieses Stück. Bedeutende Teile der Karte fehlen in der Überlieferung komplett, von "Frevlerhand" herausgetrennt, schon im 19. Jahrhundert. Warum geschah das? Warum geschah es so säuberlich? &lt;em&gt;"... es geschah offensichtlich mit Bedacht und unter größtmöglicher Schonung der angrenzenden Bilder"&lt;/em&gt;, schreibt der wahrhaft renommierte Kunsthistoriker &lt;strong&gt;Horst Appuhn&lt;/strong&gt;. &lt;em&gt;"Also ging es wohl um die darauf gemalten Darstellungen, sei es, um sie zu erhalten, sei es, um sie zu verheimlichen."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für eine These von einem Wissenschaftler in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung (KUGLER, Hartmut (Hrsg.): Ein Weltbild vor Columbus - die Ebstorfer Weltkarte. Weinheim 1991). Das hat doch Stoff für einen Thriller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es könnte ein Thriller werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für heute bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-8371665666521016423?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/8371665666521016423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=8371665666521016423' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8371665666521016423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/8371665666521016423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/04/beim-karten-legen.html' title='Beim Karten - Legen'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/SABhVMRGYCI/AAAAAAAAACA/MgTKzafi0cs/s72-c/ebstorferkarte.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-4061536225519546682</id><published>2008-04-05T11:22:00.005+02:00</published><updated>2008-04-13T12:00:55.462+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Mehr als Sie wissen dürfen</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R_dP6ibMDoI/AAAAAAAAAB4/RZzNCboemX0/s1600-h/tommyquelle+mit+Stephan.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R_dP6ibMDoI/AAAAAAAAAB4/RZzNCboemX0/s200/tommyquelle+mit+Stephan.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185701363032264322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und nun ist es offiziell, verehrte potentielle Leserschaft: Vergangene Woche hatte ich über einem (übrigens sehr schmackhaften) Spaghetti-Eis ein längeres Gespräch mit &lt;strong&gt;Holger Boden&lt;/strong&gt;, dem Redaktionsleiter des Isenhagener Kreisblatts. Entgegen anders lautender Gerüchte war das Thema nicht &lt;em&gt;ausschließlich&lt;/em&gt; der Musikgeschmack unserer gemeinsamen Adoleszenz, wobei dieses Thema (nämlich Musik) eng mit dem eigentlichen Gegenstand verknüpft war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Gegenstand war nämlich zum einen die bevorstehende Veröffentlichung des Mystery-Thrillers &lt;strong&gt;"Mehr als du wissen darfst"&lt;/strong&gt; (formerly known as "Grave's Land"), zum anderen mein bevorstehender Abschied von der Bühne, den wir pünktlich zur vierzigsten Wiederkehr meines Ehrentages im Oktober d.J. zu inszenieren gedenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Holger Bodens &lt;a href="http://www.isenhagener-kreisblatt.de//wittingenstart/00_20080405010042_Der_Magister_hoert_auf_.html"&gt;Der Magister hört auf&lt;/a&gt; überschriebenenen Beitrag wird mir der schmeichelhafte Vergleich mit David Bowie zuteil - wieder einer der Helden aus goldener Jugendzeit. Falls es mir gelingen sollte, halb so lange halb so cool zu bleiben, will ich nicht klagen. Andererseits bin ich damit binnen einer Woche mit &lt;strong&gt;Guido Knopp&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Michael Mittermaier&lt;/strong&gt; (in einem &lt;a href="http://www.az-uelzen.de/cgi-bin/netcontent/suche?func=anzeigen&amp;id=100849961&amp;filename=410_001_1512042_3RotherVor.Xml&amp;sqlsuche=Rother&amp;linknummer=18&amp;code=&amp;fastsearch=&amp;searchout=on&amp;archivsearch=&amp;forumsearch=&amp;votesearch=&amp;preview=&amp;control=&amp;weitere=&amp;filelock=&amp;personalsearch=&amp;range=&amp;.html"&gt;Beitrag&lt;/a&gt; von Janina Fuge in der Allgemeinen Zeitung für die Lüneburger Heide) &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; eben mit &lt;strong&gt;David Bowie&lt;/strong&gt; verglichen worden (sowie mit einem &lt;strong&gt;Fünfzehen-Faultier&lt;/strong&gt;, aber das ist eine andere Geschichte). Jedenfalls hängt die Latte dann doch recht hoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls erfahren Sie, verehrte potentielle Leser, nunmehr auch erste Details zu &lt;strong&gt;Mehr als du wissen darfst&lt;/strong&gt;: Die geheimnisvolle &lt;strong&gt;Ebstorfer Weltkarte&lt;/strong&gt; wird eine Rolle spielen, das mysteriöse Ableben des Gothic-Rocksängers &lt;strong&gt;Dorian Grave&lt;/strong&gt; und natürlich meine geliebten Quellen. Vielleicht werden sogar die Fans des &lt;strong&gt;Adler der Frühe&lt;/strong&gt; ein dejá vù erleben (möglicherweise gar eins, auf dem die accents nicht per Zufallsgenerator gewählt wurden). Nur, &lt;em&gt;in welcher Weise&lt;/em&gt; das alles zusammenhängt - &lt;strong&gt;das&lt;/strong&gt; ist mehr, als Sie wissen dürfen - jedenfalls im Augenblick.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-4061536225519546682?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/4061536225519546682/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=4061536225519546682' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4061536225519546682'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/4061536225519546682'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/04/und-nun-ist-es-offiziell-verehrte.html' title='Mehr als Sie wissen dürfen'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R_dP6ibMDoI/AAAAAAAAAB4/RZzNCboemX0/s72-c/tommyquelle+mit+Stephan.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-7688589899357163729</id><published>2008-03-31T14:35:00.004+02:00</published><updated>2008-03-31T15:27:48.075+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Gruß aus der Gruft</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R_DmvCbMDnI/AAAAAAAAABw/BysHJPrsCoA/s1600-h/kippe+blog.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R_DmvCbMDnI/AAAAAAAAABw/BysHJPrsCoA/s200/kippe+blog.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5183896866882588274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ja, verehrte potentielle Leserschaft, ich habe mich rar gemacht in den letzten Wochen. Mea culpa, wobei ... Nein, an und für sich nicht meine culpa, aber meckern will ich auch nicht. Jedenfalls ist das Lektorat doch noch gekommen, und ich war über die Ostertage gut ausgelastet mit der Sichtung möglicher Änderungen. Natürlich hat weder ein Autor noch ein Lektor die absolute Wahrheit für sich gepachtet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wahrheit liegt je nach Couleur entweder "irgendwo dort draußen" (Akte X) oder "irgendwo dazwischen" (Zimmer-Bradley, Nebel von Avalon) - und Manchem liegt schon überhaupt nichts an der Wahrheit. Aber wie dem auch sei: Jetzt sind wir einen Schritt weiter. &lt;strong&gt;Amedeo Fanelli&lt;/strong&gt; gewinnt noch etwas spannendere Konturen und ich bin um die Erfahrung reicher, wie ein einziger ausgewechselter Buchstabe den Sinn einer ganzen Szene verändern und verfälschen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man vergleiche:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur eine Hand voll Menschen weiß, dass diese Bücher hier sind. Und jeder von ihnen hat einen lateinischen Titel, der eine halbe Seite lang ist. (Original)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur eine Hand voll Menschen weiß, dass diese Bücher hier sind. Und jedes von ihnen hat einen lateinischen Titel, der eine halbe Seite lang ist. (lektorierte Fassung)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haben Sie's gemerkt? Genau. Jeder von ihnen (von der Hand voll Menschen - wir sprechen von hohen Würdenträgern des Vatikan) hat einen solchen Bandwurmtitel. In der lektorierten Fassung würde das stattdessen für die Bücher ("jedes von von ihnen") gelten. Vermeintliche Kleinigkeiten haben manchmal gewaltige Auswirkungen. Natürlich gab's hier keine böse Absicht. Die wahre Tragweite ist wohl schlicht übersehen worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Durchsicht der &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Letzten Offenbarung&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; habe ich mich dann auch noch einmal aus jenem Projekt herausgenommen, das jetzt aktuell geworden ist: &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Grave's Land&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; (Arbeitstitel) soll ein Mystery-Thriller für jugendliche Leser werden und wird im Herbst bei Baumhaus erscheinen. Gothic-Szenekultur und historische Kartenwerke, geht das zusammen? Ich hoffe doch. Jedenfalls geb ich mir alle Mühe, und irgendwie habe ich mich in die Story des Mädchens &lt;strong&gt;Leonie Hartheim&lt;/strong&gt; verliebt, das so unvermittelt mit dem Vermächtnis seines Rockidols konfrontiert wird. Und die meisten Ideen, das muss ich auch hier wieder feststellen, kommen tatsächlich beim Schreiben, wenn die Story und ihre Figuren zu leben beginnen. Ich setze mich zur Zeit mit einer zwei Meter acht großen männlichen Nanny aus Ghana auseinander, die sich partout nicht mit ihrer Rolle als Nebenfigur zufrieden geben will. Wie auch? Lassen Sie mal einen zwei Meter acht großen Ghanaer links liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den nächsten Tagen wird sich entscheiden, ob wir tatsächlich mit dem Namen "Grave's Land" an den Start gehen. Ich mag ihn ja schon wegen seiner Vieldeutigkeit. &lt;strong&gt;Dorian Grave&lt;/strong&gt;, oben erwähntes Idol, verweist natürlich auf den großen lasterhaften Literaten &lt;strong&gt;Oscar Wilde&lt;/strong&gt;. Allerlei gruftiges Grabgedankengut ist da mit drin - und Anklänge an Graceland, den "Landsitz" von weiland &lt;strong&gt;Elvis Presley&lt;/strong&gt;. Die Frage ist, ob der Titel automatisch auf englisch gelesen wird. Doch da lässt sich mit Hilfe des Covers Einiges anstellen, um das zu unterstreichen. Ich habe da in diesen Tagen einige sehr hübsche Entwürfe von einer befreundeten Künstlerin bekommen. Auf dass Sie, verehrte potentielle Leserschaft, einen davon tatsächlich auf dem Angesicht der Buchveröffentlichung erblicken mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für heute bleibe ich Ihr und Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan M. Rother&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-7688589899357163729?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/7688589899357163729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=7688589899357163729' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7688589899357163729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7688589899357163729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/03/gru-aus-der-gruft.html' title='Gruß aus der Gruft'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R_DmvCbMDnI/AAAAAAAAABw/BysHJPrsCoA/s72-c/kippe+blog.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-3943428052785894719</id><published>2008-02-29T21:53:00.008+01:00</published><updated>2008-02-29T22:18:52.342+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sturz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Roller'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Ein Auf und Ab</title><content type='html'>Noch immer harre ich der Korrekturvorschläge für die &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Letzte Offenbarung&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;. Meine Lektorin noch immer erkrankt, offenbar von der selben heimtückischen Grippeversion gepackt wie der SPD-Vorsitzende &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;em&gt;Kurt Beck&lt;/em&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;(den muss man jetzt wohl rot schreiben). Nun, harren wir weiter, während ich bereits Gedanken an die Fortsetzung unter meinem Herzen bewege.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Grunde sind schon wieder &lt;strong&gt;vier&lt;/strong&gt;, wenn nicht&lt;strong&gt; fünf &lt;/strong&gt;neue Geschichten in unterschiedlichen Stadien der Planung: Zwei für Kinder, eine für Jugendliche, zwei für Erwachsene. Letzteres ergab sich hauptsächlich aus dem Umstand, dass mein Exposé eigentlich Stoff für zwei Bücher hergibt - warum dann nicht alle beide machen? Aber dazu zu gegebener Zeit. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ansonstens sammle ich vor allem Inspiration im Moment. Ich habe festgestellt, dass nur eines noch schlimmer ist, als viel zu arbeiten: Nicht zu arbeiten. Einerseits kann ich kein neues Projekt anfassen, so lange ich jeden Augenblick damit rechnen muss, dass es endlich mit der &lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Letzten Offenbarung&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; weitergeht, andererseits will sich auch kein Entspannungseffekt einstellen, wenn ich Tag für Tag damit rechne. Heute stand ein Auftritt auf dem Programm - Friedrich II. von Hohenstaufen, den man auch den &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Adler der Frühe&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; nannte (nicht zufällig der Titel meines Debütromans, der sich mit dem Erbe der Hohenstaufen auseinander setzt). Ein sehr motiviertes Publikum - ich habe mich gefreut, dass so viele Fans da waren, der ungünstigen Witterung zum Trotz. Und die Synergien funktionierten. Wenn ich am Ende des Programms fitter bin als am Anfang, ist das doch ein gutes Zeichen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R8h10XO14LI/AAAAAAAAABo/uHdAepYL7Cs/s1600-h/P2280005effektklein.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5172513714484928690" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R8h10XO14LI/AAAAAAAAABo/uHdAepYL7Cs/s200/P2280005effektklein.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nun, vielleicht war es gestern ein gutes Training, als ich mich an die Überquerung der &lt;em&gt;&lt;span style="color:#006600;"&gt;Wierener Berge&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; gemacht habe, des &lt;em&gt;"Hügellandes"&lt;/em&gt;, das im Adler der Frühe eine so große Rolle spielt. Elf Kilometer in zwei Stunden - und es war ein abenteuerlicher Weg durch eine wasserlose Wildnis. Anbei ein kleiner Eindruck. Das Bild sehe mir ähnlich, sagt meine Frau. Nun, jünger werden wir alle nicht. Auf dem höchsten Punkt der Reise (alles was höher liegt als hundert Meter über dem Meeresspiegel ist schon ganz anständig für die Norddeutsche Tiefebene) ist das Foto entstanden. Es ist eine magische Welt. Obwohl dieser Fahrweg nicht asphaltiert ist, bildete er doch jahrhundertelang die direkte Verbindung zwischen den beiden Amtssitzen &lt;span style="color:#006600;"&gt;&lt;em&gt;Bodenteich&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; und &lt;span style="color:#006600;"&gt;&lt;em&gt;Stadensen&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;. Seitdem hat sich wenig verändert. Wenn es eine Möglichkeit gibt, vor der eigenen Haustür den Atem der Geschichte einzufangen, dann hier, in diesem touristisch so erfreulich wenig aufbereiteten leeren Land.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Goethe&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, heißt es, machte sich an die erste Brockenbesteigung im Winter, und ich ... nun, ich lese viel über Goethe in letzter Zeit, auch zu neuer Recherche. Aktuell eine Veröffentlichung unseres kultisch gefeierten Göttinger Altmeisters &lt;em&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Albrecht Schöne&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#663333;"&gt;&lt;em&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen,&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#663333;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;als dass sich Gott=Natur ihm offenbare&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-3943428052785894719?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/3943428052785894719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=3943428052785894719' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3943428052785894719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/3943428052785894719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/02/ein-auf-und-ab.html' title='Ein Auf und Ab'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R8h10XO14LI/AAAAAAAAABo/uHdAepYL7Cs/s72-c/P2280005effektklein.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-7927915318203259194</id><published>2008-02-23T20:17:00.004+01:00</published><updated>2008-02-23T20:33:20.192+01:00</updated><title type='text'>Batman in my coffee</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R8BzxXQPaxI/AAAAAAAAABg/yQsyBv43jqY/s1600-h/Batman.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5170259664114248466" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R8BzxXQPaxI/AAAAAAAAABg/yQsyBv43jqY/s200/Batman.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Anfang eines neuen Projektes steht meist ein Gedanke - ein blitzartiger Gedanke, eine Eingebung, &lt;strong&gt;das &lt;/strong&gt;könnte eine Story sein. Nicht aus jedem blitzartigen Gedanken entsteht letztendlich aber auch eine Geschichte - vielleicht sind sie eben doch nicht alle Eingebungen, diese blitzartigen ... Nun ja. Heute habe ich jedenfalls &lt;em&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Batman&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; in meinem Kaffee entdeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird wohl eher kein neuer Roman daraus werden. Batman gibt es irgendwie schon, und während die &lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Letzte Offenbarung&lt;/span&gt; &lt;/strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;nun kleineren Korrekturen unterzogen wird, erwägen wir bereits neue Konzepte - im Jugendbuch, aber auch für eine Fortsetzung der Geschichte um &lt;span style="color:#990000;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Amadeo&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; und &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Rebecca&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. Nachdem ich zu Protokoll gegeben habe, dass ich weder &lt;em&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Robert Harris&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, noch &lt;em&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Andreas Eschbach&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; noch &lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;em&gt;Kai Meyer&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;, noch &lt;em&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Frank Schätzing&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; bin, wird wohl auch die neue Geschichte wieder unter Stephan M. Rother erscheinen. Und zumindest in einer der Ideen, die uns gegenwärtig durch den Kopf gehen, spielen sogar Quellen eine große Rolle.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wer weiß - vielleicht wird es doch etwas ganz Anderes. &lt;em&gt;&lt;span style="color:#000099;"&gt;Ingo Mertineit&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, in dessen &lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;em&gt;Star Club Magazin&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; ich wieder in der Jury dabei bin, fragte mich kürzlich, was einen guten Text ausmache. Ich konnte ihm nur sagen, dass ein guter Text dazu neigt, irgendwann selbst die Kontrolle zu übernehmen. Eine gute Story wird lebendig und gewinnt ihr eigenes Bewusstsein. Eine Geschichte, die den Arbeitstitel &lt;span style="color:#990000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Grave's Land &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;trägt, ihn aber sicher nicht behalten wird, steht kurz davor.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2120025827776577064-7927915318203259194?l=stephan-m-rother-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/feeds/7927915318203259194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2120025827776577064&amp;postID=7927915318203259194' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7927915318203259194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2120025827776577064/posts/default/7927915318203259194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stephan-m-rother-blog.blogspot.com/2008/02/batman-in-my-coffee.html' title='Batman in my coffee'/><author><name>Stephan M. Rother</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07025084541995988972</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_fBTTw230xOE/R3qHBsHtd2I/AAAAAAAAAAY/lu6013zJFZ0/S220/blogfoto.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_fBTTw230xOE/R8BzxXQPaxI/AAAAAAAAABg/yQsyBv43jqY/s72-c/Batman.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2120025827776577064.post-1516505943616087113</id><published>2008-02-12T08:06:00.000+01:00</published><updated>2008-02-12T08:41:06.876+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verdacht auf Lungenentzündung'/><title type='text'>Im Dämmerzustand</title><content type='html'>"Labels für diesen Post", lese ich hier bewegten Sinnes. "beispielsweise &lt;strong&gt;Roller, Urlaub, Sturz&lt;/strong&gt;". Na zauberhaft! Da werde ich gleich mal etwas eintragen. Dieser vorgeblich literarische Blog liest sich allmählich ohnehin wie ein Ärztebrief. Auf der der anderen Seite ... Überlegen wir mal: Was ist &lt;span style="color:#000099;"&gt;&lt;em&gt;Woody Allen&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; für ein zutiefst kranker und gestörter Mensch - und was macht er für schöne Filme!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, ich schmeichle mir ja gerne, für einen Menschen, der seit anderthalb Jahrzehnten von seiner künstlerischen Tätigkeit lebt, sei ich letztendlich noch ganz überraschend gut beieinander. Ein gewisses Maß an Selbstdisziplin und die Fähigkeit zur realistischen Betrachtung der Dinge haben die allergrößten Absonderlichkeiten bis heute erfolgreich verhindern können. Trotzdem waren gerade die vergangenen Tagen besonders absonderlich. Ich glaube übrigens nicht, dass das mit dem Quellwasser vom &lt;span style="color:#990000;"&gt;&lt;em&gt;Klusberg&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; nahe Loccum zusammenhängt. Das war nur eine der berühmten Koinzidenzen - wenn überhaupt, so habe ich etwa eine halbe Stunde später zum ersten Mal gemerkt, dass mir irgendwie flau war, und zwar beim &lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#996633;"&g
